Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Moderator: jogiwan

Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon buxtebrawler » 15. Aug 2010, 20:34

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Originaltitel: Dr. Terror's House of Horrors

Herstellungsland: Großbritannien / 1965

Regie: Freddie Francis

Darsteller: Christopher Lee, Max Adrian, Ann Bell, Michael Gough, Jennifer Jayne, Neil McCallum, Bernard Lee, Roy Castle, Peter Cushing, Alan Freeman, Peter Madden, Kenny Lynch u. A.

Der mysteriöse Wahrsager Dr. Schreck (Peter Cushing) sagt fünf Menschen in einem Zug die Zukunft voraus. 1) Ein Architekt wird in seinem neuen Haus Opfer eines Werwolfs 2) Ein Arzt sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, daß unter seinem Dach Vampire wohnen 3) Eine riesige Pflanze überwuchert unaufhaltsam und tödlich das Haus des dritten Fahrgastes 4) Ein Musiker gerät in ein tödliches Spiel mit Voodoopuppen 5) Ein Kunstkritiker wird von einer abgeschlagenen Hand verfolgt


Quelle: www.ofdb.de
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis

Beitragvon buxtebrawler » 15. Aug 2010, 20:34

Der 1965 erschienene „Die Todeskarten des Dr. Schreck“ von Regisseur Freddie Francis stellte den Startschuss für eine ganze Reihe von Episodengruslern aus dem britischen „Amicus“-Hause dar, von denen der letzte erst 1980 das Licht der Leinwand erblickte. Die einzelnen Episoden fielen hier allesamt recht kurz aus, da wir es gleich mit fünf an der Zahl zu tun bekommen. Wie aus zahlreichen Filmen dieser Art wirken auch die hier präsentierten Episoden mit ihrer komödiantischen Note und moralischen Aussage wie aus Horror-Comics adaptiert und in diesem Falle leider dann doch verdammt bieder und zurückhaltend. Mehr Freude bereitet dem Genrefreund da die Rahmenhandlung, bei der Peter Cushing als mysteriöser Tarot-Kartenleger Dr. Schreck in entsprechender Maskerade und Christopher Lee als vernunftbetonter Zweifler und Skeptiker brillieren. „Die Todeskarten des Dr. Schreck“ macht Lust auf Mehr und sollte sowohl für Freunde hoffnungslos altmodischen Grusels als auch für Lee/Cushing-Fans von Interesse sein.
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis

Beitragvon Blap » 15. Aug 2010, 22:35

Ein älterer Ultrakurzkommentar:


Die Todeskarten des Dr. Schreck

Fünf Männer sitzen in einem Zugabteil. Als sechster und letzter kommt ein Herr namens Dr. Schreck (Peter Cushing) hinzu. Als ihm ein Kartenspiel "aus Versehen" zu Boden fällt, stellt er sich als Wissenschaftler für übersinnliche Phänomene vor. Einmal neugierig geworden, lassen sich die Mitreisenden vom geheimnisvollen Dr. Schreck ihre Zukunft vorhersagen. Dabei erfahren sie schreckliche Dinge über einen Werwolf, monströse Pflanzen, Voodoo, eine rachsüchtige Hand und Vampirismus...

Dieser Film trumpft mit einer erstklassigen Besetzung auf. Peter Cushing, Christopher Lee und der noch junge Donald Sutherland, seien als die bekanntesten Vertreter ihrer Zunft genannt, Regie führte Freddie Francis. Liest man die Namen Cushing, Lee und Francis, denkt der Horrorfan natürlich sofort an die Filmschmiede Hammer. Doch hier haben wir es mit einem Streifen von Amicus zu tun. Dieses nette Filmstudio hatte sich auf Episodenfilme spezialisiert, und setzte dafür auch gern "hammererprobte" Darsteller ein.

Ein sehr schöner Film, der jeden Grusel- und Hammerfan sehr, sehr zufriedenstellen sollte. Die DVD von Koch Media ist gut gelungen, wie man es von Koch erwartet und nicht anders gewöhnt ist. (Ich liebe euch wirklich dafür!)

8/10
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis

Beitragvon buxtebrawler » 23. Jun 2015, 14:19

Der legendäre Amicus-Klassiker DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK mit Peter Cushing und Christopher Lee erscheint ab Herbst als deutsche HD-Premiere bei WICKED-VISION. Mehr Infos in den nächsten Tagen!


Quelle: Facebook
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon Die Kroete » 23. Jun 2015, 20:45

Das italienische Kinoplakat ist beinahe so geil wie das britische Original:

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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon Theoretiker » 23. Jun 2015, 20:55

Tolle Nachricht, den kenne ich noch nicht, der wird natürlich gekauft! :thup:
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon buxtebrawler » 27. Okt 2015, 00:08

Erscheint voraussichtlich am 30.11.2015 bei Wicked-Vision Media als Blu-ray/DVD-Kombination im Mediabook:

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Cover A

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Cover B

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Standard-Edition

Extras:
- Audiokommentar von Regisseur Freddie Francis (mit optionalen deutschen Untertiteln)
- Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad
- Einleitung von Dr. Rolf Giesen (Dt. und Engl. Untertitel)
- "House of Cards": Brandneue Dokumentation von Regisseur Jake West (mit optionalen deutschen Untertiteln)
- Original Kinofassung des Hauptfilms: 2015 abgetastet von einer 35mm Kinorolle (nur auf Blu-ray)
- Deutscher Kinotrailer
- Deutsche Anfangssequenz
- Deutsche Endsequenz
- Italienische Anfangssequenz
- Italienische Endsequenz
- Niederländischer VHS-Vorspann
- Originaltrailer
- Recut-Trailer 2015
- Italienischer Kinotrailer
- Wicked-Vision Trailershow
- Bildergalerien
- Hidden Features

Bemerkungen:
- Brandneue Restauration vom Original-Kamera-Negativ, abgetastet in 4K.
- Brandneue Restauration der deutschen Kinosynchronisation von 1966
- Inklusive der deutschen Fernsehen Synchronisation von 1994
- 24-seitiges Booklet von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad (nur Mediabook)
- Streng limitierte Standard-Edition im schwarzen BD-Case. (nur Standard-Edition)

Das Mediabook (Cover A+B) ist auf je 750 Stück limitiert, aber nicht nummeriert. Die beiliegende DVD-Version des Films basiert ebenfalls auf das neue HD-Master und enthält, bis auf die 35mm-Vintage-Fassung das gleiche Bonusmaterial.

BD: Laufzeit: 98:35 Minuten
DVD: Laufzeit: 94:35 Minuten
Typ: DVD-9
Tonformat: Dolby Digital 2.0 Mono
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Extras:
+ Intro Dr. Rolf Giesen
+ Dokumentation: "House of Cards"
+ Deutsche Anfangs-Sequenz
+ Deutsche End-Sequenz
+ Italiensiche Anfangs-Sequenz
+ Italienische End-Sequenz
+ Niederländischer VHS-Vorspann
+ Deutscher Kinotrailer
+ Original Kinotrailer
+ Italienischer Kinotrailer
+ Plakatmotive
+ US-Pressefotos

Das Set enthält einmal:
+ alte deutsche Kinosynchronisation
+ TV-Synchronisation

Auf derm Cover befindet sich ein On-Sert mit Werbung und FSK-Logo. Die Mediabook-Front selbst hat keine Logos.

Quelle: OFDb-Shop
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon Toxie » 7. Dez 2015, 18:01

Moin,

schon jemand zugeschlagen? Würden uns über Feddback freuen.

Liebe Grüße
Daniel
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon supervillain » 8. Dez 2015, 12:07

Leider noch nicht, für ein Feedback musst du dich noch etwas gedulden, wird demnächst mit "Opera" gekauft und selbstverständlich mit einem entsprechenden Kommentar gewürdigt. Freut mich riesig, dass der Titel eine solch liebevolle Behandlung erfahren durfte.

Einer meiner Lieblingstitel aus der Classic Horror Collection von Koch und jetzt in HD mit dieser Ausstattung, ein Traum! Toller Start für Wicked Vision als Label.

Obwohl alle drei schön anzusehen sind, dürfte es bei mir das Mediabook mit Cover B werden, zwar dem alten DVD Cover sehr nahe, doch bedeutend hübscher als die unscharfe Kochvariante des Motivs.
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Re: Die Todeskarten des Dr. Schreck - Freddie Francis (1965)

Beitragvon buxtebrawler » 10. Dez 2017, 19:33

Habe mich jetzt endlich einmal mit dem Wicked-Vision-Mediabook beschäftigt. Ja, da hat man wohl wirklich das Maximum herauszuholen versucht. Aus dem Bonus-Material hat es mir insbesondere die fast einstündige Dokumentation "House of Cards" angetan, die massenweise Informationen zum Film im Speziellen sowie Amicus, Francis und Brit-Horror im Allgemeinen bereithält. Freude hatte ich auch am Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad. An Doc Giesens älteren AK zur "Galerie des Grauens" hatte der eine oder andere Hörer bemängelt, dass sie etwas sehr trocken seien oder sich zu sehr vom Film entfernen würden. Hat Giesen jedoch jemanden an seiner Seite, besteht dazu m.E. kein Anlass mehr. Schön zu hören, wie der Oldest-School-Horror-/B-Movie-/Drive-in-Film-Experte Giesen und das wandelnde Brit-Horror-Lexikon Sommerlad sich gegenseitig die Bälle zuspielen und Giesen ehrliches Interesse beweist, während Sommerlad sein breites Spezialwissen mit dem Publikum teilt. Manch Information wiederholt sich zwar zwangsläufig, wenn man zuvor bereits die Doku gesehen hat, vieles aber ist auch neu oder wird zumindest aus einem Blickwinkel betrachtet. Das Auge des Zuschauers wird darüber hinaus für manch Detail geschärft. Auch das Booklet der beiden überzeugt.

Mit dem Mediabook-Format werde ich aber einfach nicht richtig warm, es ist mir schlicht zu fragil. Bereits in meinem OVP-Exemplar hat sich das Booklet aus der Hülle gelöst. Digipaks mit Schlitz fürs Booklet sind einfach praktischer.

@supervillschi: Hast du zwischenzeitlich auch die Zeit gefunden?
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