Black Rainbow - Schwarzer Regenbogen - Mike Hodges (1989)

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Black Rainbow - Schwarzer Regenbogen - Mike Hodges (1989)

Beitragvon jogiwan » 22. Nov 2017, 09:33

Black Rainbow - Schwarzer Regenbogen

Bild

Originaltitel: Black Rainbow

Herstellungsland: Großbritannien / 1989

Regie: Mike Hodges

Darsteller: Rosanna Arquette, Jason Robards, Tom Hulce, Mark Joy, Ron Rosenthal

Story:

Das Medium Martha Travis tingelt mit ihrem alkoholabhängigen Vater von einem Nest zum anderen um dort in Kirchen eine Show für das zahlende Publikum abzuziehen und Kontakt zu Verstorbenen im Jenseits herzustellen. Doch Martha hat tatsächlich die Gabe Dinge zu sehen, die jedoch schrecklicher Natur sind und als sie eines Abends vor dem verstörten Publikum einen Auftragsmord haargenau voraus prophezeit und auch den Namen des Killer zu kennen scheint, wird nicht nur das Interesse des Reporters Gary, sondern auch das der Polizei und Auftraggeber des Mordkomplotts geweckt. Während Gary ahnt, dass der Killer nun auch hinter Martha her sein wird und sich diese von dunklen Vorahnungen gequält bereits ihrem Schicksal ergeben zu haben scheint, wiederholt sich am nächsten Tag vor Publikum ein ähnliches Szenario…
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Re: Black Rainbow - Schwarzer Regenbogen - Mike Hodges (1989)

Beitragvon jogiwan » 22. Nov 2017, 09:34

„Black Rainbow“ ist eigentlich mehr Drama als Okkult-Thriller und präsentiert dem aufgeschlossenen Zuschauer ein kaputtes Vater-Tochter-Gespann, das von Stadt zu Stadt fährt um dort mit einer Geisterstimmen-aus-dem-Jenseits-Nummer ein paar Dollars abzustauben. Dabei wirkt der eher ruhig und unspektakulär erzählte Streifen anfänglich so, als würde Martha und ihr Alko-Dad nur eine billige Show abziehen, während Regisseur Mike Hodges die Stimmung während eines Auftritts unvermittelt in Richtung Thriller kippen lässt. Dann wird „Black Rainbow“ auch ziemlich spannend und verzichtet dennoch auf jeglichen Hokus-Pokus oder Geisterbahn-Effekt, den man sich vielleicht aufgrund der Inhaltsangabe erwarten würde. Die kaputten Figuren und die ebenfalls etwas heruntergekommenen Settings passen jedenfalls ganz gut zum scheinbar ausweglosen Charakter der Geschichte und Hodges kreiert hier auch ein subtil-düsteres Szenario, dass sich auch eher auf die dramatische Komponente der Medium-Geschichte konzentriert. Die Figuren sind ebenfalls interessant gezeichnet, auch wenn hier letzten Endes doch sehr vieles der Fantasie des Zuschauers überlassen bleibt, wie er den Inhalt des Streifens deuten möchte. Durchaus interessanter, ruhig erzählter Vertreter aus der Mystery-Thriller-Ecke, der auch aufgrund seiner drei Hauptdarsteller durchaus einen Blick wert ist. Das Bild von Rosanna Arquette, die mit schwarzer Unterwäsche und dunklen Haaren in der Tür steht spukt ja auch schon sehr, sehr lange in meinem Kopf herum, seit ich es in sehr jungen Jahren damals in der Cinema (oder wars die Bravo?) gesehen haben - schön, dass ich knapp 28 Jahre später nun auch endlich den Film dazu gesehen habe.

Bild
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