Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino (1983)

Söldner, Mutanten und Kriegshelden

Moderator: jogiwan

Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon Santini » 13. Aug 2011, 23:31

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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon jogiwan » 10. Okt 2011, 12:39

aus meinem kleinen Filmtagebuch:

Sergio Martinos oppulent ausgestattete und Detail-verliebte Endzeit-Utopie, die eigentlich ein recht hohes Tempo vorzuweisen hat und im Kino deshalb so richtig rockt. Die spannende und auch tiefgründige Geschichte wird stetig vorangetrieben und über die gesamte Laufzeit bekommt man neben Hauptdarsteller Michael Sopkiw von kleinen Zwergen, Affenmenschen und toten Bräuten in Glassärgen jede Menge skurriler Charaktere um die Ohren geföhnt, die jede für sich ein Rip-Off verdient hätten. Und wem das alles noch nicht reicht, kann sich vom tollen Soundtrack der unvermeidlichen Oliver Onions noch zusätzlich ins Delirium treiben lassen. Kurzum: Hammer-Film, der wie Faust auf Auge gepasst hat und im richtigen Ambiente auch gerne mit einem Zusatzpunkt belohnt wird. Ich gebe daher subjektive 9-10/10, weil der Streifen einfach alles hat, was ich am Genre mag und nebenher auch noch die Pathos-triefendste (und dennoch unglückliche) Liebesszene aller Zeite beinhaltet. Schnief!

Kleiner Nachtrag: auch Sergio Martino fand seinen Streifen wohl ziemlich toll und hat daher für seinen unsäglichen "Die Insel der neuen Monster 2" gleich eine Handvoll Szenen aus "Fireflash" Jahre später zweitverwurstet. :opa:
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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon untot » 10. Okt 2011, 15:03

Also nach Fireflash könnte ich glaub ich doch noch zum Endzeit-Fan werden denke ich!!
Ich fand den Film grandios und nach meinem eher schlechten Start mit "Der Vollstrecker" damals, bin ich total verblüfft, es gibt ja doch gute Endzeitler!! :kicher:
Nein im Ernst, hier gabs alles was das Herz begehrt und zwar richtig dick aufgetragen und von allem was dabei.

8/10
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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon DrDjangoMD » 10. Okt 2011, 21:32

Handlung:
Skrupellose Regierungsbosse schicken einen abenteuerlichen Draufgänger in das postapokalyptische New York, welches von einer mörderischen Organisation beherrscht wird, die sich in ständigem Krieg mit Banden von unterdrückten Außenseitern befindet. Dort sollen er und seine Gefährten eine wichtige Person finden und sicher aus der gefährlichen Stadt schaffen.
:oops: Hoppla, hab ich doch glatt versehentlich den Plot für „Die Klapperschlange“ aufgeschrieben. Hier ist der für „Fireflash“ :D :
Skrupellose Regierungsbosse schicken einen abenteuerlichen Draufgänger in das postapokalyptische New York, welches von einer mörderischen Organisation beherrscht wird, die sich in ständigem Krieg mit Banden von unterdrückten Außenseitern befindet. Dort sollen er und seine Gefährten eine wichtige Person finden und sicher aus der gefährlichen Stadt schaffen.

Kritik:
Wie man schon in der Inhaltsangabe lesen kann ist der Film ausgesprochen original, da er sich nicht in dem Haufen Italo-Endzeitler einordnen lässt, der „Mad Max 2“ nachäfft sondern seine Inspiration in John Carpenters „Die Klapperschlange“ findet. Verglichen mit einigen anderen Italo-Rip-Offs leistet er aber Großartiges, weil es ihm gelingt, die düstere Stimmung, die das Carpenter-Original so besonders machte, beizubehalten, wenn nicht sogar noch zu vertiefen. Der Film zeigt sich als sehr düster und mal abgesehen von den atemberaubenden Action-Szenen bietet uns Martino ein wunderbar deprimierendes Bild, wie die Welt wohl nach der Apokalypse aussehen würde.
Einige Änderungen in der Handlung betrachte ich eindeutig als gute Wahl. So versucht der Held hier nicht den Präsidenten zu befreien, sondern die letzte Frau, die noch Kinder gebären kann. Wäre Snake Plissken gescheitert hätte Amerika einen unfähigen Präsidenten verloren und hätte einen ganzen Vormittag opfern müssen um einen neuen unfähigen Präsidenten zu wählen…Ärgerlich! Würde der Held von „Fireflash“, Flash, scheitern, bedeutet dies das ENDE DER GESAMTEN MENSCHHEIT!!!
Ein weiterer schöner Aspekt ist, dass hier nicht nur New York in ein endzeitliches Szenario gehüllt ist, sondern die ganze Welt zu einem ungemütlichen fast entvölkerten Ort ohne Gesetze wurde. Dies bringt die Tragik dass, auch wenn unser Protagonist sein Ziel erreicht und lebend aus der Hölle New York entkommt, heißt das noch lange nicht, dass sein zukünftiges Leben besonders rosig aussehen wird.
Martino wird dem Film, dessen Prämisse er großräumig übernommen hat also durchaus gerecht und liefert ein sehr pessimistisches Zukunftsbild, genau so wie wir es mögen. Tut er nur das? Nein, denn der gute Mann weiß genau, dass ein Film nicht nur bewegen sondern auch unterhalten soll und dem kommt er mehr als nach.
Die Action ist qualitativ und besonders quantitativ hochwertig, hier und da wird auch mal kurz ein Dialog gehalten, aber der Großteil des Films besteht doch aus einer spannenden Situation nach der anderem. Hinzu kommt noch, dass „Fireflash“ ein gewisses Trashlevel erreicht, welches wie ich fand durchaus beabsichtigt gewesen sein könnte. Ich denke Martino wusste sehr gut was er tat, als er wirres aber cooles Zeugs reinschnitt wie den seltsamen Hermaphroditen oder die Horde von Affenmenschen, welches nicht sooo wichtig für die Handlung selbst ist, aber durch seine Seltsamkeit ziemlich viel Laune macht.
Die Charaktere sind sehr liebenswert und wir können stets mit den Helden mitleiden, wir hoffen, dass sie ein möglichst positives Ende erwartet und werden gerührt wenn mal einer von ihnen draufgeht.
Michael Sopkiws Flash erinnert mich stark an einen Kurt Russel Charakter. Er ist ein Mann, der sich von Kopf bis Fuß obercool gibt, aber trotzdem nicht perfekt ist (sein Leben muss immer wieder von einem Kleinwüchsigen, einem Roboter und einer Frau gerettet werden). Dies macht ihn aber durchaus witzig und liebenswert.
Fehlerlos allerdings ist sein Begleiter Ratched (Romano Puppo). Stets lässig, wunderbar Wortkarg und absolut tödlich macht Puppo mit seinem stoischen Gesichtsausdruck und seiner Kugelpeitsche alle Szenen die ihn involvieren zum Erlebnis. Aufnahmen aus der Froschperspektive steigern noch das einnehmende Auftreten dieser coolen Figur.
Valentine Monnier ist mehr als nur die übliche wir-brauchen-eine-weibliche-Hauptrolle-also-schreiben-wir-irgendeine-sinnlose-Figur-hinein. Sie ist sehr taff, hilft Flash oft genug aus der Klemme, zeigt sich kämpferisch, bleibt aber weiblich genug, dass man sie charmant finden kann.
Die Figur des Bronx (Paolo Maria Scalondro) wird großartig eingeleitet (sie hat noch eine offene Rechnung mit den skrupellosen Herrschern New Yorks)
wird dafür aber recht schnell aus dem Film hinausgemordet. Dies hat mich anfangs enttäuscht, hatte man doch erwartet, dass sie ihre Rache bekommt. Genauer betrachtet war das aber eine Entscheidung, welche das ihrige zu der Stimmung des Filmes beiträgt. Wäre Bronx Gerechtigkeit wiederfahren, hätte man die Figur als übliche Rächerfigur eingeordnet. Dadurch, dass sein Vorhaben aber bis zu seinem Tod unerfüllt bleibt, haben wir Mitleid mit dem Guten und der Hass auf unsere Gegenspieler steigert sich.
Eine der unterhaltsamsten Figuren war selbstverständlich George Eastman als Herr der Affenmänner mit seinen trashigen Handtoupets. Der Typ ist mit genügend negativen Eigenschaften (Egozentrik, Primitivität und einem gewissen Hang zur Nekrophilie :shock: ) ausgestattet um ihn zu einem hassenswerten Charakter werden zu lassen. Wir erkennen aber, dass er durchaus Interesse an dem Fortbestand der Menschheit zeigt und immer wieder Tugenden wie Mut oder Stärke durchblicken lässt.
Das Element, durch welches dieser Film allerdings am meisten heraussticht ist seine Ausstattung, welche schon von den meisten von euch erwähnt wurde. Mit unglaublich viel Detailliebe wurden hier Science-Fiction Elemente mit Mittelalterlichen und Neuzeitlichen verbunden. In jeder Einstellung kann man ausgesprochen viel Entdecken, auch wenn’s nur ein Behindertenparkplatzschild in den Abwasserkanälen ist. Kein Bild flimmert über die Leinwand, ohne uns eine bunte Kollage von verschiedenem interessanten Zeugs zu bieten.
Die Dialoge sind doof aber wenigstens selten und aufgrund all der positiven Aspekte, welche ich oberhalb beschrieben habe, bin ich gewillt über diese kleine Schwäche hinwegzusehen.
Fazit: Rip-Off von Carpenters „Die Klapperschlange“ welches allerdings sowohl die düstere Stimmung dieses Filmes beibehält als auch mit einer Flut von Action und launigem Zeugs den Zuseher bestens unterhält. 9/10
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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon dr. freudstein » 10. Okt 2011, 21:45

Hab den Film ja unlängst erst auf DVD geschaut, aber auf Leinwand ist das natürlich wieder mal kein Vergleich.
Find die Anfangssequenz schon so düster mit dem Trompeter und der zerstörten Skyline Kulisse, absolut beeindruckend. Pessimistischer geht es kaum und trotzdem noch ein Funken Hoffnung scheint dort verborgen. Den Atomkrieg selbst hat man nicht miterlebt, aber wie unsere Zukunft danach wohl aussehen würde. Die "Menschen" bekämpfen sich immer noch gegenseitig, bringen sich gegenseitig um, obwohl das Aussterben vorprogrammiert zu sein scheint. Nur noch eine einzige Frau, von der atomaren Verseuchung verschont geblieben, scheint diese zu verhindern können, aber natürlich wird sie auch auf ein Objekt der Begierde von Mutanten degradiert.

Was lernen wir daraus? Entweder einen Atomschlag, der wirklich alle Menschen auslöscht oder ein paar kluge, überlebenswillige Menschen, die nicht mehr an Macht interessiert sind, sondern wirklich an einem Überleben interessiert sind und das Fortbestehen durch diese Charaktereigenschaften sichern können.
Den konnten wir hier vielleicht nicht wirklich ausmachen können, aber die Hoffnung besteht, diesen in Flash gefunden zu haben.

Hat sich auf jeden Fall vollends gelohnt, diesen Streifen nochmals als guterhaltene 35mm Kopie genießen zu können :thup:
8,5/10 gibt es diesmal
Zuletzt geändert von dr. freudstein am 10. Okt 2011, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon buxtebrawler » 10. Okt 2011, 21:49

DrDjangoMD hat geschrieben:Handlung:
Skrupellose Regierungsbosse schicken einen abenteuerlichen Draufgänger in das postapokalyptische New York, welches von einer mörderischen Organisation beherrscht wird, die sich in ständigem Krieg mit Banden von unterdrückten Außenseitern befindet. Dort sollen er und seine Gefährten eine wichtige Person finden und sicher aus der gefährlichen Stadt schaffen.
:oops: Hoppla, hab ich doch glatt versehentlich den Plot für „Die Klapperschlange“ aufgeschrieben. Hier ist der für „Fireflash“ :D :
Skrupellose Regierungsbosse schicken einen abenteuerlichen Draufgänger in das postapokalyptische New York, welches von einer mörderischen Organisation beherrscht wird, die sich in ständigem Krieg mit Banden von unterdrückten Außenseitern befindet. Dort sollen er und seine Gefährten eine wichtige Person finden und sicher aus der gefährlichen Stadt schaffen.


:-? :lol: :D
Muss zugeben, dass mir die Ähnlichkeit zur "Klapperschlange" zunächst gar nicht aufgefallen war :oops:

Sehr schöne Kritik, Doc2! :thup:
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon buxtebrawler » 23. Okt 2011, 19:17

Italo-Regisseur Sergio Martino („Der Killer von Wien“) leistete mit „Fireflash“ 1983 seinen Beitrag zum boomenden Endzeit-Genre, und zwar definitiv einen der besseren. Im Jahre 2019 ist die Welt nach einem Atomkrieg größtenteils zerstört, die Rasse der Euraker herrscht mit eiserner Hand. Die Frauen sind unfruchtbar geworden und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Plage der Menschheit endgültig vom Planeten gefegt hat. Söldner Flash (Michael Sopkiw, „Amazonas - Gefangen in der Hölle des Dschungels“) allerdings bekommt den Auftrag, die letzte noch gebärfähige Frau aufzuspüren und macht sich zusammen mit Bronx (Paolo Maria Scalondro) und Ratchet (Romano Puppo) auf den Weg durch allerlei lauernde Gefahren einer sterbenden Welt zwischen Futurismus und Primitivität.

„Fireflash“ beginnt mit einer vollen Dosis melancholisch-pessimistischer 1980er-Atmosphäre, indem ein einsamer Tippelbruder vor der Kulisse des zerstörten New Yorks in seine Trompete bläst – grandios! Im weiteren Verlauf offenbart „Fireflash“ eine wahnsinnige Detailverliebtheit in liebevoll ausstaffierten Kulissen, in denen es viel zu entdecken gibt. Ein wahrer Augenschmaus! In die gleiche Kerbe schlagen mehrere die Handlung nicht unbedingt vorantreibende Szenen voller abgefahrener Ideen, die dennoch keine reinen Füllfunktionen haben, sondern die Eigenartigkeit der Welt, durch die sich Flash schlagen muss, ebenso unterstreichen wie den Spaß, den das Filmteam mit Sicherheit bei der Umsetzung empfunden haben wird.

Getragen von einem wundervollen Synthesizer-Soundtrack der De-Angelis-Brüder „Oliver Onions“ macht der quietschbunte, comicartige „Fireflash“ in vielerlei Hinsicht Spaß, wenn auch Hauptdarsteller Sopkiw in seinem Spielfilmdebüt für die Rolle eines Endzeithelden etwas blass bleibt und ihm später gar nahezu komplett von George Eastman („Man-Eater“) als Führer der Affenmenschen die Schau gestohlen wird. Inmitten all der Charakterfressen sieht er ein wenig zu weich und „lieb“ aus. Offenbart „Fireflash“ seine Schwächen, beispielsweise nicht immer perfekte Choreographien in actionreichen Kampfszenen oder zumindest aus heutiger Sicht trashig anmutende Zukunftsvisionen, was Waffen, Gebäude etc. betrifft, so geschieht das mit so viel Charme, dass das Filmvergnügen in keiner Weise beeinträchtigt wird. Die sparsam dosierten, doch dafür umso kruderen Blut- und Splatterszenen tragen ihren übrigen Teil dazu bei.

Bei allem Testosteron geizt jedoch auch „Fireflash“ nicht mit holder Weiblichkeit. Im Laufe der Handlung lernt Flash eine herbe Schönheit kennen, die gewissermaßen im Kontrast zur sich im Dornröschenschlaf befindenden, unberührte Jungfräulichkeit ausstrahlenden Hoffnung der Menschheit steht. Klar, dass sich daraus eine kleine Endzeit-Romanze entwickelt, die in einem denkwürdigen Dialog (sinngemäß: „Wenn die Liebe auf unserer Welt noch einen Sinn hätte, wärst du die Frau, die ich lieben könnte!“) und einem ausufernden melodramatischen Abschied mündet.

„Fireflash“ ist ein offensichtlich nicht allzu knapp budgetierter, überraschend eigenständiger Beitrag zum Endzeit-Genre, der vorzüglich unterhält und letztlich ein Paradebeispiel für den Ideenreichtum italienischer Exploitation ist.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon DrDjangoMD » 24. Okt 2011, 09:01

buxtebrawler hat geschrieben:„Wenn die Liebe auf unserer Welt noch einen Sinn hätte, wärst du die Frau, die ich lieben könnte!“


Vielen vielen Dank, ich wollte mir nämlich diese herrlichen Dialoge damals merken, aber der noch mehr zu zitierende "Paco" löschte sie wieder aus meinem Gedächtnis. :D
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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon buxtebrawler » 24. Okt 2011, 10:03

DrDjangoMD hat geschrieben:Vielen vielen Dank, ich wollte mir nämlich diese herrlichen Dialoge damals merken, aber der noch mehr zu zitierende "Paco" löschte sie wieder aus meinem Gedächtnis. :D


Ist leider nur noch sinngemäß wiedergegeben - ich war seinerzeit so gefireflasht, dass ich es glatt versäumt hatte, eine entsprechende Notiz anzufertigen.

Könnte evtl. noch mal jemand nachschauen bzw. -hören, wie das Originalzitat lautet? Hab den Film leider nicht zur Hand.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Fireflash - Der Tag nach dem Ende - Sergio Martino

Beitragvon DrDjangoMD » 27. Dez 2011, 10:58

Fireflash ist in der Tat so grenzgenial, dass wohl keiner von uns gedacht hätte, dass er irgendwie noch unterhaltsamer hätte sein können...Falsch, ich sah nämlich vor kurzem auf der DVD von cmv die ungekürzte Version, in der einige Szenen in englischer Sprache eingefügt wurden, die wir damals im Kino nicht zu Gesicht bekamen: (P.S. Ich hoffe, dass sie damals wirklich rausgeschnitten waren und ich sie nicht einfach vergessen habe, denn dann würde ich mich hier gerade total zum Affen machen :( ):

Als Flash und Bronx gefangen genommen werden wird Bronx von dem Obersten der Euraker befragt. Damals dachte ich die Frau mit dem schwarzen Umhang sei die höchste, aber nein, es gibt noch einen ollen Typen mit Glatze der über ihr steht. Und der befragt Bronx halt warum er nach New York gekommen ist und nach ein bisschen Folter sagt Bronx (von mir laienhaft ins Deutsche übersetzt): "Ich kam nach New York...um...EINER RATTE DIE AUGEN AUSZUSTECHEN!" und damit schnellt seine Roboterhand direkt in das Gesicht des Glatzenmannes und sticht ihm die Augen aus!
Es folgen dann einige Szenen von ihm, wie er auf einem Operationstisch liegt und man ihm neue Glubscherchen einsetzt. Die Eurakerin in dem schwarzen Umhang, die in der vorigen geschnittenen Szene übrigens versucht hat Flash zu verführen, verspricht ihn, Flash und die anderen zu fangen, bevor er das Licht der Sonne wiedersieht.
Nachdem am Schluss Flash entkommen ist, geht sie in den OP-Saal, wo der Obermotz gerade seine neuen Augen ausprobiert und erzählt ihm von Flash' erfolgreicher flucht. Der Typ sagt: "Du hast versprochen ihn einzufangen bevor ich das Licht der Sonne wiedersehe...und du weist was mit Leuten geschieht, die mich anlügen." Daraufhin greift sie blitzschnell nach einer Waffe, erschießt den Oberbösewicht, der den ganzen Film sowieso nur faul herumgelegen ist. Die Krankenschwester weicht angsterfüllt zurück, bekommt von der Schwarzgewandeten aber auch eine Kugel in den Bauch. Daraufhin tritt sie über die beiden Leichen und sagt mit einem diabolischen Grinsen: "Now I have all time in the world!" :mrgreen: :thup: :thup: :thup:
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