Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

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Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon Santini » 27. Mär 2010, 22:36

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Originaltitel: Mädchenjagd in St. Pauli

Herstellungsland: Deutschland / 1966

Regie: Günter Schlesinger

Darsteller: Livka Werner, Margot Hildenbrand, Dagmar Schneider, Tom Riedel, Peter Wienecke u. A.


Rauschgiftschmuggel, Mord, Bordellbetrieb und Striptease sind die Handlungselemente des Hamburg-Films.



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Der Film den bisher kaum jemand kennt.

Ab Morgen ändert sich dieser Zustand. 8-)
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Re: Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon dr. freudstein » 27. Mär 2010, 22:40

oh ja, geile story ;)
kurz und prägnant.
egal, morgen wissen wir bescheid.
habs damals leider nicht ins kino geschafft, du auch nicht?
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Re: Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon Santini » 27. Mär 2010, 22:43

Du ich war damals, zur EA des Films, schon so alt - und mein verdammter Zivi konnt mich damals nicht zum Kino bringen... ;)
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Re: Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon dr. freudstein » 27. Mär 2010, 22:46

scheiß zivis.
aber demonstrieren gehen und sich die haare bis zum arsch wachsen lassen :basi:
und keine zeit für die leute, denen die die rente zahlen sollten, wenn sie denn arbeiten gehen würden.
sitzblockaden, student wankers...pah :kotz:
morgen stützt uns ja der buxtebrawler, aber wir kennen ihn natürlich nicht
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Re: Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon buxtebrawler » 29. Mär 2010, 16:19

Vollkommen unbekannter deutscher Milieu-Krimi aus dem Jahre 1966, von einem gewissen Günter Schlesinger in s/w auf dem Hamburger Kiez gedreht. „Mädchenjagd in St. Pauli“ liegt anscheinend die Berichterstattung einer Hamburger Tageszeitung über einen tatsächlichen Mordfall zugrunde, die Schlesinger zum Anlass nahm, ein spekulatives Filmchen mit zwischen totaler Steifheit (nicht im Sinne der Geschlechtsorgane) und Overacting pendelnden Laiendarstellern zu drehen, um den deutschen Spießbürger ins Kino zu locken und ihm eine lächerlich naive Vorstellung vom Rotlichtmilieu zu unterbreiten. Diesen wird er allerdings enttäuschen, da er sich trotzdem nicht traute, konsequent Titten und Ärsche zu zeigen. Stattdessen wird man Zeuge eines unfreiwillig komischen Anti-Krimis, dessen eigentliche Handlung nicht nur vollkommen zu vernachlässigen ist, sondern auch tatsächlich vom Regisseur/Drehbuchautoren vernachlässigt wurde, leider ohne für adäquaten Ersatz zu sorgen. So macht es in erster Linie Spaß, sich an den schauspielerischen „Leistungen“ zu ergötzen, unbeholfene Komparsen zu beobachten und sich die Dialoge auf der Zunge zergehen zu lassen. War der Anfang des Films mit dem von einer Bordsteinschwalbe vorgetragenen, melancholischen Chanson noch das beste am Film, ist das „Finale“ an Unspektakularität nicht zu überbieten.

„Mädchenjagd in St. Pauli“ ist weder ernstzunehmende Milieustudie noch handfester Sleaze-Exploiter, sondern einfach nur, um den evangelischen Filmdienst zu zitieren, „Schmarrn“.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)
Diese Filme sind züchisch krank!

Suche (dt. Sync): Dr. Jekyll und Mr. Hyde ('31) / The Last Song (Permanent Record)
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Re: Mädchenjagd in St. Pauli - Günter Schlesinger

Beitragvon ugo-piazza » 29. Mär 2010, 22:12

Mädchenjagd in St. Pauli

44 Jahre lang war dieser St.-Pauli-Film von Günter Schlesinger praktisch verschollen, gestern nun das triumphale Comeback im Rahmen der "Bizarre Cinema"-Reihe im B-Movie auf Hamburg-St. Pauli. Na ja, vielleicht war's nicht ganz so triumphal... ;)

1966 entstanden, ist dieser Film über böse Männer, die harmlose Arzthelferinnen in den Selbstmord treiben, Tablettenschmuggel, schwule Männer, die auf der Straße zusammengeklappte Mädels nach Hause schleppen, nur um sie dann zu malen (!), doch letztlich sehr bieder. Ein paar böse Worte wie "Scheiße" und "Arschloch" dürfen mal fallen, und ein paar vereinzelte blanke Busen werden auch mal verschämt gezeigt. Wenn man bedenkt, dass im Folgejahr Rolf Olsen "Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn" auf das Volk losließ, dann liegen Welten zwischen beiden Filmen.


Der Trailer für Joe Sarnos verschollenen "Pornospiele mit Stock und Peitsche" war aber knorke...
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