Derrick: Folge 55 - Schubachs Rückkehr

Moderator: jogiwan

Derrick: Folge 55 - Schubachs Rückkehr

Beitragvon untot » 14. Mär 2011, 22:51

Erstausstrahlung: 09.03.1979

Nach 8 Jahren Gefängnis wird Schubach wegen guter Füherung entlassen.
Sein damaliger Strafverteidiger Dr. Homann hat allen Grund sich vor dieser Entlassung zu fürchten, hat ihm Schubach doch Rache geschworen, wie er seinem Zellengenossen Frank anvertraut hat.
Denn Homann hat inzwischen Schubachs Frau geheiratet und sucht verzweifelt Derrick um Rat an...

Bild
Bild
Bild

Mit:
Christine Buchegger (Helga Homann)
Claus Biederstaedt (Dr. Richard Homann)
Udo Vioff (Willi Schubach)
Christian Reiner (Gerhard Schubach)
Rudolf Wessely (Frank)
Hanna Stadler (Frau Scheibl)
Bild
Benutzeravatar
untot
 
Beiträge: 6853
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Derrick: Folge 55 - Schubachs Rückkehr

Beitragvon untot » 14. Mär 2011, 22:56

Eine der ganz wenigen Folgen, die mir nicht ganz so zusagen, ich mag das ganze Feeling nicht, die Folge macht mir irgendwie ne schlechte Stimmung.
Trotzdem immer noch ein Derrick, also gut und ganz knapp...

6/10
Bild
Benutzeravatar
untot
 
Beiträge: 6853
Registriert: 09.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Derrick: Folge 55 - Schubachs Rückkehr

Beitragvon Blap » 15. Mai 2011, 23:13

Die Fortsetzung der "Mega-Derrick-Sause"

Bild
Cover der Derrick Collectors Box 4, welche die Folgen 46-60 enthält


Folge 55 - Schubachs Rückkehr (Deutschland 1979)

Der Rechtsanwalt Dr. Richard Homann (Claus Biederstaedt) und seine Gattin Helga (Christine Buchegger) leben in Angst. Nur noch wenige Tage, dann wird Willi Schubach (Udo Vioff) nach einer langjährigen Haftstrafe auf freien Fuss gesetzt. Helga war einst die Ehefrau Schubachs, sie liess sich kurz nach dessen Inhaftierung von ihm scheiden, um Dr. Homann zu heiraten, der zu allem Überfluss Schubachs Rechtsbeistand war. Richard Homann wendet sich an Derrick, erzählt ihm von den Mordabsichten Schubachs, die ihm von einem Ex-Mitinsassen zugetragen wurden. Derrick fühlt dem frisch entlassenen Schubach auf den Zahn, doch der gibt sich äusserst versöhnlich, will nichts von eventuellen Drohungen wissen. Unter dem wachsamen Auge des Oberinspektors kommt es zu einem Treffen der Beteiligten, noch immer zeigt Schubach keinen Groll oder gar schlimmere Absichten. Für Derrick ist das aalglatte Verhalten des Ex-Häftlings verdächtig, er setzt Harry auf Schubecks jüngeren Bruder Gerhard (Christian Reiner) an, bei dem Willi seit seiner Haftentlassung wohnt...

Diesmal werden wir nicht mit einer bereits verübten Staftat konfrontiert, sondern mit der sorgfältigen Ausführung eines lange erdachten Racheplans. Oder ist am Ende doch alles ganz anders, und der vermeintlich rachsüchtige Ex-Ehemann/Ex-Häftling will lediglich seine Ex-Frau zurück? Theodor Grädler inszenierte eine Folge, deren Stärke in der Entwicklung der Charaktere liegt. Vor allem die Eheleute Homann sind sehr aufschlussreich gezeichnet, was kann eine Liebe aushalten, wie stark sind alte Bindungen, wie belastbar das Nervenkostüm...??? Claus Biederstaedt fungiert keinesfalls als Sympathieträger, er stellt einen feigen und recht einfältigen Anwalt dar, für den man kaum Mitgefühl entwickeln mag. Udo Vioffs Leistung ist nicht minder stark, Christine Buchegger wird zum naiven Spielball ihres Umfeldes. Christian Reiner ergänzt das kleine und gute Ensemble.

Ungewöhnliche Folgen können sehr reizvoll sein, aber "Schubachs Rückkehr" zählt nicht unbedingt zu meinen Lieblingen. Teils zieht sich das Geschehen ein wenig in die Länge, doch das bittere Ende und die guten Schauspieler entschädigen dafür. Zwar erreicht die Auflösung nicht die maximale Boshaftigkeit, der Schlag verfehlt sein Ziel jedoch keinesfalls. Insgesamt hätte der Geschichte ein wenig mehr Mut gut zu Gesicht gestanden, vermutlich wollte man dem Publikum nicht zu viel zumuten.

6/10 (obere Mittelklasse)
Das Blap™ behandelt Filme wie Frauen
Benutzeravatar
Blap
 
Beiträge: 4115
Registriert: 12.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Derrick: Folge 55 - Schubachs Rückkehr

Beitragvon dr. freudstein » 19. Jul 2011, 12:04

Ungewöhnlich ja, Derrick als "Begleitservice" und der Mord findet nicht am Anfang statt, aber es gibt einen, sonst wäre es ja kein Derrick. Halbwegs spannend inszeniert, man überlegt, wie könnte der "raffinierte" Racheplan aussehen oder gibt es am Ende gar keinen. Dennoch fehlte dann doch etwas, die Erwartungen wurden nur befriedigt aber nicht überragend erfüllt.

Mindestnote: 6/10, mehr geht wirklich nicht.
dr. freudstein
 
Beiträge: 14497
Registriert: 12.2009
Geschlecht: männlich


Zurück zu "Derrick - die Serie von 1974 bis 1998"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker