Derrick: Folge 6 - Nur Aufregungen für Rohn

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Derrick: Folge 6 - Nur Aufregungen für Rohn

Beitragvon Blap » 1. Mär 2011, 22:50

Derrick: Folge 6 - Nur Aufregungen für Rohn (Deutschland 1975)

Der Student Harald Rohn (Thomas Fritsch) überfällt den Geldboten Paul Seibach (Helmut Käutner). Rohn und Seibach sind Nachbarn, man kennt und mag sich. Seibach ist ein älterer Herr, stets aufrichtig und zuverlässig. Er ahnt wer der Täter ist, stellt diesen in dessen Wohnung zur Rede. Die Situation eskaliert, Rohn wird zum Mörder. Derrick kommt dem Täter schnell auf die Schliche, doch es mangelt an entscheidenden Beweisen...

Thomas Fritsch überzeugt als Student mit krimineller Energie, dem sein vermeintlich perfekter Plan flugs über den Kopf wächst. Tappert und Wepper kommen sehr schelmisch daher, spielen sich gegenseitig die verbalen Bälle zu. Zum Finale packt Derrick seine geliebte Psychokeule aus. In einer Nebenrolle sehen wir Michael Ande, der seit Ewigkeiten als Sklave des (jeweils aktuellen) Hauptdarstellers der Serie "Der Alte" fungiert, quasi den "Harry" des Alten gibt. Jutta Kamann ist seit etlichen Jahren in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" aktiv.

Diese Folge erfreut mit schöner Kameraarbeit, doch insgesamt wirkt die Story ein wenig dünn, das Finale kommt mir überstürzt vor.

Oberste Mittelklasse = 6,5/10
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Re: Derrick: Folge 6 - Nur Aufregungen für Rohn

Beitragvon dr. freudstein » 11. Jul 2011, 11:03

Derrick und sein Dackel spielen hier wie immer ganz gewitzt, gefiel mir. Ansonsten geb ich Blap recht, das Ende kam bißchen sehr abrupt, für die Auflösung hatte man wohl keine vernünftige Idee mehr.
6/10
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Re: Derrick: Folge 6 - Nur Aufregungen für Rohn

Beitragvon Die Kroete » 11. Nov 2014, 22:19

Harald Rohn ist Student und hält sich selbst nicht nur für überdurchschnittlich intelligent, sondern für beinahe genial. Da er außerdem der Meinung ist, daß der Reichtum in der Welt ungerecht verteilt ist, beschließt er seinen eigenen Nachbarn, der als Geldbote beruflich tätig ist, zu überfallen. Dabei geht er nach seinem eigenhändig ausgearbeiteten Plan vor, der durchaus das Zeug zu einem fast perfekten Verbrechen hat.
Das Ganze hätte auch bestens funktioniert, wenn der Herr Rohn nie die Bekanntschaft von Oberinspektor Derrick hätte machen brauchen. Dummerweise verliert er bei dem Überfall jedoch einen Gegenstand am Tatort, der dem Nachbarn verrät, wer ihn da so heimtückisch überfallen hat...

Natürlich ist der Fall am Ende nicht besonders schwer zu lösen, sodaß selbst Derricks Wiener Kollege Kottan, diesen ohne dabei gar, die Hilfe seiner Mutter in Anspruch zu nehmen, hätte erfolgreich abschließen können. :kicher:
Realistisch betrachtet, lassen die Situationen in die sich der Student selbst hinein manövriert, keinen anderen Handlungsverlauf zu, sodaß es zwangsläufig auf seine Verhaftung hinaus läuft.
Richtig gut fand ich jedoch hier, daß sämtliche Charaktäre wundervoll ausgearbeitet waren und detailgenau dargestellt wurden. Alleine dadurch war die Folge zu keinem Zeitpunkt langweilig.

8/10
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