Teuflische Brüste Teil II – Doris Wishman (Trash Coll. # 39

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Teuflische Brüste Teil II – Doris Wishman (Trash Coll. # 39

Beitragvon jogiwan » 16. Dez 2009, 08:40

Teuflische Brüste Teil II – Doris Wishman (Trash Collection # 39)

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Originaltitel: Double Agent 73

Herstellungsland: USA / 1974

Regie: Doris Wishman

Darsteller: Chesty Morgan, Frank Silvano, Saul Meth, Jill Harris, u.a.

Story:

Die Geheimagentin Jane (Chesty Morgan) ist blond, schön, wohlgeformt und üppig proportioniert. Und ihr nächster Auftrag wartet schon. Für eine internationale Organisation soll sie einen rabiaten Rauschgift-Ring ausheben, der für den Tod Tausender unschuldiger Menschen verantwortlich ist. Mit ihrem Superbusen als Köder schafft sie es schnell, Kontakt mit einigen Mitgliedern des Ringes herzustellen, um so an den skrupellosen Oberboss der Drogenbande zu gelangen.
Ohne dass der Verdacht auf sie fällt, kann sie zudem mit einer Kamera, die in ihre linke Brust implantiert wurde, unbemerkt Geheimdokumente fotografieren. Dass aber auch gleichzeitig Sprengstoff implantiert wurde, weiß Jane nicht. Und dieser wird explodieren, wenn sie es nicht schaffen sollte, zur vorgegebenen Zeit zurück im Hauptquartier zu sein...

Erstmalig ungeschnitten!
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Teufelische Brüste Teil II – Doris Wishman (Trash Coll. # 39

Beitragvon ugo-piazza » 31. Okt 2010, 01:05

Die Agentin Jane (Chesty Morgan) soll den Verbrecher Ivan Toplar zur Strecke bringen. Dummerweise weiß niemand, wie Toplar überhaupt aussieht, bekannt ist nur, dass er eine Narbe auf der rechten Wange hat. Sagt das nicht schon genug über die Arbeitsqualität des Geheimdienstes aus? Oder eher über die, äh, Qualität des Films, die den Zuschauer verwundert zurücklässt, der sich (bestenfalls) kopfschüttelnd fragt, was in den goldenen 70ern nicht nur gedreht wurde, sondern auch nur die Kinos erreichte.

Schon die "Story" spottet jeder Beschreibung. Jane sucht die Leute aus Toplars Gang (woher weiß der Geheimdienst, dass sie zu Toplar gehören und warum observieren sie die Leute nicht einfach?) auf und killt sie. Wie sie dann Toplar finden soll, wenn sie keine Fragen stellt, weiß sicherlich nicht einmal der Autor.

Da Jane über zwei größenmäßig herausragende weibliche Geschlechtsmerkmale verfügt (auch Möpse, Titten oder Ballermänner genannt), erdachte man die hervorragende Idee, ihr eine Kamera in die linke Brust zu implantieren (und wer soll dann den Film wechseln? Die Filme entwickeln? Hä?), und da Jane jedes erledigte Opfer fotografieren muss, gibt es natürlich jede Menge Gelegenheiten, ihre übergroßen Brüste mit der Kamera zu fokussieren.

Was Jane aber nicht weiß: Man hat in die Kamera auch noch einen Sprengsatz eingebaut, der zur Explosion gelangt, wenn nicht an einem bestimmten Tag um 10.00 wieder im Hauptquartier auftaucht, da man davon ausgeht, dass sie in die Hände der Gegenseite gefallen ist, und sie lieber tot als in den Händen der Verbrecher sehen würde! Und tatsächlich taucht eine schwer angeschlagene Jane 5 Minuten vor Zehn im Hauptquartier auf, worauf der Chef einen Krankenwagen ruft und befiehlt, sie auf dem Boden liegenzulassen, da die Ambulanz ja bald da sein müsse! (Sorry für den Spoiler, aber ich konnte mir das nicht verkneifen!)

Sehr schön ist natürlich auch die Szene, in der Jane in ihrem Urlaub angerufen wird, um den Toplar-Fall zu übernehmen. Selten hat ein Telefon so lautlos geklingelt, als Jane aufsteht, um zum Telefon zu gehen, hat sie noch knallig lackierte Fingernägel, als sie auflegt, sind sie natürlich. Ja, in diesem Werk stimmt überhaupt nichts, Chesty Morgan kann nicht spielen, darf aber immerhin wunderbar absonderliche Mode tragen, und Regisseurin Doris Wishman hatte anscheinend auch keine Ahnung von dem, was sie vorhatte. Dazu passt, dass auf der CMV-DVD auf dem Backcover "Roberta Findlay" angegeben wird.

Immerhin macht diese filmische Vollkatastrophe unter trashologischen Gesichtspunkten richtig Laune, während ich den ersten Teil selbst diesbezüglich als untauglich in Erinnerung habe.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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Re: Teufelische Brüste Teil II – Doris Wishman (Trash Coll. # 39

Beitragvon Blap » 31. Okt 2010, 02:31

ugo-piazza hat geschrieben:Immerhin macht diese filmische Vollkatastrophe unter trashologischen Gesichtspunkten richtig Laune, während ich den ersten Teil selbst diesbezüglich als untauglich in Erinnerung habe.


W00t? Der Chestys erster Bombenhagel rockt aber sowas von ab!

Verdammt, ich muss mir ihren zweiten Euterknaller endlich anschauen.
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