SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

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SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon jogiwan » 17. Dez 2009, 09:20

SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (Trash Collection # 66)

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Originaltitel: Triangolo delle Bermude, Il

Herstellungsland: Italien/Mexiko / 1978

Regie: René Cardona Jr.

Darsteller: John Huston, Andrés García, Hugo Stiglitz, Gloria Guida, u.a.

"Eine als Urlaub geplante Kreuzfahrt auf dem Atlantik wird zum Horrortrip für Passagiere und Mannschaft, als sie im Sargassosee in ein Gebiet geraten, in dem schon zahlreiche Flugzeuge und Schiffe auf mysteriöse Weise verschollen sind. Was mit der scheinbar harmlosen Entdeckung einer im Wasser treibenden Spielzeugpuppe beginnt, entwickelt sich schnell zu einem endlosen Alptraum. Unwetter tauchen aus dem Nichts auf, es erscheinen Signale von nicht identifizierbaren Schiffen, der Funkkontakt zum Land wird unterbrochen. All diese mysteriösen Ereignisse scheinen unmittelbar mit der Spielzeugpuppe in Verbindung zu stehen. Doch damit nicht genug, denn nach und nach verschwinden und sterben Crewmitglieder und Passagiere... ..."

Atemberaubende Spannung und eine grandiose Besetzung machen diesen Mystery-Thriller zu einem unvergesslichen cineastischen Erlebnis!
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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon Blap » 24. Aug 2010, 09:36

SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck (Italien, Mexiko 1978, Originaltitel: Il triangolo delle Bermude)

Edward (John Huston) hat seine Familie beim Schopf gepackt, um auf dem Kahn von Captain Briggs (Hugo Stiglitz) durch die Sargassosee zu schippern. Man will diverse Tauchgänge unternehmen, ein wenig die Seele baumeln lassen. Als man einen rätselhaften Gegenstand im Ozean treiben sieht, stoppt man kurzerhand die Maschinen, schliesslich will die Neugier befriedigt werden. Im Wasser trieb allerdings nur eine alte Puppe, welche die kleine Diana gierig an sich nimmt. Es kommt zu nach und nach zu merkwürdigen Vorfällen. Das Wasser scheint zu brodeln, das Schiff gerät in schweren Seegang. In der Nacht sichtet man Lichtsignale von einem anderen Schiff, der Radarschirm zeigt nichts an. Zu allem Überfluss sendet das Schiff (?) per Morsecode seinen Namen, doch besagtes Gefährt ist vor über hundert Jahren spurlos verschwunden. Bei einem Tauchgang kommt es zu einem Seebeben. Michelle (Gloria Guida) wird zwischen umstürzenden Säulen eingeklemmt, sie kann nur mit grösster Mühe geborgen werden. Edwards jüngerer Bruder, der ebenfalls an Bord verweilt, ist zwar Chirug, doch er kann ohne entsprechende Ausstattung, nicht viel für die Verletzte tun. Der Funkkontakt zur nächstgelegen Insel reisst ab, das Schiff erleidet einen Maschienenschaden, das Ruder gibt ebenfalls den Geist auf, man treibt manövrierunfähig umher. Wer oder was steckt hinter diesen Ereignissen? ...oder handelt es sich nur um eine Verkettung unglücklicher Zufälle...???

Regisseur René Cardona Jr. erfreute mich vor einiger Zeit mit dem Reisser "Blutgericht am Amazonas" (1985), der in Deutschland auch unter dem Titel "Das Geheimnis der blauen Diamanten" veröffentlicht wurde. "Bermuda Dreieck" entstand einige Jahre zuvor, 1977/78 hatte Cardona Jr. seine "maritime Phase". Während dieser Zeit entstanden "Tornado" (Cyclone) und "Tintorera - Meeresungeheuer greifen an" (Tintorera), sowie der hier kurz vorgestellte "SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck". Obwohl der Titel "Tornado" einen wüsten Katastrophenfilm verspricht, bekommt man es eher mit einem kleinen Drama zu tun, in dem sich um das nackte Überleben auf einem verschollenen Ausflugsboot geht. Eine entsprechende Vertiefung der Charaktere, geht dem vorliegen "Bermuda Dreieck" allerdings weitestgehend ab. Die Figuren bleiben stets oberflächlich und durchschaubar. Diese Tatsache mutet ein wenig traurig an, denn Cardona konnte eine durchaus illustre Truppe vor der Kamera versammeln. Altstar John Huston mimt das gutmütige Familienoberhaupt, kann aber keine Glanzlichter setzen. Mit Gloria Guida und Claudine Auger bekommen wir zwei sehr attraktive Damen präsentiert, die aber -angepasst an das biedere Geschehen- mit ihren Reizen geizen, und auch sonst nicht sonderlich gefordert werden. Kultschädel Hugo Stiglitz darf nicht fehlen, dazu noch eine merkwürdige Göre namens Gretha, die ständig geheimnisvolle, unheilschwangere Sätze absondert. Es wäre zu ermüdend, nun alle Mitwirkenden der Reihe nach aufzuzählen, letztlich fällt keiner der Anwesenden besonders positiv oder negativ auf.

Wenn es also an einer sorgfältigen Zeichnung der Figuren mangelt, bekommen wir es vermutlich mit einem mehr auf Schockeffekte ausgelegten Streifen zu tun!? Nein, auch in dieser Disziplin bietet das Machwerk keine nennenswerten Vorkommnisse. Seltsame Vögel tauchen auf, die aus dem Meer gefischte Puppe schneidet Grimassen, es brodelt und zischt ein wenig. Am Rande spielt man uns Informationen über die unheimlichen Ereignisse im Bermuda Dreieck zu. Flugzeuge verschwinden, ganz egal ob kleiner Privatflieger oder Militärmaschine. Doch anstatt einer unheimlichen Mystery-Atmosphäre, plätschert das Filmchen recht zähflüssig dahin. Untermalt von einem recht ordentlichen Stelvio Cipriani Score, der aber weitaus bessere Arbeiten auf seinem Konto verbuchen kann. Zuschauer mit "modernen Sehgewohnheiten", werden diesen Film vermutlich nach spätestens zwanzig Minuten unerträglich langweilig finden. Ich spreche in solchen Fällen gern von einer ruhigen, sanft fliessenden Inszenierung (grins), aber man muss tatsächlich zugestehen, wirklich Aufregendes passiert hier nicht.

Was bleibt also vom Tage übrig, wenn der Film weder als Charakterstudie, noch als Reisser, noch als Grusel-/Mystery-Unterhaltung funktioniert? Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, denn trotz seiner offenkundigen Schwächen (?), übt dieses Filmchen einen gewissen Reiz auf mich aus. Lässt man sich auf "Bermuda Dreieck" ein, erkennt man unter der glatten Oberfläche, zumindest im Ansatz, etwas nicht greifbares, letztlich doch beunruhigendes, vielleicht gar einen kleinen Hauch von Faszination für das Unbekannte. Bei mindestens 98% der (fiktiven) Teilnehmer, wird Cardonas kleines (grosses?) Abenteuer auf hoher See nicht zünden. Zu brav, zu unscheinbar, zu sehr in die Länge gezogen. Aber all diese Schwächen (?) und Nichtigkeiten (?), führen letztlich doch zu einem angenehmen Filmerlebnis, nur eben ohne Knalleffekte und Überraschungen. Auf seltsame Art fesselnd, auf eigenwillige Art sympathisch.

Die liebenswerte Trash Collection von CMV, beinhaltet bereits einige Filme von Rene Cardona Jr.. Der richtige Rahmen scheint mir diese (von mir sehr geschätzte) Collection "eigentlich" nicht zu sein, im normalen Programm des Labels, wären diese Titel IMHO besser und angemessener aufgehoben. Wenn es jedoch den Verkaufszahlen dienlich ist, die bei solchen Veröffentlichungen sowieso sehr gering ausfallen dürften, dann soll mir der Stempel namens Trash Collection recht sein. Wie üblich kommt die DVD in einer kleinen Hartbox, sie ist die #66 der Reihe. Der Film liegt in zwei unterschiedlichen Schnittvarianten vor, eine davon lediglich in englischer Sprache. Die in der deutschen Fassung entfallenen Szenen (es handelt sich nicht um Gewaltschnitte oder ähnliches), kann man entweder in der alternativen Fassung, oder im Bonusmaterial bestaunen. Die ein paar Minuten kürzere Fassung, basiert auf der italienischen Kinoauswertung, sie ist IMHO die etwas bessere Wahl. Die gebotene Bildqualität ist zweckmäßig, Sammler der Reihe dürften insgesamt zufriedengestellt sein.

Durch die Fanbrille gibt es 6/10 (obere Mittelklasse), doch auf die "Warnungen" in meinem Kurzkommentar sei erneut hingewiesen.

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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon jogiwan » 19. Jan 2011, 18:40

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Das „Bermuda Dreieck“ ist die wohl unrühmlichste Ecke des Meeres, die aufgrund des zahlreichen Verschwindens von Schiffen, Flugzeugen und weiteren Dingen selbst nautisch-unerfahrenen Zeitgenossen ein Begriff ist. Bezeichnet wird damit eigentlich ein Gebiet im westlichen Atlantik, das sich zwischen den Bermuda Inseln, der Küste Floridas und Puerto Rico befindet. In diesem Fleckchen Meer sind in den vergangenen Jahrzehnten ja schon so manches Flugzeug und Schiff abhanden gekommen, was auch schon immer die Fantasie von Autoren, Regisseuren und Zuschauern beflügelt hat. Um das Verschwinden zu erklären, werden dann teils auch recht obskure Theorien herangezogen, die von Ungeheuern, elektromagnetischen Feldern, Gasvorkommen, über Zeitlöcher bis hin zu Außerirdischen reichen. Der Hype um das Bermuda-Dreieck erreicht 1974 seinen absoluten Höhepunkt, als ein gewisser Charles Berlitz gemeinsam mit J. Manson Valentine ein Buch namens „The Bermuda-Triangle“ veröffentlichte. In diesem Buch waren nicht nur sämtliche verschwundene Objekte aufgelistet, sondern wurden auch allerlei obskure Theorien über deren Ursache aufgestellt.

Basierend auf diesem etwas reißerischen Werk entstand im Jahre 1978 unter der Regie von Action-Veteran Rene Cardona Jr. ein Filmchen mit gleichem Titel, der dem geneigten Zuschauer ebenfalls die mysteriösen Begebenheiten auf hoher See etwas näher bringen möchte. Doch diese trashige Mischung aus Abenteuerfilm, Seefahrtsdrama und Mystery versenkt jedoch sprichwörtlich sämtliche Möglichkeiten hoffnungsfroh im Meer. Denn hier wird ohne Rücksicht auf Verluste als Bedrohung so ziemlich alles aufgefahren, was denn so auf hoher See möglich ist. Da gibt es dann für den geneigten Zuseher von Stürmen, Haien, Seebeben und Nebelbänken über verrückt-spielende Bordinstrumente und abgebrochenen Funkkontakt bis hin zu seltsamen Lichtspielen von somalischen Piraten mal abgesehen so ziemlich alles was einem Seefahrer Anlass zu Bedenken geben könnte. Und weil das aber alle irdischen und außerirdischen Bedrohungen noch nicht reichen, hat man mit einer von seltsamen Blutgier getriebenen Puppe die wohl Lächerlichste aller möglichen Rest-Erklärungen aus dem Hut gezaubert. Die Geschichte ist ja schon ein ziemlicher Schmonz und es ist teilweise schon echt verwunderlich, mit welchem Enthusiasmus die abenteuerhungrige Familie samt Belegschaft der „Black Whale III“ ins Verderben schippert und allen seltsamen Begebenheiten im Vorfeld keine Beachtung schenkt.

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Es ist aber wahrlich schon ganz hohe Kunst, dass man all diese actionreichen Vorkommnisse und menschlichen Tragödien in einen derart spannungsarmen Film verbindet. Denn vom Finden der Puppe in den ersten Sekunden bis hin zur vermeintlich-spannenden und ähm... schockierenden Auflösung der Geschichte vergehen dann für den Otto Normalverbraucher vermutlich auch gefühlte drei Stunden. Sonderlich spannend ist „SOS SOS SOS Bermuda Dreieck“ ja auch zu keiner Sekunde und meiner bescheidenen Meinung zufolge wurde einfach zuviel unzusammenhängende Möchtegern-Action in den Film gepackt. Hätte man sich auf eine oder zwei der zahlreichen Bedrohungen beschränkt, der verhinderte Mystery-Film hätte ja noch ganz passabel und kurzweilig inszeniert werden können. So bleiben sämtliche Charaktere vollkommen blass und selbst mit grafischer Gewalt ist es nicht wirklich weit her. Denn neben einem blutbeschmierten Puppenmund, dem Chefkoch in eigener Sauce, ein paar toten Vögeln und einer blutigen Knieverletzung gibt es auch nicht wirklich was für den Gorehound zu sehen.

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Woran es aber an dieser mexikanisch-italienischen Co-Produktion gar nix zu meckern gibt, ist die Besetzungsliste. Hier kann man sogar mit dem (doch schon etwas betagten) John Huston einen echten Oscar-Preisträger vorweisen. Mit dem wird auch fleißig beworben, auch wenn er schlussendlich nur eine Nebenrolle spielt. Grandios aber wie gewohnt natürlich unser Lieblings-Bartträger Hugo Stiglitz als mürrischer Kapitän Briggs, der wohl in seinem gesamten Leben in keinem vernünftigen Film mitgespielt hat und dennoch immer zu begeistern weiß. Als optisches Leckerli gibt es Gloria Guida für die Boys und Andres Garcia für die Girls, wobei jedoch zum Leidwesen der männlichen Zuschauer nur Letzterer eine Oben-Ohne-Szene zu absolvieren hat. Und mit dem französischen Ex-Bondgirl Claudine Auger und dem B-Movie-Bösewicht Miguel Angel Fuentes hat man noch einen weiteren klingenden Namen und gern gesehene Darsteller – im wahrsten Sinne des Wortes – mit an Bord.

An der DVD aus dem Hause CMV-Laservision gibt es auch nicht wirklich etwas auszusetzen. Diese bringt diesen nautischen Mystery-Grusler im Rahmen der beliebten Trash-Collection, wo sich dieser wohl zu den eher unspektakulären Teilen der Serie einreiht. Die Bildqualität ist über weite Teile ganz gut ausgefallen, nur die Szenen in der Nacht sind teils arg finster ausgefallen. Der Ton bzw. die Musik von Stelvio Cipriani geht auch ganz gut ins Ohr und bietet keinen Anlass zur Kritik. Neben dem Originaltrailer und einer alternativen Fassung in englischer Sprache, die nochmals um 10 Minuten länger ausgefallen ist, gibt es noch den alten deutschen Titelvorspann, entfallene Szenen, eine hübsche Bildergalerie sowie den Trailer zum affigen Primaten-Schocker „Ape“, der ebenfalls vor Kurzem in der selben Reihe erschienen ist. Und für alle, die keine der knapp 400 Hochglanz-Buchboxen mehr ergattern können, gibt es diesen Abenteuerfilm für alle Interessierten auch noch in einer normalen Amaray-Hülle zum brieftaschenfreundlichen Nice-Price.

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Abschließend ist zu sagen, dass es sich mit „SOS SOS SOS Bermuda Dreieck“ um einen eher zahmen, weil größtenteils doch etwas langatmigen Vertreter der von mir so hoch-geschätzten Trash-Collection handelt, der mich trotz eindrucksvollen Cast inklusive Alltime-Hero Hugo Stiglitz nicht wirklich überzeugen konnte. Ein, zwei blutige Details weniger und der Film würde sich auch für das belanglose Nachmittagsprogramm eines privaten Senders eignen. Die Geschichte über mysteriöse Begebenheiten im Bermuda-Dreieck wurde ja weitgehend verschenkt und so was wie Spannung kommt auch nur in Ausnahmefällen auf. Wäre die doofe Puppe nicht gewesen, wären wenigstens noch die Seefahrtsfilmfreunde etwas auf ihre Kosten gekommen. Da ist dann wohl selbst der Familiennachmittag am Kinderbecken noch actionreicher und so kann ich beim besten Willen für dieses feuchtfröhliche Filmchen auch nicht mehr wie 4 von 10 Mistkübeln auf der mit 10 begrenzten Skala geben. Ein lahme Streifen, von dem man tatsächlich „seh-krank“ werden kann. Dass er es auch wesentlich besser kann hat Herr Cardona Jr. mit „Blutgericht am Amazonas“ ja sehr eindrucksvoll bewiesen. Der rockt im Gegensatz zu diesem lahmen "SOS Bermuda Dreck“ auch ganz gewaltig und macht wesentlich mehr Spaß. Gespannt bin ich jedoch schon auf sein Werk „Tornado“, von dem ihr hier dann in Kürze mehr erfahren werdet.

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Zum Abschluss der obligatorische Hugo-Extra-Shot:

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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon Blap » 19. Jan 2011, 18:57

jogiwan hat geschrieben: Gespannt bin ich jedoch schon auf sein Werk „Tornado“, von dem ihr hier dann in Kürze mehr erfahren werdet.


Zu dem hast du doch bereits einen Artikel verfasst. Oder sind das ältere Kommentare? Egal: :thup:

***

Ich mag "Bermuda-Dreieck", ein kleiner Knuffel von Film. :D
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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon jogiwan » 19. Jan 2011, 19:12

@ Blap: jupp, das sind Texte, die haben teils schon ein paar Jährchen auf den Buckel. Ein bissl werden sie angepasst und nochmals durch die Rechtschreibkontrolle gejagt, aber bei manchen ist die Sichtung einfach schon wieder zu lange her, als das ich da textlich noch groß was verändern könnte.
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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon untot » 26. Mär 2011, 03:09

Der Burner ist der Film wahrlich nicht, trotzdem hab ich mich keine Minute lang gelangweilt.
Gut, die Story ist etwas konfus, Handlungsstränge tauchen auf und werden wieder fallen gelassen und die Charaktäre werden nur oberflächlich gezeichnet.
Trotzdem hat mir der Streifen Spaß gemacht und sowas wie Spannung war auch vorhanden!

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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon buxtebrawler » 30. Sep 2015, 16:02

Erscheint voraussichtlich am 02.10.2015 bei Edel Germany noch einmal auf DVD:

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Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

Ein-Mann-Geschmacks-Armee gegen die eingefahrene Italo-Front (4/10 u. 9+)

Suche (dt. Sync): Dr. Jekyll und Mr. Hyde ('31) / The Last Song (Permanent Record) / Der Mann mit der eisernen Maske (Whale) / Rock'n'Roll Nightmare
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Re: SOS-SOS-SOS Bermuda-Dreieck – Rene Cardona Jr. (TC # 66)

Beitragvon ugo-piazza » 24. Feb 2017, 00:22

Wie konnte Senor Cardona Jr. John Huston, Gloria Guida und Claudine Auger für einen Film gewinnen? Vermutlich hatten die drei einfach mal Bock auf einen Karibikurlaub, Cardona holte noch eben seinen Kumpel Hugo Stiglitz ab, und ab gings.

In den 70ern war bekanntlich der Bermudadreiecks-Hype, nicht zuletzt aufgrund des Buchs von Charles Berlitz, auf dem Höhepunkt angekommen, woran sich praktisch niemand mehr erinnern will.

Was geschah also wirklich im Bermudadreieck? Auf diese Frage findet man auch in 100 Filmminuten keine Antwort. Liegt es an den Methangasvorkommen? Oder liegen dort die Landebasen der Prä-Astronauten Erich von Dänikens? Anomalien des Magnetfeldes? Atlantis? Versuche nicht, Antworten zu finden. Die kennt nur die Puppe des Bösen, die die kleine Diana (Entdeckung!) erst schauriges erzählen lässt, bevor sie dann auch aktiv agiert.

Man kann dem Film wohl mit einiger Berechtigung ankreiden, dass er sein Mystery-Potential bei weitem nicht ausschöpft, aber ich mag ihn, und kann eigentlich gar nicht wirklich sagen, warum.

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Onkel Joe hat geschrieben:Die Kunst im Leben ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.


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