Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon Theoretiker » 18. Feb 2014, 20:38

1/10? :shock:

Der Frosch wird wohl aufmüpfig!

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:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon dr. freudstein » 18. Feb 2014, 20:58

:lol: wie geil, mal was anderes als Forenkeile :mrgreen:
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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon Die Kroete » 20. Feb 2014, 12:39

Theoretiker hat geschrieben:1/10? :shock:

Der Frosch wird wohl aufmüpfig!

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:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


dr. freudstein hat geschrieben::lol: wie geil, mal was anderes als Forenkeile :mrgreen:


:doof: Nicht witzig!!

:rambo: :rambo: :rambo:
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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon buxtebrawler » 24. Jun 2016, 16:04

„Hier wackelt die Heide gleich bis nach Lüneburg!“

Gute Science-Fiction entführt einen in faszinierende Zukunftswelten, malt bewusstseinserweiternde Szenarien oder überschreitet die Grenzen von Raum, Zeit, Wissenschaft und Technologie, regt die Phantasie an und lädt ein zu Gedankenexperimenten, sie begeistert, erschreckt oder verblüfft. Tut sie all dies jedoch nicht, spricht man von Scheiß-Fiction. Einen der berüchtigtsten Beiträge zu diesem Subgenre leistete im Jahre 1974 entweder Regisseur Kwok Ting-Hung oder Berufskollege Koichi Takano, OFDb und IMDb sind sich diesbzgl. uneins, mit „Roboter der Sterne“, der sich seine Roboterkampfszenen aus einer japanischen Fernsehserie entlieh und durch eine Gaga-Rahmenhandlung mit hongkong’schen Schauspielern verknüpfte.

Außerirdische vom „Toten Stern“ wüten unter Führung des „Erhabenen Koordinators“ seit Jahrzehnten im Bermuda-Dreieck, indem sie Schiffe und Flugzeug mittels überdimensionalen Kampfrobotern verschwinden lassen. Der Grund: Sie wollen weiterhin unbemerkt auf der Erde Titanium abbauen können, auf dessen Grundlage sie eine unzerstörbare Roboter-Legierung entwickeln wollen. Dafür benötigen sie indes das Fachwissens des „Professors“ (Liang Shao-Hua, „Jen Ko - In seinen Fäusten brennt die Rache“), doch dieser ist Leiter einer Spezialeinheit, die mithilfe des „Magischen Ballermanns“, eines eigens zur Alien-Abwehr entwickelten Super-Roboters, dem Koordinator und seiner Bande den Garaus machen will. Gesteuert wird das metallene Ungetüm von Kai (Stephan Yip, „Die tödlichen Fäuste der Shaolin“), der seine Eltern vor 20 Jahren bei einem Alien-Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff verlor. Doch den Außerirdischen gelingt es, Teile der Einheit zu entführen und gegen den Professor auszutauschen…

Nachdem ein Sprecher auf dem Off über das Bermuda-Dreieck referierte, beginnt mit einer Rückblende in Kais Kindheit auch schon der bunte Roboter-Reigen: Ein Riesenroboter greift das Schiff an, auf dem sich Kai gerade mit seinen Eltern befindet, Kai überlebt als einziger und hat seitdem Rache geschworen. Für diese kommt ihm der „Magische Ballermann“ gerade recht, den er mindestens genauso gut beherrscht wie den flotten Flitzer, mit dem er im Alltag unterwegs ist. Die offenbar lediglich auch fünf Mitgliedern bestehende Spezialeinheit in albernen rotgrünen Kostümen (mit Ausnahme des namenlosen Professors, der in einen Hosenanzug schlüpfen durfte) versucht es nun also, mit den Invasoren aufzunehmen, was eine Vielzahl von Roboter-Materialschlachten zur Folge hat. Die Blechkumpel ballern und prügeln in Miniaturkulissen auf sich ein und haben verschiedene Gimmicks zu bieten. Das erinnert an typische Kaijus und sieht meist aus wie in einer beliebigen Spielzeugabteilung der ‘70er. Die Japaner haben’s in ihrem Technologiewahn und ihrem Größenwahn ja irgendwie mit Riesenrobotern und so wird hier eine Schlacht nach der anderen geschlagen, leider mit sich zum Teil ständig wiederholenden Spezialeffekten und einer Umsetzung, mit der man höchstens einmal Grundschüler beeindrucken konnte.

Zwischen diesen auf Dauer ermüdenden Kämpfen bietet „Roboter der Sterne“ viel Platz für weitere, weitaus fulminantere Kuriositäten: Dem „Erhabenen Koordinator“ stehen seine langen Loden unentwegt sprichwörtlich zu Berge und leuchten zudem – anscheinend stimmungsabhängig – in diversen Neonfarben. Er schreckt auch nicht davor zurück, Football-Spieler mit Ballbomben auf Kai zu hetzen, welcher wiederum unverhoffte Hilfe von einem Polizisten namens „Specki“ erhält, der mit seinem ballonbetriebenen fliegenden Fahrrad unterwegs ist! Die extrem alberne, pseudobrandtsche deutsche Sprücheklopfer-Synchro gibt dem idiotischen Treiben dann endgültig den Rest und scheint den Film ihrerseits verballhornen zu wollen. Kai wird übrigens von niemand Geringeren als Christian Brückner gesprochen, Robert de Niros deutscher Stimme! Als Running Gag lautet die Parole der Spezialeinheit stets „Macht sie fettich!“ – „Gemacht!“.

„Roboter der Sterne“ ist Fernost-Volltrash oberster Kajüte, kindisch, knallbunt und ohne jeden Nährwert, ein oberflächlicher Effekt-Overkill billiger Machart mit ein paar Knallchargen als Schauspielern. Ein Paradebeispiel der Scheiß-Fiction, dem seine Beknacktheit zu einigem Ruhm unter Trash-Aficionados verholfen hat, das aber eigentlich durch keine Qualitätskontrolle der Welt hätte kommen dürfen und seitdem unbedarften, zu tief gewühlt habenden Freunde des phantastischen Films manch Hirnzelle kostet...
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon Die Kroete » 11. Jul 2016, 20:40

buxtebrawler hat geschrieben:
...Zwischen diesen auf Dauer ermüdenden Kämpfen bietet „Roboter der Sterne“ viel Platz für weitere, weitaus fulminantere Kuriositäten: Dem „Erhabenen Koordinator“ stehen seine langen Loden unentwegt sprichwörtlich zu Berge und leuchten zudem – anscheinend stimmungsabhängig – in diversen Neonfarben. Er schreckt auch nicht davor zurück, Football-Spieler mit Ballbomben auf Kai zu hetzen, welcher wiederum unverhoffte Hilfe von einem Polizisten namens „Specki“ erhält, der mit seinem ballonbetriebenen fliegenden Fahrrad unterwegs ist! Die extrem alberne, pseudobrandtsche deutsche Sprücheklopfer-Synchro gibt dem idiotischen Treiben dann endgültig den Rest und scheint den Film ihrerseits verballhornen zu wollen. Kai wird übrigens von niemand Geringeren als Christian Brückner gesprochen, Robert de Niros deutscher Stimme! Als [i]Running Gag
lautet die Parole der Spezialeinheit stets „Macht sie fettich!“ – „Gemacht!“.

„Roboter der Sterne“ ist Fernost-Volltrash oberster Kajüte, kindisch, knallbunt und ohne jeden Nährwert, ein oberflächlicher Effekt-Overkill billiger Machart mit ein paar Knallchargen als Schauspielern. Ein Paradebeispiel der Scheiß-Fiction, dem seine Beknacktheit zu einigem Ruhm unter Trash-Aficionados verholfen hat, das aber eigentlich durch keine Qualitätskontrolle der Welt hätte kommen dürfen und seitdem unbedarften, zu tief gewühlt habenden Freunde des phantastischen Films manch Hirnzelle kostet...


:thup: Volle Zustimmung!
Treffender hätte man es gar nicht in Worte fassen können!!
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Re: Roboter der Sterne – Koichi Takano (Trash Collection # 34)

Beitragvon buxtebrawler » 11. Jul 2016, 20:54

Die Kroete hat geschrieben: :thup: Volle Zustimmung!
Treffender hätte man es gar nicht in Worte fassen können!!


Danke, Kröterich :D
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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