Krieg der Infras – Lin Chong-Guang (Trash Collection # 35)

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Krieg der Infras – Lin Chong-Guang (Trash Collection # 35)

Beitragvon jogiwan » 16. Dez 2009, 08:33

Krieg der Infras – Lin Chong-Guang (Trash Collection # 35)

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Originaltitel: Shan Dian Qi Shi Da Zhan Di Yu Jun Tuan

Herstellungsland: Taiwan / 1976

Regie: Lin Chong-Guang

Darsteller: Man Kong-Lung, Lee I-Min, Seung Fung, Goo Gwan, u.a.

Story:

Durch einen Trick gelingt es einer Organisation der Unterwelt, den berühmten Wissenschaftler Dr. Chien für sich arbeiten zu lassen. Als dieser dahinter kommt, dass seine Erfindungen der Vernichtung der Welt dienen sollen, gibt er das Ergebnis seiner Forschung an zwei junge Studenten weiter und bildet heimlich eine Elitetruppe aus - die Infras.
Indes sorgen bösartige Kreaturen unter der Führung eines grausamen Anführers für Verwüstung und Schrecken. Die beiden mutigen Studenten stellen sich dem Bösen. Mit Dr. Chiens Infra-Kampfgürtel erlangen sie außergewöhnliche Superkräfte, die sie im Kampf gegen die Monster aus dem All einsetzen. Um die geplante Zerstörung der Erde zu verhindern, entsendet Dr. Chien seine Infras direkt in das gegnerische Zentrum. Es kommt zum alles entscheidenden Kampf der Giganten...
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Krieg der Infras – Lin Chong-Guang (Trash Collection # 35)

Beitragvon Blap » 31. Okt 2010, 13:41

...und wieder ein älterer Ultrakurzkommentar:


Krieg der Infras

Die Satansbruderschaft will die Weltherrschaft an sich reißen. Dazu benötigen sie noch den Teil einer Formel, um mit deren Hilfe die Erdachse zu verschieben. Doch ein Wissenschaftler rüstet junge, dynamische Burschen zu "Super-Inframen" auf. Diese neuen Superhelden hauen den Bösewichtern ordentlich auf die Nuss.

Die "Handlung" ist völlig wirr. Offensichtlich wurden verschiedene Film-Fragmente zu einem Streifen zusammengemurkst. Wenn die Helden den Pöbel verkloppen, explodieren die seltsamen Mutanten gern "einfach so". Die Kostüme und Masken sind der absolute Brüller. Eine Art Dracula Verschnitt, der aussieht als hätte er einen Eimer Pattex geschnüffelt. Eine Pharaoh-Fratze aus Vollplastik. Diverse Seegurken, wandelnde Plüsch- und Schrotthaufen, gegen die sogar die Teletubbies so sexy wie Monica Bellucci in Dessous und High Heels wirken. "Dialoge" die selbst Baumschüler nicht in ihr Hausaufgabenheft zu kritzeln wagen würden.

Diese Perle der Filmkunst ist irgendwo im fernen Osten (v)erbrochen worden. Die DVD ist nett, "CMV Laservision" hat sich im Trash-Genre bekanntlich schon häufiger verdient gemacht (Nachtrag: Ach nee, schon von der Trash Collection gehört, du Nuss?). Als Bonus bietet man uns diverse Hintergrundinfos zum Film an. Sinnlicher Höhepunkt: Es gibt zusätzlich den Kurzfilm "Captain Berlin" von Jörg Buttgereit, der bekanntlich schon lange nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Der hohle, hässliche und talentfreie Drummer der Ärzte (Bela Blob), spielt als "Ferngesteuerter Mutant" mit. (Also vermutlich sich selbst...) :lol:

Sehr angenehm, sehr bescheuert. Ergibt gewissermaßen feiste 7/10 ! Der absolute Mega-Todeskult "Roboter der Sterne", wird natürlich nicht annährend erreicht!

SSSRRRRROOONNTTGORRRRRRTHH :!: (Nachtrag: Hä?)
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Re: Krieg der Infras – Lin Chong-Guang (Trash Collection # 35)

Beitragvon Adalmar » 23. Aug 2013, 14:06

Was unter normalen Umständen als ziemlich langweiliger Kung-Fu-Streifen rüberkäme, gewinnt als Science(??)-Fiction-Streifen mit abstrusen Kostümen und mit professioneller deutscher Synchro doch einen kuriosen Schauwert. Gewandet in schräge Ungezieferkostüme - Maskenball für ganz Fortgeschrittene - tritt ein Haufen von Bösewichtern gegen zwei junge Helden an, die bei Bedarf in ein Lederkostüm mit Insektenhelm steigen. Praktischerweise explodieren besiegte Bösewichter und ihre Behausungen sehr schnell und so dezimiert sich die Bedrohung beträchtlich. Davon abgesehen sind die Kämpfe eigentlich 0815-Kloppereien, bei denen nur die Kostüme als Schauwerte taugen. Die deutsche Kinofassung scheint brutal zurechtgekürzt worden zu sein, dauert nur ca. 74 Minuten und bietet dafür einige unverständliche Übergänge, wobei anscheinend komplette Szenen weggefallen sind. Nette Kuriosität.
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