Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Moderator: jogiwan

Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon jogiwan » 15. Dez 2009, 19:07

Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

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Originaltitel: El Placer de la venganza

Herstellungsland: Mexiko / 1986

Regie: Hernando Name

Darsteller: Susana Dosamantes, Hugo Stiglitz, Pedro Armendáriz Jr., Jorge Alejandro, u.a.

Story:

Eine unbescholtene Familie wird in ihrem Wagen von einer Bande bestialisch zusammengeschossen. Nur die Mutter überlebt den heimtückischen Überfall. Sie, obwohl Psychiaterin, findet nur mühsam in den Alltag zurück. Doch dann spielt ihr der Zufall eines der Bandenmitglieder in die Hände. Ein junger Bursche, der seinerseits mit den Erinnerungen nicht fertig wird und ahnungslos die Hilfe der Ärztin in Anspruch nimmt. Diese erkennt sofort, dass der geschilderte Fall ihr eigener ist. Die Frau kennt jetzt nur noch eines: Rache.
Unter Drogen gibt ihr Patient Einzelheiten und Namen preis. Trickreich und in wechselnden Verkleidungen macht sie sich daraufhin an die einzelnen Bandenmitglieder heran. Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod...

Ihre Familie wurde brutal ermordet... ihr Leben ist zerstört... sie lebt nur noch für ein Ziel - für ihre Rache!
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon Blap » 4. Okt 2010, 23:12

Eine Frau kennt keine Gnade (Mexiko 1988, Originaltitel: El placer de la venganza)

Die Rache der MILF


Familie Ruiz lebt ein glückliches, beschauliches Leben. Vater, Mutter und zwei Kinder, eine Kleinfamilie wie aus dem Versandhauskatalog. Gerade hat sich das harmonische Quartett einem entspannten Urlaub hingegeben. Nun befindet man sich per Van auf dem Heimweg, ein kleiner Umweg ist eingeplant, man will den Bruder von Papa Ruiz besuchen. Doch auf der unübersichtlichen Nebenstrecke schlägt das Grauen zu! Eine brutale Gang hat vor wenigen Minuten einen Geldtransport überfallen, die Sicherheitsleute wurden gnadenlos erschossen. Familie Ruiz fährt mitten in das blutige Szenario hinein. Bevor man wenden und flüchten kann, haben die Gauner bereits das Feuer eröffnet, Zeugen sind erwatungsgemäß unerwünscht. Im Kugelhagel sterben alle Familienmitglieder. Nur Cristina (Susana Dosamantes) überlebt das Inferno knapp, für ihren Mann und die Kinder gibt es keine Rettung. Nachdem Cristina das Krankenhaus verlassen hat, verbringt sie ein Jahr bei ihrer Schwester in den USA. Zurück in ihrer mexikanischen Heimat, geht sie ihrer Tätigkeit als Psychologin wieder nach. Eines Tages taucht ein junger Mann bei ihr auf, der von schlimmen Albträumen und Beklemmungen geplagt wird. Die Ärztin kann es kaum fassen, der Bursche ist einer der Täter! Cristina fällt einen folgenschweren Entschluss. Sie fragt ihren Patienten -der sie nicht erkennt- gezielt aus, will an seinen Kumpanen Rache nehmen. Wenig später findet man in einem Kino die erste Leiche...

Was der Regisseur namens Hernando Name mit "Eine Frau kennt keine Gnade" auf den Weg gebracht hat, ist nur im Ansatz der Film, den der reisserische Titel vermuten lässt. Zunächst präsentiert man uns die Familie Ruiz unfassbar zuckersüss, selbst das "Traumschiff" ist im Vergleich dazu ein satanisches Massaker. Dann gibt es kurzzeitig auf die Glocke, ein wenig Gaballer und Geblute, garniert mit bescheuerten Fratzen. Wer nun glaubt die gute Cristina würde nach ihrer Rekonvaleszenz hurtig zur Rache schreiten, sieht sich zunächst mit unserem Lieblingsmexikaner Hugo Stiglitz konfrontiert. Exploitation Hugo gibt den emsigen Journalisten, der sich über die unfähige Polizei ärgert, und der gepeinigten Frau Ruiz helfen möchte. Zur Not zieht der Schreiberling auch mal flott die Knarre hervor, schliesslich geht es in den Elendsvierteln der Großstadt hoch her. Bevor Cristel so richtig auf Touren kommt, beginnen die Bösewichter bereits damit sich gegenseitig abzumurksen, oder bei einer Verfolgsjagd das eigene Moped in die Arme des Sensenmannes zu steuern. Der fiese Obermotz liefert sich noch flugs ein Duell mit der Seelenklempnerin, dann kommt unser Hugolein angehechelt, und dann ist auch schon Schluss. "Ein Mann sieht rot" auf mexikanisch? Irgendwie schon, nur ohne Mann. Dafür mit einer attraktiven Dame, die ein wenig zu wenig ungehalten, über das unfreiwillige Ableben ihrer Familie ist.

Auf die reichlich murksige Inszenierung muss ich sicher nicht ausdrücklich hinweisen. Eine besondere Empfehlung ist die "wilde" Verfolgungsjagd, in der drei Moped-Halunken die Heldin drangsalieren, bis diese ihren kleinen VW als Waffe einsetzt. Wir wollen nun aber einen kurzen Blick auf die Darsteller riskieren, auch wenn es schmerzhaft sein mag. Susana Dosamantes agiert zumindest brauchbar, doch ehrlich gesagt bin ich in erster Linie ihren schönen Augen erlegen. Nun haltet mich nicht wieder für den lüsternen Chauvisack, hier gibt es keine Möpse, kein Schenkelgut, keine blanken Backen, nix iss mit Erotik! Wirklich, es sind die Augen der Dame, über den Fruchtkorb lässt sich leider keine Aussage machen. Dann ist da natürlich und selbstverständlich und überhaupt: Unser Hugo, der alte Stiglitz. Gäbe es Hugo Stiglitz nicht, müsste man ihn sofort erfinden. Ihr seid der Ansicht, der geschätzte Steven Seagal sei ein Schauspieler mit eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten? Bitte, schaut euch den allerliebsten Hugo an. Gesichtslähmung, ganz ohne Botox und Lifting. Das ist wahrer Minimalismus! So eiert unser Hugo durch die Kulissen, prangert an, mischt sich ein, mischt mit, mischt auf! Ein Kerl wie aus dem Bilderbuch, der mexikanische Übermann, der Halbgott der Fratzenversehrten. Knallschotig mutet auch der Boss der Mordbubenbande an. Im Film ehrfürchtig Julius genannt, hört er im wahren Leben auf den Namen Eleazar Garcia Jr.. Der Typ liefert den Beweis: Wer Schnauzbart und Vokuhila zur Schau trägt, der kann nur ein zutiefst verdorbenes Subjekt sein! Zusätzlich hampeln noch ein paar weitere Wurstgesichter herum, Hauptsache talentfrei und willig. Die deutsche Synchronisation ist fast genauso hölzern geraten, wie das Geschwurbel der Mitwirkenden. Gewissermaßen eine perfekte Kombination, Synchronscheitern in Vollendung. Der Überhammer ist ohne Zweifel die Perücke des Schreckens! Die Perücke der Verdammnis, die Cristina während eines Kills trägt, die gar auf dem Cover der DVD zu sehen ist. Wer ist dafür verantwortlich? Wer hat diese Perücke (v)erbrochen? Wie konnte das Geschehen geschehen?

Der geneigte Zuschauer bekommt -so könnte man vermuten- die volle Trash-Dröhnung geboten. Irre Dialoge ohne Sinn und Verstand, ab und zu eine Prise Gewalt, dilettantisch inszenierte Action. Dann wäre da noch der gar schröckliche Score, der nach übelstem achtziger Jahre Mumpf klingt, so stilsicher und geschmackvoll wie Laterne ganz unten. In erster Linie passiert aber meist nicht viel, teils auch "irgendwie" fast gar nichts. Die rund 87 Minuten vergingen -für meinen befremdlichen Geschmack- trotzdem recht flott. "Eine Frau kennt keine Gande" ist einer dieser Filme... einer dieser Filme... einer dieser Filme... Ja, einer dieser Filme, die ich mag, aber keinen nachvollziehbaren Grund nennen kann, warum ich den Stoff schätze. Würde mir Frau Dosendingens ihre Auslagen um die Ohren hauen, dann hätte ich wenigstens einen verdammten Grund. Doch die Theke bleibt leer, der Laden geschlossen. Die Sause ist so freizügig wie einst der Immenhof. Vielleicht schlägt mein Herz einfach im Takt solcher Mexiko-Trasher, die ich "irgendwie" (ach...) immer gern habe. Vielleicht ist die vordergründige Unscheinbarkeit des Streifens in Wirklichkeit seine Stärke. Die Brüller packen nur zu, wenn man sie zupacken lassen will. Sie springen dich nicht an, du musst sie dir erarbeiten, dich dem braven Wahnsinn hingeben (Ächz, jetzt ist wirklich eine neue Therapie fällig...)

Der Film ist in der Trash Collection aus dem Hause CMV bestens aufgehoben. Die kleine Hartbox ist die #19 aus der Reihe, die inzwischen bereits auf 76 Titel angewachsen ist. Die DVD bietet ein zweckmässiges Bild, im Bonusbereich findet man diverse Trailer und eine Bildergalerie.

7/10 (gut) !!!Warnung!!! Nur mit Vorsicht zu geniessen. Werdet zunächst eins mit dem Universum, dann erlebt die Perücke des Todes!!!!

Lieblingszitat:

"Du gehst doch nicht tatsächlich zu dieser Irrenärztin!?"
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon jogiwan » 15. Jan 2011, 19:36

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Also, eines gleich vorweg: Hut ab vor CMV! Was die mit "eine Frau kennt keine Gnade" bzw. "el placer de la venganza" für eine mexikanische Trash-Perle aus dem Jahre 1986 ausgegraben und nun veröffentlicht haben, ist beinahe unglaublich. Wer mich kennt weiß, dass ich mit den Achtzigern ja nicht unbedingt etwas anfangen kann und in der Vergangenheit hab´ ich mich ja auch schon mehrmals abfällig über diese Epoche der modischen Todsünden geäußert. Diese DVD war somit wohl meine gerechte Strafe. "Eine Frau kennt keine Gnade" ist in jeder Filmsekunde so dermaßen Achtziger, dass es eine wahre Freude ist. Bei der ersten Sichtung konnte ich mich vor lauter schlechten Frisuren, Klamotten und Inneneinrichtungen ja beinahe nicht auf die Handlung konzentrieren und wollte am liebsten mehrmals schreiend meinen DVD-Player aus dem Fenster schmeißen. Ein absolut herrlicher Spaß.

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Die ersten Minuten des Films erinnern an ein drittklassiges Werbefilmchen für ein Urlaubsdomizil und vor allem in den Szenen, wo Frau Dr. Ruiz und ihr Gatte direkt in die Kamera sprechen sind absolut zum Schreien. Doch bald ist Schluss mit der überzeichneten Harmonie und der Film mutiert spätestens beim Überfall auf den Geldtransporter und der Ermordung der Familie zum blutigen Action-Kracher. Zugegeben, richtig spannend wird’s zwar nicht wirklich, aber wen interessiert das schon, wenn man angesichts der zahlreichen Nebenplots und überzeichneten Figuren überhaupt nicht zum Luftholen kommt. Die Geschichte der Psychologin die nach dem tragischen Verlust ihrer Familie zum Rachengel mutiert und erst nach dem Tod von ca. 15 Personen ihren inneren Frieden und Ruhe wieder findet, mag jetzt nicht bahnbrechend innovativ daherkommen, ist aber auf jeden Fall obere B-Movie-Klasse.

Das Gleiche gilt für die Hauptdarsteller. Susana Dosamantes spielt die Rolle der Psychologin durchaus glaubwürdig und die Verwandlung von der lebenslustigen Familienfrau zum unbarmherzigen Racheengel mit finsterer Miene ist nicht nur anhand ihrer Frisur, sondern auch tatsächlich aufgrund schauspielerischer Leistungen ersichtlich. Jupp, die Frau kommt ziemlich cool und ich hoffe, dass ich die sympathische Schauspielerin nicht zum letzten Mal in einem Film gesehen habe. Susana Dosamantes wurde übrigens am 9. Jänner 1948 als Susana Rue Riestra in Mexico City geboren. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre zahlreichen Rollen für sogenannte Telenovelas. Bei uns dürfte die gute Dame noch am ehesten durch ihren mandeläugigen Auftritt neben John Wayne in dem Western "Rio Lobo" von Howard Hawks aus dem Jahre 1970. Aus der 1974 geschiedenen Ehe mit dem Rechtsanwalt Enrique Rubio entstanden 2 Kinder, darunter ihre Tochter Paulina Rubio, die mittlerweile als lateinamerikanischer Popstar große Erfolge feiert.

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Trotz eifriger Internet-Recherche meinerseits habe jedoch auch aufgrund meiner mangelnden Spanisch-Kenntnisse nur zu zwei weiteren Darstellern überhaupt irgendwelche Informationen finden können. Hugo Stiglitz, der am 28. August 1940 ist Mexico City geborene B-Movie-Darsteller glänzt in "Eine Frau kennt keine Gnade" als schmieriger Reporter Adrian, auch wenn er doch immer irgendwie zerrupft daherkommt. Stiglitz hat seit 1969 in über 160 mehr oder minder erfolgreichen Filmen mitgewirkt und war in den 70er und 80er Jahren ein sehr populärer Action- und Horrorfilm-Darsteller. Im Gegensatz zu seinen meisten mexikanischen Schauspieler-Kollegen hat Stiglitz jedoch auch in zahlreichen englischsprachigen Filmen mitgewirkt. Zu seinem bekanntesten Film zählt sicherlich "Grossangriff der Zombies" des italienischen Plagiat-Filmers Umberto Lenzi aus dem Jahre 1980. In diesem Film darf Herr Stiglitz in der Hauptrolle als Reporter gegen verstrahlte Zombies und ein schlechtes Drehbuch ankämpfen.

Über Hernando Name, dem umtriebigen Regisseurs dieses Revenge-Filmchen, war leider auch nicht sonderlich viel herauszufinden. Hernando Name begann seine Filmkarriere Mitte der Siebziger als Stunt-Koordinator. Später war er als Schauspieler sehr aktiv, bevor er sich Mitte der Achtziger als Regisseur von zahlreichen Action-Filmen einen Namen machte. Seinen bisher letzten Film drehte er 2002. Leider sind vermutlich die wenigsten seiner Filme bzw. Regie-Arbeiten im deutschsprachigen Raum erschienen. Übrigens für alle die es interessiert, der Film der in dem Kino läuft, in dem das erste Bandenmitglied ermordet wird, heißt "La Maquina de matar" bzw. "Die Killermaschine" und ist ebenfalls eine spanisch/mexikanische Produktion des Regie-Kollegen Jose Antonio de la Loma aus dem Jahre 1984. Dieser Film stammt vom gleichen Produzenten, Carlos Vasallo, der auch für das Budget von "eine Frau kennt keine Gnade" verantwortlich war. Hugo Stiglitz hat witzigerweise auch in diesem Film eine Rolle.

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So bleibt zu sagen, dass "eine Frau kennt keine Gnade" ein furchtbar trashiger, dafür umso spaßigerer Action-Film ist, der zwar nicht über seine ganze Laufzeit sein Tempo halten kann und auch gegen Ende etwas abfällt, aber ein paar grandiose Momente schlecht-choreographierter Action-Sequenzen, unlogische Handlungsabläufe und die schlechtesten Frisuren seit langem aufzuweisen hat. Ein Party-Film par excellance und Freunde gepflegter Achtziger-Settings und -Klamotten, sowie Schnauzbart-Fetischisten kommen ohnehin voll auf ihre Kosten. Zu wünschen bleibt, dass noch zahlreiche weitere interessante Achtziger-Streifen aus der von mir bisher sträflich vernachlässigten mexikanischen Filmindustrie folgen werden. Absolut herrlich und nach dieser Scheibe Ausschau zu halten, lohnt sich auf jeden Fall. Sehr sympathisch!

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Prädikat: besonders hugo-delic!!! Bild

Und als Bonus noch den Hugo-Extra-Shot zum Ausdrucken, ausschneiden und an die Wand pinnen:

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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon untot » 15. Jan 2011, 19:46

Kreisch, der Hugo!! Schwupps auf meiner Liste! :popcorn:
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon dr. freudstein » 15. Jan 2011, 19:52

@ :jogi: gibts auch noch einen Starschnitt? :lol:
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon untot » 15. Jan 2011, 19:56

:lol: Von Dir gibts ja leider keinen! :(
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon dr. freudstein » 15. Jan 2011, 20:03

:oops:
Womöglich noch einen freizügigen? Kannst ja eh nicht aufhängen wegen dem Hausfrieden :lol:
Es gibt aber noch welche, die mich aufhängen wollen :(
Erst Deinen Starschnitt, dann meinen :arrow: Deal?

Huch, Offtopic-Alarm :opa:
Schluss jetzt :!:
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Re: Eine Frau kennt keine Gnade - Hernando Name (Trash C. # 19)

Beitragvon ugo-piazza » 11. Dez 2014, 00:30

Mal wieder eine typ ische female-revenge-story (gibt es eigentlich einen Rachefilm, in dem die Rache scheitert und die bad guys den Racheengel den endgültigen Garaus bereiten? Wäre doch mal eine schöne Idee, die Erwartungshaltung des Zuschauers derartig zu unterlaufen) um eine Psychiaterin, die das Massaker an ihrer Familie, die zufällig Zeugen eines brutalen und letalen Raubüberfalls wurden, als Einzige überlebte, und der sich 1 Jahr einer der Täter zufällig als Patient ins Haus flattert.

Das Drehbuch offenbart dabei jede Menge haarsträubender Szenen und geistigen Durchfalls, das hätte auch ich noch hinbekommen! Die Schauspieler sind schwach, die Synchro ist auch nicht gerade ein Meisterwerk, die Outfits und Frisuren ganz üble Spätachtzigerhölle (Die Aufreißszene im Kino mit Frau Dr. Ruiz in vollem Lederornat und blonder Löwenmähnenperücken ist hier natürlich ausgenommen :mrgreen: ), die Musik passt sich dem an. Hernando Name ist also gewiss kein Name, den man sich merken muss. Und dennoch, dieser Film ist so dermaßen herrlich dämlich :? , dass es eine wahre Freude ist. Genau richtig, wenn dringend noch eine Packung Paprika-Chips vertilgt werden muss.

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