Kuroneko - Kaneto Shindô (1968)

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Kuroneko - Kaneto Shindô (1968)

Beitragvon jogiwan » 14. Sep 2017, 07:41

Kuroneko

Bild

Originaltitel: Yabu no naka no kuroneko

Herstellungsland: Japan / 1968

Regie: Kaneto Shindô

Darsteller: Kichiemon Nakamura, Nobuko Otowa, Kiwako Taichi, Kei Satô

Story:

Die junge Shige und ihre Schwiegermutter Yone werden in Kriegszeiten eines Tages von herumwandernden und hungernden Samurais überfallen, vergewaltigt und leblos in ihrer in Brand gesteckten Hütte zurückgelassen. Wenig später kehren die beiden Verstorbenen jedoch als rachsüchtige Geistererscheinungen zurück, die andere Samurais in die Falle locken und ermorden, in dem sie ihre Kehlen durchbeißen und sich an ihrem Blut ernähren. Als diese Fälle zunehmen, wird ausgerechnet der mittlerweile als Kriegsheld zurückgekehrte und verschollen geglaubte Ehemann Shiges auf den Fall angesetzt, der für seine Taten zum Samurai geadelt wurde. Prompt glaubt der mutige Gintoki in den beiden Geistern seine Ehefrau und Mutter zu erkennen und auch für die Rachegeister hat diese Begegnung ungeahnte Konsequenzen…
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Re: Kuroneko - Kaneto Shindô (1968)

Beitragvon jogiwan » 14. Sep 2017, 07:43

Hübsch entrückt gemachter Geisterfilm aus Japan, der den Zuschauer geradewegs in längst vergangene Zeiten entführt, in denen zwei grausame Geister unbedarfte Samurais in die Falle locken um ihnen dann anschließend die Kehle durchzubeißen. „Kuroneko“ wird dabei zum Genre des „Kaidan eiga“-Films gezählt, die japanische Legenden und historische Geistergeschichten als Ursprung haben und die düstere und tragische Geschichte wird vom „Onibaba“-Regisseur Kaneto Shindô auch in einem sehr ansprechenden Look auf den Bildschirm gezaubert. Diese beginnt auch mit einem richtigen Schocker und bietet auch danach gepflegten Grusel der eher langsamen Gangart, die auch keine Hektik oder plakative Effekte benötigt um dem Zuschauer den Schauer auf den Rücken zu zaubern. Die minimalistischen Settings, die Kostüme und die scheinbar spärlich ausgeleuchteten Nachtszenen lassen die ganze Geschichte stets sehr surreal wirken und der Soundtrack bzw. die Geräuschkulisse unterstützen die morbide Atmosphäre des spannend erzählten Streifens ebenfalls auf sehr eindringliche Weise. Überflüssig zu erwähnen, dass mir „Kuroneko“ bzw. dieser wunderbare Ausflug in die Welt fernöstlicher Geistergeschichten mit seinen tragischen Figuren und wunderbaren Schwarzweiß-Bildern ausnehmend gut gefallen hat.
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