Dead Leaves - Hiroyuki Imaishi (2004)

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Dead Leaves - Hiroyuki Imaishi (2004)

Beitragvon jogiwan » 24. Jul 2017, 07:21

Dead Leaves

Bild

Originaltitel: Dead Leaves

Herstellungsland: Japan / 2004

Regie: Hiroyuki Imaishi

Darsteller: -

Story:

Das Mädchen Panda und der Mutant Retro erwachen ohne Erinnerung auf der Erde, wo sie sogleich zur Zielscheibe von hunderten Polizisten werden. Nach einer turbulenten Verfolgungsjagd mit jeder Menge Kollateralschaden werden sie verhaftet und landen in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einem Mond, wo sie entmenschlicht gefangen gehalten werden. Doch Panda und Retro lassen sich nicht so einfach unterkriegen, zetteln eine Revolte an und starten einen Fluchtversuch mit anderen Mutanten. Doch das ist gar nicht so einfach und während Panda immer stärker von Flashbacks aus ihrer unbekannten Vergangenheit heimgesucht wird, ist es auch für Retro offensichtlich, dass er sich wohl nicht aus Zufall an der Seite der geheimnisvollen und kampfbereiten jungen Frau befindet…
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Re: Dead Leaves - Hiroyuki Imaishi (2004)

Beitragvon jogiwan » 24. Jul 2017, 07:23

Meine Fresse, was soll denn das? Ein quasi unschaubarer Anime, der wie ein Wirbelwind im Höllentempo über den Zuschauer hinwegfährt und alles und jeden ohne Rücksicht auf Verluste in Grund und Boden stampft. Nichts gegen ungewöhnliche Filme, aber hier wird die Geschichte eines neunzigminütigen Films im doppelten Tempo erzählt und dabei auf optische Reize wie permanente Lichtblitze, Triple-Screen und schrägen Kameraperspektiven als zusätzlich enervierende Elemente zurückgegriffen. Dabei ist „Dead Leaves“ nicht nur sehr brutal, sondern vollgestopft mit allen möglichen Dingen, die man mit einmal Schauen auch gar nicht erfassen kann. Zugegeben, originell ist das ganze schon, aber nach knapp 20 Minuten setzte bei mir auch schon ein gewisser Grad der Übersättigung ein und ein paar ruhigere Passagen und weniger Vollgas hätten meines Erachtens nicht geschadet. In jungen Jahren hätte mich „Dead Leaves“ sicherlich total weggeblasen, aber heutzutage ist mir das dann doch ein bisschen zu viel Ablenkung von Dingen, die mir bei Filmen eigentlich wichtiger sind. Warum man nicht das Tempo etwas herausgenommen hat und mit etwas dramaturgischen Mehrwert daraus einen konventionell bekömmlicheren Spielfilm gemacht hat, weiß ich ja nicht, aber so sind es nur 44 Minuten (+ 6 Minuten Abspann) Augenkrebs-fördernde Dauerfeuer-Reizüberflutung geworden, die dem Zuschauer keine Zeit zum Durchatmen lassen, bis dieser wahlweise geplättet oder kollabiert ist.
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