The VVitch - Robert Eggers (2015)

Moderator: jogiwan

The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon jogiwan » 11. Mär 2017, 09:43

The VVitch

Bild

Originaltitel: The VVitch: A New-England Folktale

Alternativtitel: The Witch - Eine Volkssage aus Neuengland

Herstellungsland: USA, GB, CAN, Brasilien / 2015

Regie: Robert Eggers

Darsteller:Anya Taylor-Joy, Ralph Ineson, Kate Dickie, Harvey Scrimshaw

Story:

Im 17. Jahrhundert wird der tiefgläubige William in Neuengland dazu aufgefordert, die schützende Gemeinschaft eines Dorfes zu verlassen. Gemeinsam mit seiner Frau Katherine und seinen fünf Kindern und einer Handvoll Tieren versucht er daher fernab des ehemaligen Heims auf einer kleinen Farm neu anzufangen. Doch schon wenig später muss er erkennen, dass mit guten Willen und tiefem Glauben keine hungrigen Mäuler gestopft werden können und es scheint sich eine dunkle Macht gegen die Familie verschworen. Zuerst verfault die Ernte, dann verschwindet das jüngste Kind spurlos in den finsteren Wäldern und das ist erst der Auftakt zu einer Reihe weiterer übernatürlicher Begebenheiten, die ihre Ursache in der Hexerei zu haben scheinen. Zuerst wird das alles noch als Prüfung für den eigenen Glauben gesehen, doch mit dem Hunger kommt auch das Misstrauen, welches selbst vor der eigenen Familie nicht halt macht…
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon jogiwan » 11. Mär 2017, 09:44

Über „The VVitch“ (mit zwei V) liest man ja generell nur Gutes und der Streifen ist mit seinen hübschen Bildern, seiner Ernsthaftigkeit, seinem Atmosphäre und Bezug zu Hexengeschichten und volkstümlichen Sagen aus der Zeit in Neuengland auch sehr gelungen. Regisseur Robert Eggers hat sich für seinen ersten Langfilm ja von derartigen Geschichten vergangener Jahrhunderte inspirieren lassen und auch die „gestelzten“ Dialoge entsprechen wohl den historischen Begebenheiten. Böse Mächte legen sich dabei wie ein dunkler Schatten über eine Familie, die durch scheinbare Hexerei in ihrem Glauben und Lebensqualität nachhaltig erschüttert wird, ehe noch viel schlimmere Dinge geschehen. „The VVitch“ ist dabei immer sehr schön-, mit einem Blick für Details und durchaus unheimlich gemacht, aber trotz kleinerer Schreckmomente empfand ich das ruhig und unaufgeregt erzählte Werk ja nicht als sonderlich gruselig. Statt der Horrorecke würde ich den Streifen auch eher in die dramatische Ecke stellen – gerade weil dem Streifen so ziemlich alles fehlt, was man sich in einem modernen Genre-Streifen erwarten würde. Wer sich von der unheimlichen Atmosphäre anstecken mag, in die Geschichte eintaucht und sich auch vom enervierenden Sound-Design überwältigen lässt - dem werden sicher die Nackenhaare ganz ordentlich zu Berge stehen. Da ich von Religion weniger halte und auch für Hexerei und Aberglaube nicht sonderlich empfänglich bin, hat der Streifen vielleicht auch deswegen bei mir nicht sein ganzes Potential ausspielen können. So ist „The VVitch“ dann auch nur eine schöne, positive und absolut sehenswerte Abwechslung im Genre-Kosmos, aber für mich nicht der kreuzunheimliche und etwas zu gehypte Grusler, als der er weithin angekündigt wird.
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Adalmar » 12. Mär 2017, 11:05

Für mich einer der besten Genrefilme der letzten Jahre. Dass dieser nur über die religiöse bzw. Hexenglauben-Schiene funktioniert (den Vorbehalt an sich kenne ich und hatte deswegen beispielsweise mit Der Exorzist Probleme), sehe ich nicht so, m. E. gibt es auch genug Ansätze für eine rein psychologische Deutung des Geschehens. Um diese näher erläutern zu können, ist der Filmeindruck aber leider bei mir nicht mehr frisch genug. Verglichen mit Jumpscare-Orgien wie "The Conjuring" und Konsorten sich kein typischer Gruselfilm, aber das spricht aus meiner Sicht eher für "The VVitch".
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Tomaso Montanaro » 18. Mär 2017, 14:58

Weniger Horror als vielmehr ein Historiendrama mit Fantasy-Elementen über englische Auswanderer, die es in den einsamen Wäldern Neuenglands mit einer Hexe zu tun bekommen. Teilweise etwas langatmig iszeniert, aber sorgfältig ausgestattet und glaubhaft gespielt, bietet dieser innovative Film gelungene Unterhaltung abseits des Mainstream.

6/10 Punkten

Hat von euch jemand eine Erklärung dafür, warum sich der Filmtitel mit Doppel-V schreibt?
Mir ist das absolut schleierhaft... :?
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon jogiwan » 18. Mär 2017, 17:09

Tomaso Montanaro hat geschrieben:Hat von euch jemand eine Erklärung dafür, warum sich der Filmtitel mit Doppel-V schreibt?
Mir ist das absolut schleierhaft... :?


vvikipedia.de hat geschrieben:Der Originaltitel des Films, The VVitch: A New-England Folktale, in dem das Wort Witch am Anfang nicht mit einem W geschrieben, sondern durch zwei aufeinanderfolgende Großbuchstaben V dargestellt ist, wurde gewählt, weil diese Schreibweise in der im Film gezeigten geschichtlichen Periode oft verwendet wurde und diese Zeit durch eine Verwendung der besonderen Schreibweise im Titel gut transportiert werde. Der Buchstabe W entstand im Mittelalter ursprünglich aus der Verdoppelung des V beziehungsweise U. Noch heute erkennt man diese frühere Schreibweise am Namen des Buchstabens W im Englischen, wo dieser als double u also doppeltes u bezeichnet wird.
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Tomaso Montanaro » 18. Mär 2017, 19:02

jogiwan hat geschrieben:
Tomaso Montanaro hat geschrieben:Hat von euch jemand eine Erklärung dafür, warum sich der Filmtitel mit Doppel-V schreibt?
Mir ist das absolut schleierhaft... :?


vvikipedia.de hat geschrieben:Der Originaltitel des Films, The VVitch: A New-England Folktale, in dem das Wort Witch am Anfang nicht mit einem W geschrieben, sondern durch zwei aufeinanderfolgende Großbuchstaben V dargestellt ist, wurde gewählt, weil diese Schreibweise in der im Film gezeigten geschichtlichen Periode oft verwendet wurde und diese Zeit durch eine Verwendung der besonderen Schreibweise im Titel gut transportiert werde. Der Buchstabe W entstand im Mittelalter ursprünglich aus der Verdoppelung des V beziehungsweise U. Noch heute erkennt man diese frühere Schreibweise am Namen des Buchstabens W im Englischen, wo dieser als double u also doppeltes u bezeichnet wird.


Sehr gut, danke!
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Salvatore Baccaro » 30. Okt 2017, 18:24

Da ich diesen Oktober vom Schicksal zum Hochschulbesetzer ernannt worden bin, hatte ich kaum Zeit, mir auf dem diesjährigen Braunschweiger Filmfestival mehr als einige Stippvisiten zu leisten. Eine davon galt allerdings der kanadischen, britischen, US-amerikanischen Co-Produktion THE VVITCH, und zwar stilecht als Mitternachtsvorstellung, nach der sich der Nachhauseweg für mich in etwa so schaurig gestaltete, als sei ich mit einem Blindenhund zur gleichen Uhrzeit auf dem Münchner Königsplatz unterwegs…

Der Untertitel des Films - A NEW ENGLAND FOLKTALE – hätte gar nicht besser gewählt werden können. Erste Überraschung nämlich dieses Werks, über das ich zuvor bewusst wenig gelesen hatte, und deshalb absichtlich sehr wenig wusste: Es spielt zur Gänze unter den ersten Siedlern Neuenglands um das Jahr 1630 herum, etwa eine Dekade nachdem die Gründerväter der späteren Vereinigten Staaten mit ihrer Mayflower vom alten Europa her herbeigesegelt sind, um Land zu bestellen, eine Nation zu gründen, und die indigenen Völker zu verscheuchen. Deshalb sind sämtliche Figuren angetan mit traditionellen Kostümen und verständigen sich mittels eines archaischen Englischs, von dem ich zwar nicht weiß, inwieweit das nun tatsächlich einem Linguisten als authentisch genügt, das sich aber zumindest in meinen Ohren ausgesprochen angenehm anhörte. Statt aber Shakespeare oder Marlowe zu deklamieren, haben unsere Helden – eine anfangs siebenköpfige Familie, bestehend aus Mutter, Vater, halbwüchsiger Tochter, noch halbwüchsigerem Sohn, einem vielleicht fünfjährigen Zwillingspaar, und einem Säugling – mit viel grundlegenderen Problemen zu kämpfen: Nachdem die Familie, aus welchen Gründen auch immer, von ihrer Siedlung aus in die öde Wildnis verstoßen worden ist, errichtet man sich dort eine kleine Ziegenfarm, und beschließt, im Vertrauen auf Gott, den Fährnissen zu trotzen, und ein frommes Leben nach der Bibel zu führen. Die Wetter sind rau, die Felder geben weniger her als gedacht, und dann verschwindet eines Tages das jüngste Familienmitglied spurlos, und zwar direkt vor den Augen der ältesten Tochter. Damit ist aber nur ein erstes Ereignis einer ganzen Kette losgetreten, die die vermeintliche Freiheit unter Gottes Himmel allmählich in einen Zustand äußerster Klaustrophobie verwandeln wird. Passend dazu hält Regisseur Robert Eggers sein Debut in entsättigten Farben. Es dominierten Schwarz- und Grautöne, gearbeitet wird mitunter mit äußerst unvorteilhaften Lichtverhältnissen, die gerade das Interieur der schlichten Wohnhütte, selbst ganz ohne die übernatürlichen Eingriffe, die später noch folgen werden, schon gleich zu Beginn zu einem Schauplatz machen, der aus der Feder Goyas hätte tröpfeln können, und den Wald ebenfalls sehr früh, noch bevor von der titelgebenden Hexe auch nur ein Besenstiel zu sehen ist, in eine bedrohliche Masse aus Holz, Blättern und vor allem Schatten, in denen per se alles lauern kann.

Das lauert natürlich dann auch. Die in mancher Kritik zu lesende Behauptung, THE VVITCH könne auch psychoanaly-tisch decodiert werden, wodurch sämtliche Spukerscheinungen, denen unsere Familie in den nächsten eineinhalb Stunden ausgesetzt sind, prinzipiell auch in Phantasmagorien unserer gebeutelten Familie umzudeuten wären, kann ich für meinen Teil kaum bis gar nicht unterschreiben. THE VVITCH ist, seinem Untertitel folgend, ein Volksmärchen – und zwar eins voller permeabel werdender Grenzlinien zwischen Vernunft und Wahn, zwischen Subjekt und Objekt, und zwischen Physik und Metaphysik, das am besten um Glock zwölf an einem prasselnden Lagerfeuer erzählt, oder eben in einem halbvollen Kino betrachtet wird. Positiv ist anzumerken: So sehr Eggers in klassischem Schauerromanrepertoire, in Volksgut, in altbekannten Grusel-Versatzstücken wildert – manche Szene könnte tatsächlich von Goya stammen, von Hans Baldung Grien, von Luis Ricardo Falero -, so sehr hält er sich auch weitgehend mit den Knalleffekten zurück, die das Horrorkino im derzeitigen Jahrtausend zu gefühlten neunundneunzig Prozent konstituiert. Viel dezenter als die von mir aufgezählten Maler vergangener Jahrhunderte möchte Eggers seinem Publikum offenbar wirklich mehr ein Frösteln verschaffen als es mit plakativen Effekten erschlagen: Wenn das Sound-Design anschwillt, dann Hand in Hand mit den Bildern, und nicht, um die Bilder mit Emotionen vollzupumpen, die nicht in ihnen angelegt sind, und wenn es Blut sudelt, dann selten exploitativ, und sowieso ist es dem Film wichtiger, mich mit angeblich Kinderohren schlimme Dinge zuflüsternden schwarzen Ziegenböcken, mit unheimlichen Lauten aus dem Forst oder mit solchen wohlig-schaurigen Bildern wie einem halb mit dem Wald verwachsenen Hexenhaus mitten in demselben zu verstören. Wenn der älteste Sohn sich - ich bestehe darauf, dass das ein SHINING-Querverweis ist - einer wunderschönen Frau nähert, erklingt dazu ein Soundgemisch, als würden gleich Kubricks Affen ihre Tatzen auf den Monolith legen, und wenn die Kamera einmal mehr einfach nur in der Schönheit einer Menge Bäume schwelgt, die von der Nacht verschlungen wird, dann sind, was die hohen Frauenchöre angeht, auch die knallbunten Flure einer Freiburger Ballettschule zumindest akustisch keinen Raubkatzensprung entfernt.

Verwöhnt mit Reminiszenzen an Ligeti und Goblin, mit zugleich beklemmenden wie lyrischen Bildern, mit Schauspielern, denen ich jede Silbe abkaufe – vor allem Anya Taylor-Joy als vermeintliche Teufelsbuhlin Thomasin sei hier hervorgehoben! -, mit einem Drehbuch, das sich viel Zeit lässt, niemals vorschnell aus der Hüfte feuert, und eine ansprechende Balance findet zwischen Vagheit und Präzision, was hat mich unterm Strich dann doch an THE VVITCH gestört? Es sind Details, aber trotzdem, sie müssen sein: Die paar Szenen, in denen es dann doch härter zur Sache geht, hätte Eggers sich für mich getrost sparen können – zumal die Großaufnahmen, die die Gewalt schließlich doch ansatzweise zur Schau stellen. Das hat dieser Film genauso wenig nötig wie die an manchen Stellen ebenfalls doch ein bisschen zu sehr in den Vordergrund gespielte Klangkulisse. Gerade auch vom Schnitt hätte ich mir oftmals eine noch ein bisschen langsamere Gangart gewünscht. Freilich, es muss nicht gleich Tarr oder Tarkowskij sein - obwohl, die Vorstellung ist reizvoll, wie das ausgesehen hätte: Bela Tarrs THE VVITCH! -, doch, glaube ich, hätte dem Film es nicht schlechtgetan, noch ein wenig mehr in den Arthouse-Bereich hinein zu lehnen, und ein paar Einstellungen aus dem Ärmel zu schütteln, deren Laufzeit über die Aufmerksamkeitsspanne eines normalen Kinogängers hinausreicht. Über das Finale, diese ANTICHRIST-Pointe für verzärtelte Gemüter, kann man geteilter Meinung sein – und ist es auch -, ich mochte es in etwa genauso wie die reine Präsenz eines teuflischen, sprechenden Ziegenbocks und die Szenen, in denen ein gewöhnlicher Feldhase nur mit dem Näschen zu schnüffeln braucht, und schon fängt mir das Herz an zu klopfen.

Alles in allem finde ich wenige den Gesamteindruck störende borstige Ziegenbockhaare in diesem Film, von dem ich es zwar auch für übertrieben finde, ihn als einen der überwältigendsten Genrefilme der letzten Jahre zu bezeichnen – dafür ist er mir dann doch noch zu konventionell: und das meine ich ganz und gar nicht auf seine Story bezogen, die, einer Folktale gemäß, schlicht und stringent daherkommt, sondern allein auf seine technische Seite -, ihm aber gerade auch wegen des Erstsichtungs-Settings (und dem darauffolgenden Nachhauseweg: oh mein Herz...) als fulminante Überraschung für meine Gänsehäute von diesen absolut empfehlen kann: So im besten Sinne altmodisch haben mir in den letzten Jahren wenige Filme das Fürchten gelehrt.
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Arkadin » 13. Dez 2017, 15:48

Holla! Ich gebe zu, so sehr habe ich mich schon lange nicht mehr gegruselt. Zwar hält sich der Film größtenteils mit einer Bebilderung der Greuel und Schrecken zurück, aber genau das macht ihn so unheimlich (!) effektiv. Der Film konzentriert sich ganz auf die handelnden Personen und geht mit der permanenten Bedrohung aus dem Inneren der Familie und dem Äusseren aus dem Wald sehr subtil um. Ich für meinen Teil war die ganze Zeit über extrem angespannt, auch wenn gar nichts passierte. Was mich gewundert hat ist, wie absolut gnadenlos der Film mit seinen Figuren (auch den jüngsten) umgeht. Toll gespielt, packendes Drehbuch, Musik top und der Wald ist quasi ein weiterer Hauptdarsteller. Auch die schmucklosen Bilder, die immer an trostlose, regnerische Herbsttage erinnerte, haben sehr dazu beigetragen, dass ich nach dem Abspann erst einmal tief durchatmen musste, und die Nacht nicht wirklich ruhig war.
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon Adalmar » 13. Dez 2017, 17:49

Schon bekannt? :mrgreen:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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Re: The VVitch - Robert Eggers (2015)

Beitragvon purgatorio » 8. Mär 2018, 18:55

Ich habe den gestern gesichtet und fand den auch sehr angenehm und kreuzunheimlich. Mir geht es eigentlich wie Jogi, Hexen sind mir wuppe. Darum schob ich die Sichtung von THE VVITCH auch ewig vor mir her. Gestern aus einer Laune heraus gesichtet und ich war beeindruckt. Historisch penibles Design überzeugt mich ja ohnehin. Aber auch die schlichte Erzählweise fand ich toll, denn die war kreuzunheimlich. Die Isolation und die wenigen Protagonisten machten das Feeling nicht weniger angenehm. Da gibt es eben keine Hilfe und Hoffnung. Ich fand den gut :mrgreen:
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