The Blair Witch Project - Daniel Myrik & E. Sanchez (1999)

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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon horror1966 » 8. Jan 2012, 02:26

Da wirst du auch auf nichts kommen, ich verstehe auch immer nicht, warum dieser Schinken als wichtig für das Genre deklariert wird. Ist eigentlich unvorstellbar, aber der Film ist noch langweiliger als PA und das will schon was heissen. :mrgreen:
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon Adalmar » 8. Jan 2012, 05:12

... aber für [REC], der BWP nichts voraus hat als greller, lauter und aggressiver zu sein, gibts 8/10.
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon DrDjangoMD » 8. Jan 2012, 10:51

Adalmar hat geschrieben:... aber für [REC], der BWP nichts voraus hat als greller, lauter und aggressiver zu sein, gibts 8/10.


:prost: Auf die Barrikaden: Nieder mit doofen Handkamera-Nachmachungen :D
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon purgatorio » 8. Jan 2012, 13:28

Also man kann ja von BLAIR WITCH PROJECT halten was man möchte, aber - wie hier auch schon irgendwo erwähnt - filmhistorisch ist der schon wichtig und sollte entsprechend Beachtung finden. Die Art und Weise den Film im Voraus zu bewerben und in Printmedien und Internet eine ausgeklügelte Vorgeschichte einzustreuen war schon bemerkenswert und bis dahin einzigartig :nick:
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon dr. freudstein » 8. Jan 2012, 13:53

purgatorio hat geschrieben:Also man kann ja von BLAIR WITCH PROJECT halten was man möchte, aber - wie hier auch schon irgendwo erwähnt - filmhistorisch ist der schon wichtig und sollte entsprechend Beachtung finden. Die Art und Weise den Film im Voraus zu bewerben und in Printmedien und Internet eine ausgeklügelte Vorgeschichte einzustreuen war schon bemerkenswert und bis dahin einzigartig :nick:


Die Mediensache vielleicht (ist mir entgangen, hatte da noch kein Inet), aber das ändert doch nichts am Film selbst ;)
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon purgatorio » 8. Jan 2012, 13:57

dr. freudstein hat geschrieben:(...) aber das ändert doch nichts am Film selbst ;)

Richtig. Aber es sollte bei seiner filmhistorischen Rezeption einfach mit im Blick behalten werden. Das "der einfahrende Zug" der Gebrüder Lumière von 1895 filmisch nicht unbedingt ein Kracher ist steht außer Frage, genauso wie seine filmhistorische Relevanz :opa:
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon buxtebrawler » 8. Jan 2012, 14:42

horror1966 hat geschrieben:Da wirst du auch auf nichts kommen, ich verstehe auch immer nicht, warum dieser Schinken als wichtig für das Genre deklariert wird. Ist eigentlich unvorstellbar, aber der Film ist noch langweiliger als PA und das will schon was heissen. :mrgreen:


"Paranormal Activity" war auch klasse. Das sind eben Filme, die die Phantasie des Zuschauers anregen - vorausgesetzt, da gibt es noch etwas. Wer immer alles grafisch explizit vorgesetzt bekommen muss und nicht mehr in der Lage ist, subtilen Grusel zu empfinden, ist bei diesen Filmen natürlich an der falschen Adresse. Ich empfinde sie aber auch gerade in diesem Kontext, in Zeiten von CGI-Blockbustern und Materialschlachten, als sehr angenehme Alternative.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon DrDjangoMD » 8. Jan 2012, 14:52

buxtebrawler hat geschrieben:"Paranormal Activity" war auch klasse. Das sind eben Filme, die die Phantasie des Zuschauers anregen - vorausgesetzt, da gibt es noch etwas. Wer immer alles grafisch explizit vorgesetzt bekommen muss und nicht mehr in der Lage ist, subtilen Grusel zu empfinden, ist bei diesen Filmen natürlich an der falschen Adresse. Ich empfinde sie aber auch gerade in diesem Kontext, in Zeiten von CGI-Blockbustern und Materialschlachten, als sehr angenehme Alternative.


Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich umgehe die Handkamerafilme nicht, weil ich ein phantasieloser Bastard bin, welcher einen Film doof findet, wenn nicht mindestens drei Köpfe in Großaufnahme abgesäbelt werden, das trifft keinesfalls zu; ich mag durchaus Filme, die das Hauptaugenmerk auf eine gruselige Atmosphäre legen und mehr das Kopfkino zum laufen bringen; ABER ich persönlich finde diesen ganzen wackeligen Kamerastil einfach nicht ästhetisch, nicht schön, nicht dem Auge schmeichlerisch und, auch wenn mir in diesem Punkt vielleicht einige widersprechen werden, das sollten Filme meiner Meinung nach sein. Sie sollten durch eine intelligente Kameraführung und Schnittfolge die filmischen Kunstgriffe nutzen um beim Zuseher Emotionen hervorzurufen. Sicher Handkamerafilme gruseln mich auch, aber gleichzeitig verursachen sie mir Kopfschmerzen. Da bevorzuge ich es, wenn mich ein Film gleichzeitig in Angst versetzt und mir ansprechende Bildkompositionen bietet.
Gleiches gilt übrigens für Jumpscares: Sicher, sie sind für ein paar Sekunden genauso gruselig wie eine unheimliche Atmosphäre aber ich empfinde sie unangenehm. Ein stimmiger Film versetzt mich, so widersprüchlich das auch klingen mag, auf eine angenehme Weise in Angst und Schrecken.
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon horror1966 » 8. Jan 2012, 14:54

Ich bin normalerweise sehr empfänglich für subtilen Horror und auch meine Fantasie ist voll in Ordnung. Sehr wohl vermag ich mich in solche Szenarien hineinzuversetzen, aber bei diesen Filmen kommt ganz einfach nichts rüber. Da schaue ich mir lieber die guten Grusel-Klassiker aus den früheren Jahrzehnten an.
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Re: The Blair Witch Project - Myrik / Sanchez

Beitragvon horror1966 » 8. Jan 2012, 14:56

Adalmar hat geschrieben:... aber für [REC], der BWP nichts voraus hat als greller, lauter und aggressiver zu sein, gibts 8/10.



Und das auch vollkommen berechtigt, denn der Film hat alles, was BWP vermissen lässt. Spannung, Atmosphäre usw.. Es geht mir hier auch nicht um die Drehart der Filme, in dieser Beziehung mag BWP wirklich wichtig für das Genre sein, in allen anderen Belangen jedoch ist es der totale Rohrkrepierer.
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