Planet der Affen - Franklin J. Schaffner (1968)

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Planet der Affen - Franklin J. Schaffner (1968)

Beitragvon dr. freudstein » 4. Jan 2010, 23:42

Planet der Affen

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Alternativtitel: Monkey Planet/Anno 2670 ultimo atto/Planeta de los Simios, El

Originaltitel: Planet of the Apes

Herstellungsland: USA/ 1968

Darsteller: Charlton Heston, Roddy McDowall, Kim Hunter, Maurice Evans

Story:
Astronaut Taylor und zwei seiner Kameraden überleben den Raum-Zeitsprung durch das All - 2000 Jahre in die Zukunft. Eine Notlandung verschlägt sie auf einen entfernten Planeten, der von Affen regiert wird. Auf grausame Weise mißbrauchen die herrschenden Affen eine primitive Menschenrasse für Experimente und Unterhaltungszwecke. Seine Kameraden sterben oder werden präpariert, er selbst, durch eine Kehlkopfverletzung eine Zeitlang ohne Sprache wird bald zur Gefahr für die religiös geführte Affenzivilisation, da er der Beweis ist, daß Menschen nicht primitiv sind. Seine einzige Hoffnung sind bald zwei Schimpansen-Wissenschaftler, die aufgeklärte Zira (Kim Hunter) und ihr furchtsamer Mann Cornelius. Taylor bleibt bald nur die Flucht, bevor auch er kastriert und lobotomisiert wird...
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Re: Planet der Affen

Beitragvon dr. freudstein » 4. Jan 2010, 23:57

Filmprogramm 1
Neues Filmprogramm Nr. 4942, April 1968

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Zuletzt geändert von dr. freudstein am 5. Sep 2010, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Planet der Affen

Beitragvon dr. freudstein » 5. Jan 2010, 00:07

Programmheft 2
Illustrierte Film-Bühne Nr. 7844

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Re: Planet der Affen

Beitragvon Blap » 11. Jan 2010, 02:55

Ein Meilenstein des US-Kinos, ein Meisterwerk!

Kurzkommentar aus 09/09

Planet der Affen

1972 startet eine Mission von der Erde aus ins Weltall. Das Raumschiff fliegt mit Lichtgeschwindigkeit, als es zur Erde zurückkehren soll sind dort bereits mehrere hundert Jahre vergangen, während die Crew der Weltraumexpedition nur geringfügig gealtert ist. Es kommt jedoch zu einem Zwischenfall. Die Besatzung um Taylor (Charlton Heston) erwacht kurz vor der Notlandung, die Dame an Bord ist verstorben, während sich Taylor und seine beiden männlichen Kollegen guter Gesundheit erfreuen. Beim Notausstieg erkennt Taylor, dass auf der Erde inzwischen rund 2000 Jahre vergangen sind. Zu allem Überfluss befindet man sich auf einem unbekannten Planeten, einem Planeten in einem anderen Sonnensystem, viele Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach einer mehrtägigen Wanderung voller Strapazen entdecken die Raumfahrer endlich Vegetation und Wasser. Menschen finden sie ebenfalls vor, diese befinden sich allerdings auf einer weitaus niedrigeren Stufe der Evolution als ihre Verwandten auf der fernen Erde. Dann passiert etwas zutiefst erschreckendes, Affen greifen die Menschen an und fangen sie ein, wer flüchten will wird getötet, Taylor wird verletzt und eingefangen. Offensichtlich beherrschen Affen den Planeten, ihre Zivilisation gleicht denen der Menschheit, wie sie Raumfahrer aus ihrer Zeit auf der Erde kennen. Die Affen sehen die Menschen als Tiere an, behandeln diese mit entsprechender Verachtung und Rücksichtslosigkeit. Die Forscherin Zira (Kim Hunter) wird auf den merkwürdigen Menschen Taylor aufmerksam, denn er scheint weitaus höher entwickelt zu sein als die anderen Menschen die auf dem Planeten leben. Doch die Obrigkeit hat kein Interesse an intelligenten Menschen, die Arbeit von Zira und ihrem Lebensgefährten Cornelius (Roddy McDowall) wird bald als Ketzerei an den Pranger gestellt. Verzweifelt nehmen Taylor, Zira und Cornelius den Kampf gegen die Ignoranz der herrschenden Klasse auf. Doch Dr. Zaius (Maurice Evans) erweist sich als harter Gegner, der mit allen Mitteln sämtliche Vorhaben der eifrigen Jungwissenschaftler und des verhassten Menschen unterbinden will...

"Planet of the Apes" (1968) darf sich den Orden "Klassiker" mit vollem Recht an die Brust heften. Was wie ein unterhaltsamer Science-Fiction Film beginnt, erweist sich schnell als grossartiger Mix aus eben diesem Genre, Drama und Gesellschaftskritik. Abgerundet durch die sehr gelungene Inszenierung von Franklin J. Schaffner, die auch den Unterhaltungswert zu keiner Zeit aus dem Fokus verliert. Schon der anfängliche Flug durch die Weiten des Universums ist herrlich anzusehen, psychedelische Lichtspielereien die das Auge verwöhnen und nicht drangsalieren, wie es bei heutigen Filmen teils der Fall ist. Die Wanderung der gestrandeten Astronauten in einer fremden Umgebung, ist in ebenso wunderschönen Bildern eingefangen. Jerry Goldsmith komponierte die Musik, dies ist IMHO eine seine besten Arbeiten. Hier herrscht nicht nur hohler Bombast, sondern die Stimmung des Filmes wird passend und packend untermalt, sehr schön! Nun bin ich nicht unbedingt der grösste Fan von Charlton Heston, doch der Mann hat einfach in zu vielen wunderbaren Filmem mitgespielt, man kann ihn nicht ignorieren. Die Rolle des George Taylor ist ihm wie auf den Leib geschrieben, er passt perfekt in diesen Film. Ein negativer, zynischer Mensch, ein Mensch der nach und nach erkennen muss, wozu vermeintlich zivilisierte Wesen fähig sind, egal welcher Rasse sie letztlich angehören.

Natürlich ist "Planet der Affen" durch und durch ein Kind seiner Zeit. Hier wird die Angst vor einem globalen Vernichtungskrieg zwischen den damaligen Supermächten genauso thematisiert wie Unfrieden und Hass zwischen Rassen, Hautfarben. Die Arroganz ohne Skrupel über vermeintlich primitivere Lebensformen nach Belieben verfügen zu können, diese bei "Bedarf" eben auch kurzerhand zu vernichten. Die Auflösung ist einerseits leicht zu erahnen, andererseits wird der Zuschauer mit der durchschlagenden Gewalt eines niedersausenden Vorschlagammers getroffen, trotz aller Vorahnungen. Viele Jahre sind vergangen seit ich den Film zuletzt sah. Schon damals war ich sehr fasziniert von diesem Werk, wie grandios "Planet of the Apes" jedoch tatsächlich ist, wurde mir vermutlich erst bei der Sichtung während der vergangenen Nacht klar. Mit einem Kurzkommentar wie diesem kann man dem Film nicht im Ansatz gerecht werden, doch zumindest ein wenig Loben und Preisen muss erlaubt sein. Übrigens ist Tim Burtons Neuverfilmung aus 2001 meiner Meinung nach zwar besser als ihr Ruf, doch gegen die Version von Franklin J. Schaffner stinkt der neue Aufguss gnadenlos ab, hat nicht den Hauch einer Chance!

Die DVD von Fox zeigt den Film in schöner Qualität, inzwischen sind etliche Auflagen, Boxen usw. erschienen. Wer Blu-ray benötigt wird auch fündig. Für das Blu-ray Boxset spricht die Tatsache, dass der vierte Teil der Saga "Eroberung vom Planet der Affen" endlich in seiner ursprünglichen Fassung erhältlich ist. Ich bin zunächst mit dem DVD-Set samt Fernsehserie zufrieden, obwohl mich die "richtige" Fassung von "Eroberung vom Planet der Affen" natürlich reizt.

Ganz, ganz grosses Kino. Mir fällt an dieser Stelle kein Grund ein nicht die Höchstnote zu ziehen! Selten, in diesem Fall jedoch mehr als angemessen!

10/10
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Re: Planet der Affen

Beitragvon purgatorio » 12. Sep 2011, 14:41

hmmm - was soll ich noch schreiben? Das Blap hat die richtigen Worte schon gefunden, dann brauch ich nicht mehr suchen 8-)
9/10 für einen übermäßig grandiosen Film!
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Re: Planet der Affen

Beitragvon Nello Pazzafini » 16. Sep 2011, 16:10

ein flohmarkt fund auf einem kleinen aber sehr feinen in Hell's Kitchen, NYC, fuck yeah :D

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Re: Planet der Affen

Beitragvon DrDjangoMD » 16. Sep 2011, 16:23

Zufälle gibts! Schaut mal, was ich unbeabsichtigter Weise im Turiner Filmmuseum abgelichtet habe :D
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Re: Planet der Affen

Beitragvon horror1966 » 18. Dez 2011, 20:25

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Planet der Affen
(Planet of the Apes)
mit Charlton Heston, Roddy McDowall, Kim Hunter, Maurice Evans, James Whitmore, James Daly, Linda Harrison, Robert Gunner, Lou Wagner, Woodrow Parfrey, Jeff Burton, Buck Kartalian
Regie: Franklin J.Schaffner
Drehbuch: Michael Wilson / Rod Serling
Kamera: Leon Shamroy
Musik: Jerry Gildsmith
FSK 12
USA / 1968

"Drei Astronauten überleben den Raum-Zeit-Sprung durch das All - 2000 Jahre in die Zukunft. Doch nur Taylor erfährt nach der Notlandung das schreckliche Geheimnis dieses Planeten. Warum werden die eingeborenen Menschen von der herrschenden Affen-Zivilisation wie Tiere gejagt? Warum enden seine beiden Freunde im Versuchslabor der Gorillas? Eine verkehrte, fantastische Welt, in der es Taylor schließlich gelingt, das Vertrauen der jungen Schimpansin Dr. Zira und des Affen-Archäologen Cornelius zu gewinnen. Doch zunächst ist er auch in ihren Augen ein Tier, von dem die Affen abstammen. Und der Führer des Affen-Staates, der Orang Utan Dr. Zaius, macht gnadenlos alle Hoffnungen der Menschheit auf diesem Planeten zunichte. Denn nur er kennt die schreckliche Wahrheit, die unter dem Staub von Jahrtausenden in der "verbotenen Zone" begraben liegt..."


Nicht umsonst muss man diesen Film wohl zu den unbestrittenen Klassikern des SCI/FI Genres zählen, denn dieses Original aus dem Jahre 1968 erzählt doch eine wirklich revolutionäre Geschichte, die insbesondere zur damaligen Zeit für jede Menge Aufsehen gesorgt hat. Die Story lehnt sich lose an dem Roman "La Planete des singes" (Der Planet der Affen) von Pierre Boulle an und erzählt eine düstere Zukunftsversion, in der die Erde von den Affen beherrscht wird. Menschen sind hier stumm und dienen als eine Art Nutzvieh, was schon einen tiefen Einblick in die vorherrschende Gesellschaftskritik aufzeigt, die sich durch den gesamten Film zieht und dem menschen im Prinzip sein eigenes Spiegelbild vor Augen hält. Schon in der Eröffnungs-Sequenz dieses Meisterwerkes bekommt man durch verbale Äusserungen des Hauptcharakters Taylor (Charlton Heston) einen guten und tiefen Eindruck über den Charakter des Menschen an sich, wobei ganz eindeutig der Selbstzerstörungstrieb der Menschheit im Vordergrund steht. Die hier eingesetzte Kritik an der eigenen Rasse zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch das gesamte Szenario und wird dabei teils sehr offensichtlich in den Focus des Geschehens gerückt. Es gibt jedoch auch etliche kleinere Gesten und Dialoge, deren Bedeutung einem erst im nachhinein oder bei einer neuerlichen Sichtung des Filmes so wirklich bewust wird.

Im eigentlichen Sinne stellt "Planet der Affen" eine bitter-böse Parabel auf das menschliche Verhalten gegenüber Tieren dar und in der vorliegenden Geschichte muss die eigentlich überlegene Rasse nun einmal mit ansehen wie es ist, wenn das Ganze einmal umgedreht ist. Experimentelle Versuche am Gehirn, das Leben in einem Käfig und ständige Demütigungen durch die überlegene Spezies sind dabei nur einige Dinge, die der Mensch eigentlich den Tieren antut, in diesem speziellen Fall aber am eigenen Leib erfahren muss. Das Ganze wurde von Regisseur Franklin J. Schaffner unglaublich düster in Szene gesetzt und hinterlässt einen sehr nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer. Ganz automatisch hinterfragt man sein eigenes Gewissen und sieht so einige Dinge auf einmal in einem vollkommen anderen Licht. Die Geschichte stimmt durchaus nachdenklich, auch wenn sie das Verhalten der Menschheit ganz sicher nicht sonderlich beeinflussen wird. Dennoch ist gerade die Gesellschaftsktitik dieses Werkes eine absolute Stärke, verleiht sie den geschehnisse doch einen sehr bitteren Beigeschmack und sorgt zudem auch für eine inhaltliche Tiefe.

Auch in allen anderen Belangen ist dieser Klassiker ein absolut brillanter Film, der gekonnte Spannungsaufbau, die düstere-und streckenweise fast unheilvolle Atmosphäre und eine temporeiche Erzählstruktur tragen dafür Sorge, das der Zuschauer auch nicht nur eine Sekunde lang gelangweilt wird. Vielmehr wird man in einen sogartigen Strudel der Faszination hineingezogen, die von den Ereignissen ausgeht. Jede Menge Action-Passagen sorgen zudem für ein extrem kurzweiliges Filmerlebnis, das auch nach nunmehr über vier Jahrzehnten nichts von seiner elektrisierenden Wirkung verloren hat. Dabei ist es auch vollkommen egal wie oft man diesen Film schon gesehen hat, es gibt immer wieder Kleinigkeiten, die einem zuvor noch nicht aufgefallen waren, so das sich eine neuerliche Sichtung des Filmes jederzeit lohnt. Brillant gelungen ist auch die vorherrschende Hirarchie in der Affenwelt, die doch sehr starke Parallelen zu unserer eigenen aufweist. Denn auch hier gilt das Recht des Stärkeren, wobei das Ganze in 3 Gruppen eingeteilt ist. Der Orang-Utan nimmt den Part der weisen Politijer ein, wohingegen die Gorillas als körperlich Stärkste-und auch agressivste Gruppe der Affen dargestellt werden. Nicht weiter verwunderlich also, das die Gorillas die kriegerische Seite der Affenwelt darstellen und wenig Wert auf Diplomatie und unblutige Konfrontationen legen. Als schwächstes Glied in der Kette gelten die Schimpansen, die zwar durch jede Menge Intelligenz auffallen, aber dennoch eher stiefmütterlich behandelt werden. Ihren logischen Schlussfolgerungen wird wenig Beachtung geschenkt und im Prinzip nachvollziehbare Theorien werden sogar als Ketzerei ausgelegt. Irgendwie kommt einem das alles seltsam bekannt vor, nur das diese Dinge in der Realität bei den Menschen angesiedelt sind.

Im Endeffekt ist "Planet der Affen" nicht einfach nur ein hervorragender Film aus dem SCI/FI Genre, bietet das Werk doch weitaus mehr als nur kurzweilige Unterhaltung. Die Geschichte stimmt einen sehr nachdenklich und bietet und bietet ein Paradebeispiel für das menschliche verhalten gegenüber einer unterlegenen Spezies. Gnadenlos wird einem dabei ein Spiegel vorgehalten und man bekommt einen tiefen Einblick dafür, wie unwürdig man selbst mit Tieren umgeht. Wie es überhaupt dazu kommen konnte, das sich die Verhältnisse hier vollkommen umgedreht haben kann man zwar die ganze Zeit über vermuten, doch die endgültige Bestätigung bekommt man erst in der berühmten Schluss-Szene geliefert, in der Charlton Heston am Strand entlang reitet. In dieser Passage wird einem noch einmal der ganze Selbstzerstörungstrieb des Menschen eindrucksvoll vor Augen geführt und man wird mit einem bitteren Beigeschmack aus einer Geschichte entlassen, die auch in der heutigen Zeit immer wieder sehenswert ist.


Fazit:


Meiner persönlichen Meinung nach zählt "Planet der Affen" zu den ganz großen Klassikern der Filmgeschichte. Maskenbildner John Chambers erhielt bei der Oscar-Verleihung 1969 ein Ehrenoscar für seine Arbeit verliehen, da es zur damaligen Zeit noch keine Kategorie gür die beste Maske gab. Diese Auszeichnung erfolgte auch vollkommen zu recht, denn selbst heute sind die Masken des Originals noch immer unübertroffen, in meinen Augen kann da auch das 2001 erschienene Remake von Tim Burton nichts dran ändern. Auch wenn dieser Film noch vier Fortsetzungen nach sich zog, konnte kein Teil je wieder an die Qualität dieses Originals herankommen, das für mich persönlich immer unerreicht bleiben wird.


10 /10





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Re: Planet der Affen - Franklin J. Schaffner

Beitragvon dr. freudstein » 27. Jan 2014, 06:06

Ich finde die gesamte Serie ganz groß. Der Auftakter aber natürlich ein ewiges Meisterwerk 10/10. Spannend finde ich auch, weil hier aufgezeigt wird, was geschieht, wenn sich Menschen auf eine Zeitreise begeben. Jede Handlungen dieser Zeitreisenden spielt für den weiteren Verlauf eine tragende geschichtsverändernde Rolle. Sieht man sich den letzten Teil der Serie an, gelangt man wieder zum ersten Teil. Und dann erfährt man, wie die Affen den Menschen überholen konnten, diese in der Zukunft über die Überlebenden eines Atomkriegs herrschen konnten. Ohne die Zeitreise der Affen wäre es wohl anders gekommen. Sci-Fi und Endzeit, grandioses Kino. Auch wenn die Nachfolger der Serie nicht ganz so stark ausgefallen sind, so sind sie doch ungemein wichtig. Die Zeitreise fand statt, weil sie mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch das All flogen, wie auch schon wissenschaftlich ernsthaft drüber diskutiert wurde. An Bord gehen die Uhren dann viel langsamer als auf dem Heimatplaneten. Alles in allem also durchaus auf wissenschaftlichen Thesen beruhend (der 60er Jahre), die aber bis heute noch Bestand haben. Ich las darüber mal in einem PM Artikel der 80er Jahre.Das Remake von 2001 find ich scheisse, aber die DVD Box, damals für teures Geld gekauft und heute billig nachgeschmissen, leg ich immer wieder gerne ein und schaue mir die Teile an 2 Abenden durch. Auf TV Ausstrahlungen verzichte ich daher seit langem, hab die aber bis in die 90er immer wieder geschaut. Solch grosses Kino bringt heute keiner mehr. Back to the past. Ab Mitte 80er braucht man kaum noch einen Film :mrgreen:

Das Pegasus Filmprogrammheft habe ich auch 8-)
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Re: Planet der Affen - Franklin J. Schaffner

Beitragvon purgatorio » 28. Aug 2014, 09:05

PLANET DER AFFEN (PLANET OF THE APES, USA 1968, Regie: Franklin J. Schaffner)

Ein zeitloser Sci-Fi-Klassiker, dessen Finale zur Popkultur wurde. Großartig, wenn auch hier und dort vielleicht etwas langatmig. 9/10
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