Odd Thomas - Stephen Sommers (2013)

Moderator: jogiwan

Odd Thomas - Stephen Sommers (2013)

Beitragvon horror1966 » 23. Jan 2014, 15:57

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Odd Thomas
(Odd Thomas)
mit Anton Yelchin, Addison Timlin, Leonor Varela, Matthew Page, Casey Messer, Barney Lanning, Nico Tortorella, Willem Dafoe, Kyle McKeever, Carmen Corley, Maisha Diatta, Gugu Mbatha-Raw, Jack Justice, Robin Lanning
Regie: Stephen Sommers
Drehbuch: Stephen Sommers / Dean R. Koontz
Kamera: Mitchell Amundsen
Musik: John Swihart
FSK 16
USA / 2013

Schon bevor der Mann das Schnellrestaurant betritt, ahnt Imbisskoch Odd Thomas, dass etwas Entsetzliches geschehen wird. Noch nie hat er so viele Bodachs auf einmal gesehen! Die schattenhaften Kreaturen nähren sich von Unglück und Verderben und sind immer im Umfeld des Bösen zu finden. Diesen Mann umgeben sie wie eine Aura des Grauens. Normale Menschen können Bodachs nicht wahrnehmen, aber Odd hat eine besondere Gabe. Er sieht mehr als andere, kann mit den Geistern von Toten kommunizieren und ahnt bevorstehendes Verderben voraus. Er weiß, dass er diesen Mann unter allen Umständen aufhalten muss, bevor etwas unglaublich Grauenerregendes geschieht...


Basierend auf einer Buch-Reihe von Schriftsteller Dean R. Koontz präsentiert Regisseur Stephen Sommers (Octalus, Die Mumie) eine Verfilmung, die den Betrachter streckenweise regelrecht aus den Socken hauen kann. Dabei ist die Grundsituation, das ein Mensch die Toten sehen kann nichts sonderlich Neues, doch die an dieser Stelle gewählte Umsetzung der Thematik ist ehrlich gesagt der absolute Hammer. Eher selten bekommt man einen Film geboten der einen solch wunderbaren-und extrem stimmigen Genre-Mix offenbart, wie es bei "Odd Thomas" der Fall ist und es präsentieren sich hier die Elemente des Thrillers, Drama, Fantasy und ein ordentlicher Schuss Komödie. Zum Ende hin lässt man dann sogar auch noch einen Hauch Tragik einziehen, so das sich insgesamt ein Gesamtbild zu erkennen gibt, das man nur als absolut herausragend bezeichnen kann. Dabei handelt es sich doch auf den ersten Blick viel eher um einen sagen wir unscheinbaren Film, an den man ohne größere Erwartungen heran geht. Doch gleich zu Beginn merkt man ziemlich schnell, das man es in vorliegendem Fall mit etwas ganz Besonderem zu tun bekommt. Sommers verleiht seiner Erzählung nicht nur von der ersten Minute an ein ordentliches-und durchgehend konstantes Tempo, er lässt zudem auch sofort erkennen, das die Geschichte trotz ernsthafter Züge mit ordentlich Humor versehen ist. Dadurch ergibt sich sogleich ein sehr hoher Sympathie-Faktor für das Szenario, der sich schon nach wenigen Minuten auch auf die Akteure des Geschehens bezieht. Hier liegt nämlich eine der großen Stärken des Filmes, der bis in die kleinsten Nebenrollen absolut perfekt besetzt ist und bis auf die zum Ende hin zu erkennenden Schurken ausschließlich sympathische Charaktere anbietet.

Allen voran geht dabei fast selbstredend Odd, der von Anton Yelchin (Fright Night) mit einer unglaublichen Spielfreude dargestellt wird, die ein ganz wesentlicher Beitrag zum insgesamt herausragenden Gesamteindruck dieser fantastischen Geschichte ist. Desweiteren spielen sich jedoch auch die anderen Akteure regelrecht in das Herz des Zuschauers und man ist wirklich spürbar beeindruckt vom Charme, den das Szenario in jeder einzelnen Einstellung erkennen lässt. Neben dem grandiosen Schauspiel erscheinen jedoch auch sämtliche anderen Zutaten der Story absolut stimmig, denn die Kombination aus Tempo, Action, Spannung und Fantasy ist so unglaublich gut in Szene gesetzt worden, das man alles andere um sich herum vergisst und richtiggehend mitfiebert, ob Odd Thomas seine Stadt vor einem drohenden Unheil bewahren kann. Neben der äußerst flüssigen Erzähl-Struktur hat Sommers das Ganze auch mit etlichen Wendungen und Überraschungsmomenten garniert, die das von Haus aus schon extrem kurzweilige Geschehen noch einmal zusätzlich aufwerten und den Betrachter bis zur wirklich letzten Minute bei Atem halten. Daran ändert auch das eher tragische Ende nichts, das sich so manch einer sicherlich etwas anders gewünscht hätte. Doch trotz der vorhandenen Tragik erscheint der Schluss-Akkord dennoch stimmig und rundet einen brillanten Film nahezu perfekt ab. Bis dahin jedoch wird man mit teilweise faszinierenden Bildern, netten Effekten und jeder Menge Spaß konfrontiert, der sich trotz der jederzeit vorhandenen Ernsthaftigkeit insbesondere im vorhandenen Wortwitz zu erkennen gibt.

Die Dialoge beinhalten eine hohe Qualität und der vorhandene Humor erscheint zu keiner Zeit überspitzt oder gar albern, sondern findet genau den richtigen Mittelweg, um auch großen Anklang beim Zuschauer zu finden. Auch der Umgang zwischen den wenigen Leuten die von der Gabe Odd Thomas wissen ist ein prägender Stempel für diese Geschichte, zeigen sich hier doch teilweise richtig emotionale Momente, die vor allem zwischen Odd und seiner großen Liebe Stormy immer wieder in Erscheinung treten. Aber auch an dieser Stelle wurde sorgsam darauf geachtet das nie ein schwülstiger Unterton einzieht, denn auch diese Zutat harmoniert absolut erstklassig mit allen anderen Elementen, was dann letztendlich für ein absolut grandioses Gesamtbild sorgt, an dem man einfach seine helle Freude haben muss. Die eingebauten Wirrungen-und Wendungen sorgen dann noch für zusätzliche Spannung, denn immer wenn man der Meinung ist nun die Aufklärung der Ereignisse vor Augen zu haben, ergeben sich immer wieder neue Aspekte, die dem Szenario noch einmal Vorschub leisten. Es handelt sich ganz schlicht und ergreifend um ein Film-Erlebnis das man in dieser Form wohl nicht unbedingt erwartet hat, denn selten habe ich in den letzten Jahren ein Werk gesehen, in dem nun wirklich alle Zutaten so dermaßen perfekt miteinander harmonieren. Zudem handelt es sich in meinen Augen auch nicht um das typische-und handelsübliche Popcorn-Kino, denn "Odd Thomas" hat schon eine sehr außergewöhnliche Note, die der Geschichte im Prinzip aus sämtlichen Poren dringt. Stephen Sommers hat so viele Dinge nicht nur richtig sondern nahezu brillant gemacht, das einem während der ersten Sichtung so auch keinerlei schwächen auffallen, jedenfalls konnte ich nichts feststellen, was mir negativ aufgefallen wäre.

Dennoch kann ich diesem wunderschönen Werk nicht die Höchstnote geben, da ich selbst mir doch ein kleines Happy End gewünscht hätte. Das ist aber lediglich die ganz eigene Sicht der Dinge in einer ansonsten kurzweiligen und äußerst unterhaltsamen Geschichte, die ansonsten in allen Belangen mehr als nur überzeugen kann. Einerseits absolut mainstreamtauglich, beinhaltet "Odd Thomas" dennoch die note des Außergewöhnlichen, was dieses Wer sehr wohlwollend vom sonst erhältlichen Einheitsbrei abhebt. Sympathische Figuren, tolle Darsteller, jede Menge Spannung- und Überraschungen sowie exzellenter Humor sorgen so für einen bunten Genre-Mix, den sich kein echter Fan durch die Lappen gehen lassen sollte, da man ansonsten etwas wirklich Wunderschönes verpassen würde.


Fazit:


Für mich gehört das Werk von Stephen Sommers schon zu diesem noch frühen Zeitpunkt definitiv zu den filmischen Highlights des Jahres, denn eine solch stimmige Gesamt-Komposition wird man wohl nicht mehr sehr oft geboten bekommen. Sämtliche Zutaten sind dabei so perfekt aufeinander abgestimmt, das ein nachhaltiger und spürbarer Eindruck im Gedächtnis hängen bleibt, so das die DVD auch sicherlich nicht das letzte Mal in den heimischen DVD-Player gewandert ist.


9/10
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Re: Odd Thomas - Stephen Sommers

Beitragvon Arkadin » 23. Jan 2014, 16:00

Odd Thomas (Anton Yelchin) ist ein junger Mann, der als Schnellimbiss-Koch arbeitet und außerdem über übersinnliche Kräfte verfügt. So kann er mit den Toten sprechen, in die Zukunft schauen und die sogenannten „Bodachs“ sehen. Dies sind unsichtbare Monster, die sich vom Leid der Menschen ernähren und deshalb immer dann auftauchen, wenn eine große Katastrophe bevorsteht. Eines Tages tauchen in seiner Heimatstadt Pico Mundo eine große Anzahl der „Bodachs“ auf, zusammen mit einem mysteriösen Fremden. Odd Thomas spürt, dass ein gewaltiges Unglück bevorsteht und der Fremde dabei eine wichtige Rolle spielt. Zusammen mit seiner Freundin Stormy (Addison Timlin) macht sich Odd daran, herauszufinden, was in Pico Mundo vor sich geht und was in einigen Tagen dort Schreckliches passieren wird…

Stephen Sommers Meeresmonster-Spektakel “Octalus” war 1998 eine der schönsten Überraschungen auf dem deutschen Videomarkt. Mit einem moderaten Budget ausgestattet, gelang es Sommers nicht nur, ein überzeugendes Monster zu erschaffen, sondern er beherzigte auch die Regel, das Monster bloß nicht zu früh zu zeigen, und mangelndes Budget mit einer spannenden Handlung ausgleichen. Und so lebte der Film nicht so sehr von seinem CGI-Monster, sondern vor allem von seinen sympathischen Charakteren, um die man tatsächlich bangen konnte. Ein Jahr später wiederholte er das Kunststück mit einem weitaus größeren Budget. Da ließ er “Die Mumie” los und stellte uns mit Brendan Fraser einen netten Indiana-Jones-Verschnitt und mit Rachel Weisz einen liebenswerte Heldin zur Seite. Zwar waren hier die Effekte weitaus ausgeklügelter, aber im Zentrum standen immer noch die Helden und nicht der Computer. Bei “Die Mumie kehrt zurück“, einem einfallslosen Quasi-Remake des Vorgängers, gelang Sommers diese Balance schon nicht mehr so gut, und sein fürchterlich seelenloser “Van Helsing” ließ dann alle Tugenden vermissen, die “Octalus” noch ausgezeichnet hatten. Völlig zu recht floppte der Film an der Kinokasse. Fünf Jahre verschwand Sommers daraufhin in der Versenkung und kehrte 2009 mit dem ersten “G.I . Joe“-Film zurück, der seiner Reputation aber auch keine neuen Schwung gab. Nun, wiederum vier Jahre später, probiert er sich an der Verfilmung eines Romans von Dean Koontz: “Odd Thomas“. Und siehe da, er hat über die Jahre nicht alles verlernt und knüpft erfreulicherweise dort an, wo er nach “Die Mumie“ aufgehört hatte.

Natürlich strotzt auch “Odd Thomas” nur so vor Computer-Effekten, was auch offensiv auf dem Cover der DVD beworben wird. Diese sind auch größtenteils sauber ausgeführt und eine Peinlichkeit wie der animierte “Scorpion King” aus “Die Mumie kehrt zurück”, bleibt einem erspart. Doch trotz des digitalen Aufwandes, ist Sommers Film wunderbar „analog“. Er stellt nicht seine Schauwerte, sondern seine Figuren in den Mittelpunkt der Geschichte. Und es macht Freude, diesen sympathischen Gestalten dabei zuzusehen, wie sie sich gemeinsam dem Bösen entgegenstellen, als sei es das Normalste von der Welt. Vor allem Hauptdarsteller Anton Yelchin ist eine gelungene Wahl. Der gebürtige Russe ist vor allem als Chekov im “Star Trek”-Reboot einem größeren Publikum bekannt geworden. Als Odd Thomas hilft ihm schon seine große Ähnlichkeit mit einem jungen Brad Dourif, den Odd gleichzeitig etwas seltsam, und wie der nette Kumpel von nebenan wirken zu lassen. Auch wenn die Eröffnungsequenz zunächst etwas zu physisch inszeniert wird, und Odd Thomas dadurch mehr wie ein klassischer, testosterongesteuerter Actionheld, statt ein normaler Junge in einer ungewöhnlichen Situation wirkt. Aber dieser Ansatz wird recht schnell fallengelassen und Odd als netter Hamburger-Brater vorgestellt, der aufgrund seiner Gabe auf andere etwas “odd”, also seltsam, wirkt. Trotzdem wird auf ausgelutschte Story-Mätzchen wie “Aussenseiter-verliebt-sich-in hübsches-Mädchen” oder quälerische Selbstzweifel dankenswerterweise verzichtet. Odd ist bereits mit der bildhübschen Stormy Llewellyn zusammen, die perfekt mit ihm harmoniert harmoniert. Newcomerin Addison Timlin spielt diese Rolle mit einem unbeschwerten, liebenswerten Charme und trockenen Humor. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt und die beiden spielen sich die Bälle wie in einer gelungenen Sitcom zu.

Auch die Nebenrollen sind gut besetzt. Allen voran der immer zuverlässige Willem Dafoe. Dieser darf hier endlich einmal wieder eine durchweg sympathische Rolle spielen und verkörpert den verständnisvollen Polizeichef des Ortes. Normalerweise wäre diese Rolle dafür prädestiniert, so etwas wie der „gute Antagonist“ zu sein, der Odd nicht glaubt und ihm das Leben schwer macht. Auch dieses Klischee wurde weggelassen. Chief Wyatt Porter verhält sich klug und arbeitet mit Odd im Team. Auch der Running Gag, dass Porter dabei ständig bei einem Techtelmechtel gestört wird, wirkt nicht albern, sondern nett. Neben Dafoe schaut auch Patton Oswald (bekannt aus „King of Queens“) vorbei. Seine Rolle ist zwar winzig, aber scheinbar in Koontz’ Roman-Serie sehr wichtig. Shuler Hensley gibt einen überzeugenden und wirklich creepy aussehenden Fungus Bob, und sogar der Mumie persönlich, Arnold Vosloo, wird von Sommers ein kleiner, humoriger Kurzauftritt gegönnt. Eine wichtige Rolle spielt auch die gitarrenlastige Filmmusik, die entfernt an ZZ Top erinnert und dem sommerlich, staubigen Pico Mundo den rechten Groove verleiht.

Wie häufig bei Koontz’ Romanen, lässt sich „Odd Thomas“ nicht richtig in ein Genre einordnen. Am Ehesten wird man ihm wohl mit der Bezeichnung „fantastischer Krimi“ gerecht, denn Odd muss herausfinden, wer wann welches Verbrechen begehen wird und sucht dafür wie ein guter Detektiv Spuren und Indizien. Der übernatürliche Anteil am Verbrechen spielt dann auch nur eine untergeordnete Rolle. Die Täter sind durchaus menschlich, und obwohl nur einmal wird kurz angedeutet wird, sie könnten besessen, scheinen sie doch eher nur gelangweilt zu sein. Das große Geheimnis hinter allem ist allerdings nicht besonders schwer zu enträtseln. Tatsächlich dürfte jeder halbwegs mit Krimi- und Thrillerkonventionen Vertrauter recht schnell herausfinden, wer der Drahtzieher ist. Auch erscheint das Finale etwas abrupt, und – für den Aufwand der im Film getrieben wird – relativ unspektakulär zu enden. Die schlecht animierte CGI-Explosion in der alles endet, hinterlässt ebenfalls keinen guten Eindruck. Andererseits sind die restlichen Effekte sehr gelungen und CGI-Spielereien spielen hier sowieso keine übermäßig wichtige Rolle. Besonders gelungen sind allerdings die fast transparenten „Bodachs“, die der Fantasie genug Freiraum lassen, um die Leerstellen auszufüllen.

Koontz 2003 begonnene Romanreihe um „Odd Thomas“ ging letztes Jahr in die mittlerweile sechste Runde, und es sieht wohl so aus, als ob noch einige Romane um den jungen Mann folgen würden. Das würde man sich durchaus auch für diesen Film wünschen. Leider wurde „Odd Thomas“ durch einen Rechtsstreit der beteiligten Produktionsfirmen torpediert und konnte erst nach einiger Verzögerung ohne Kinoauswertung gestartet werden. Es bleibt aber zu hoffen, dass er im Heimkino genug Geld einfahren kann, dass über eine Fortsetzung nachgedacht wird. Gerne auch wieder mit Anton Yelchin in der Titelrolle und Sommers hinter der Kamera.

„Odd Thomas“ ist ein Horror-Fantasy-Krimi-Hybrid, der durch eine lockere und unbeschwerte Inszenierung gefällt. Getragen wird er durch seine glänzend aufgelegten und sympathischen Hauptdarstellern, zwischen den die Chemie stimmt. Obwohl recht vorhersehbar und ohne großen Ansprüche, unterhält der Film trotzdem prächtig. Weitere „Odd-Thomas“-Verfilmungen mit dem selben Team wären durchaus wünschenswert.

Die DVD verfügt über ein ausgezeichnetes Bild und einen sehr guten Ton. Als Extras werden dem Zuschauer ein eher nichtsagendes10-minütiges „Making Of“, sowie drei Interviews mit Addison Timlin (16 Min), Anton Yelchin (10 Min) und Willem Dafoe (12 Min) angeboten. Die Interviews haben aber eher Werbecharakter und die Interviewten erklären erst einmal lange, welche Rolle sie spielen.

Screenshots: http://www.filmforum-bremen.de/2014/01/ ... dd-thomas/
Früher war mehr Lametta
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Re: Odd Thomas - Stephen Sommers

Beitragvon untot » 14. Mär 2014, 21:02

Guter Stoff, wie man es von Dean Koontz gewohnt ist, der auch noch klasse verfilmt wurde, hat mich echt überrascht der Streifen!

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Re: Odd Thomas - Stephen Sommers

Beitragvon jogiwan » 25. Mai 2017, 08:01

„Odd Thomas“ ist wohl so etwas wie der herangewachsene Cole aus „The sixth Sense“ der sich neben seiner süßen Freundin und seinem Job im Diner dem Kampf gegen menschliche Monster verschrieben hat. Da er die Toten sieht und auch seelen- und gesichtslose Kreaturen, die Böses ankündigen ist er immer dann zur Stelle wenn Ungemach droht um dieses nach seinen Möglichkeiten zu verhindern. Als sich eines Tages schreckliche Vorzeichen mehren, dass eine große Katastrophe in seiner beschaulichen Heimatstadt bevorsteht, hat Odd auch alle Hände voll zu tun um mit seinen eingeweihten Freunden die Tragödie zu verhindern. Dabei präsentiert sich der Film eingangs als der totale CGI-Overkill, doch zum Glück bekommt „Odd Thomas“ das relativ rasch in den Griff und verliert trotz seines Effekt-Feuerwerks auch nie seine sympathischen Figuren aus dem Blickfeld. Die Geschichte ist ja auch klasse erzählt und trotz der ernsten Thematik kommt die turbulente Geisterbahnfahrt durch die Befindlichkeiten einer Kleinstadt auch sehr augenzwinkernd daher. Herausgekommen ist ein kurzweiliger Film irgendwo zwischen Blockbuster und Genre-Perle mit dem Herz am richtigen Fleck.
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