Love Camp 7 - Lee Frost (1969)

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Love Camp 7 - Lee Frost (1969)

Beitragvon jogiwan » 12. Mär 2017, 09:48

Love Camp 7

Bild

Originaltitel: Love Camp 7

Regie: Lee Frost

Darsteller: Phil Poth, John Alderman, Carolyn Appleby, Bob Cresse, David F. Friedman

Story:

Während des zweiten Weltkriegs dient das „Love Camp 7“ der körperlichen und geistigen Entspannung von nationalsozialistischen Soldaten, die sich hier nach dem Front-Einsatz mit weiblichen Gefangenen nach Lust und Laune vergnügen können. Als sich herausstellt, dass sich unter den als Prostituierten gehaltenen Gefangenen auch die Jüdin Martha Grossmann befindet, die sich als Ingenieurin von Flugzeugen einen Namen gemacht hat, schleusen die Alliierten zwei Gefangene ein. Diese sollen sich im Camp an die ehemalige Geheimnisträgerin heranmachen sollen um diese dann nach fünf Tagen und einem Ablenkungsmanöver zu befreien. Zuerst funktioniert alles nach Plan, doch der brutale Alltag im Camp stellt die beiden Geheimagentinnen auf eine harte Probe und während die Frauen sich im Camp auf die Suche nach der Zielperson machen, sind sie den sadistischen Launen der nationalsozialistischen Wachen wehrlos ausgeliefert.
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Re: Love Camp 7 - Lee Frost (1969)

Beitragvon jogiwan » 12. Mär 2017, 09:49

Lee Frosts „Love Camp 7“ gilt ja gemeinhin als der erster Streifen aus der Naziploitation-Ecke und Start eines eher unrühmliches Genres, das ja nicht gerade als geschmackvoll und dezent verschrien ist und auch heute noch von vielen Zuschauern sehr kontrovers aufgenommen wird. Der 1969 gedrehte Streifen gibt zwar mit seiner Mischung aus Sexploitation, Lagerfilm und jede Menge sadistischer Einfälle zwar schon die Richtung vor, hält sich aber ansonsten aber noch eher zurück und bis auf kleinere Quälereien und das turbulente Finale gibt es hier eher sich ständig wiederholende Momente, in denen sich die weiblichen Gefangenen aus unterschiedlichen Gründen nackig machen und befummeln lassen müssen. Dazu kommt eine etwas dröge Geschichte über zwei Geheimagentinnen, die im Camp eine bestimmte Person aufspüren sollen, die über – für die Alliierten – sehr wichtige Informationen verfügt. Auch wenn „Love Camp 7“ dabei das gewünschte Programm herunterspielt, wirkt das Ganze doch auch immer sehr billig und langweilig und von einem etwaigen Unterhaltungswert zu sprechen, ist bei dieser Art von Filmen ja ohnehin eine etwas fragwürdige Sache. Lee Frost ist mit seinem „Love Camp 7“ jedenfalls kein sonderlich guter Streifen gelungen, der zwar als erster Film eines umstrittenen Subgenres seinen Platz in der Filmgeschichte gefunden hat, aber ansonsten sicher niemand großartig vom Hocker reißen oder sonderlich schockieren wird – schon gar nicht, wenn man die italienischer Vertreter aus der Richtung kennt.
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