Lost after Dark - Ian Kessner (2014)

Moderator: jogiwan

Lost after Dark - Ian Kessner (2014)

Beitragvon jogiwan » 6. Okt 2016, 09:18

Lost after Dark

Bild

Originaltitel: Lost after Dark

Herstellungsland: Kanada / 2014

Regie: Ian Kessner

Darsteller: Sarah Fisher, Mark Wiebe, Jesse Camacho, Kendra Leigh Timmins

Story:

Acht mehr oder minder bemittelte bzw. befreundete Schüler einer High-School kapern einen Schulbus um das Wochenende in der Hütte von Adriennes Dad zu verbringen. Doch der Diebstahl bleibt nicht unbemerkt und das Gefährt bleibt ebenfalls ein paar Kilometer mangels Benzin zum Erliegen. Während da die Stimmung der jungen Menschen noch halbwegs gut ist, kippt diese endgültig als man in einem nahen Haus statt der erwarteten Hilfe auf einen kannibalischen Psychopathen trifft, der auch nichts unversucht lässt, die hilflos und panisch agierenden Teenies zu dezimieren. Während diese kein Fettnäpfchen auslassen um sich dem Killer anzubiedern, macht sich aber auch der verhasste Schuldirektor auf den Weg um seinen Schäfchen eine Lektion zu erteilen.
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Re: Lost after Dark - Ian Kessner (2014)

Beitragvon jogiwan » 6. Okt 2016, 09:28

Lahme Slasher aus den Achtzigern, die nach „Schema F“ den Zuschauer eher langweilen denn unterhalten gibt es ja eigentlich wie Sand am mehr und daher besteht auch überhaupt keine Notwendigkeit auch heutzutage noch derartige und vollkommen Ironie-freien Werke zu produzieren. Hätte man das ja besser mal Ian Kessner und seiner cineastischen Ressourcen-Verschwendung erzählt, der mit „Lost after Dark“ eine vollkommen entbehrliche Slasher-Hommage abliefert, als hätte es die letzten 30 Jahre erst gar nicht gegeben. Die Geschichte und ihre Figuren sind absolut austauschbar und Überraschungen gibt es lediglich in der Reihenfolge des Ablebens - ansonsten hat der Streifen genau 0 (in Worten: nichts) was ihn aus der Masse vergleichbarer Werke aus den Achtzigern herausstechen lässt und von nervigen Dummbratzen angefangen, über das TCM-Killerhaus bis hin zum scheinbar unverwundbaren Killer als Schlussgag ist alles vorhanden, was man aus der Kiste eigentlich nicht mehr sehen möchte. „Lost after Dark“ wirkt dann auch mit seiner absolut lieblosen deutschen Synchro auch insgesamt eher wie eine Beleidigung des mündigen Zuschauers und wer heutzutage noch den „Missing Reel-Gag“ bringt, dem ist ja ohnehin nicht mehr wirklich zu helfen. „Lost after Dark“ ist ein vollkommen innovationsfreies und uninspiriertes Retro-Werk für absolute Genre-Neulinge, für das man sich sogar beim Schrottwichteln schämen müsste, auch haarscharf am absoluten Ärgernis vorbeischrammt und mir persönlich fehlt jegliches Verständnis dafür, eine derartige Grütze überhaupt auch nur ansatzweise abzufeiern.
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Re: Lost after Dark - Ian Kessner (2014)

Beitragvon sergio petroni » 12. Feb 2017, 12:26

Gestern zu später Stunde gesehen. Wenn ich jogis Kommentar richtig einschätze, dann liegt
seine Bewertung des Films bei 1-2 Punkten. Ganz so tief sehe ich den hier
nicht angesiedelt. Viel höher aber auch nicht.
Kessners offensichtlich als reine Hommage an gute alte Slasherzeiten
gedachter Film weist einige Defizite auf.
Humor und Ironie gehen dem Werk völlig ab. Die slasherimmanenten Regeln beim
Davonlaufen vor dem Killer (gehe immer nach oben im Haus; suche Dir immer
ein offensichtliches Versteck; niemals wegrennen, denn der Film könnte ja dann
zu Ende sein; niemals die Stöckelschuhe beim Wegrennen ausziehen, denn s.o.;
usw. usf.) müssen auch hier vorgeführt werden, klar. Aber doch bitte nicht
gefühlte zehn Mal.
Bevor der namenlose und motivlose Killer sein Werk verrichten darf, ist der halbe
Film schon 'rum. Bei den Morden ist es wohl so, daß jeder einzelne einem Vorbild aus
den Achtzigern/Neunzigern folgt. Alle habe ich nicht erkannt. Aber wer schon immer
mal die "Splinter-in-the-eye"-Szene auf CGI sehen wollte, bitteschön!
3,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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