Lights Out - David F. Sandberg (2016)

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Lights Out - David F. Sandberg (2016)

Beitragvon jogiwan » 22. Apr 2017, 09:45

Lights Out

Bild

Originaltitel: Lights Out

Herstellungsland: USA / 2016

Regie: David F. Sandberg

Darsteller: Teresa Palmer, Maria Bello, Billy Burke, Emily Alyn Lind

Story:

Rebecca ist eine junge, äußerlich selbstbewusste Frau mit Bindungsängsten, die eines Tages mit den mysteriösen Erlebnissen ihres kleinen Bruders Billy selbst von der eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Dieser fürchtet sich auf einmal in der Dunkelheit, schläft tagsüber im Unterricht ein und spricht von einer furchtbaren Gestalt, die nachts im Haus der Mutter herumschleicht und jegliches Licht meidet. Diese Gestalt war es auch, die Rebecca veranlasste, das Elternhaus und ihre psychisch labile Mutter Hals über Kopf zu verlassen um ihr eigenes Leben zu führen. Als sie beschließt ihrem Bruder zu helfen und diesen ein paar Tage bei sich wohnen lässt, häufen sich seltsame Ereignisse in der Dunkelheit und Rebecca bleibt nichts anderes über, als sich neuerlich ihrer Vergangenheit und somit auch ihren tiefsten Ängsten zu stellen, was auch für Außenstehende nicht ohne Folgen bleibt.
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Re: Lights Out - David F. Sandberg (2016)

Beitragvon jogiwan » 22. Apr 2017, 09:51

Recht hübsch aussehender und funktionaler Horrorfilm von David F. Sandberg, der mit seinem gleichnamigen Kurzfilm ja bereits 2013 für einiges Aufsehen und erschreckte Gesichter sorgte. Der Langfilm nimmt die Idee des Monsters im Dunkeln und bastelt darum aber eine etwas weniger originelle Geschichte um ein Wesen, das sich im Umfeld einer psychisch labilen Mutter bewegt und auf alles feindselig reagiert, was in deren Nähe kommt. Dabei bietet „Lights Out“ neben durchaus sympathischen Figuren auch gleich eine ganze Handvoll knackiger Schreckmomente, die sich aber im Verlauf des Streifens jedoch etwas zu oft wiederholen und dadurch auch etwas abnutzen. Das Unwohlsein in der Dunkelheit kennt ja jeder und Herr Sandberg nutzt diese Urangst des Menschen um den Zuschauer gleich mehrfach die Nackenhaare aufstellen zu lassen. Die etwas vorhersehbare Geschichte fand ich aber weniger originell und anstatt das Grauen auf subtile Weise zu kreieren geht das Ende dann auch in Richtung Hui-Bui-Geisterbahnfahrt, was man in US-amerikanischen Geisterhaus-, Puppenhorror und Besessenheitsfilmen einfach auch schon zu oft gesehen hat. Was bleibt ist ein netter Genre-Streifen für die breite Masse, der durchaus seine Momente hat und sich auch in Punkto Gewalt angenehm zurückhält, aber insgesamt und abseits von seiner Grundidee auch etwas zu beliebig und wenig nachhaltig wirkt.
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