Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Moderator: jogiwan

Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon horror1966 » 5. Feb 2011, 15:43

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Hitler - Der Aufstieg des Bösen
(Hitler: The Rise of Evil)
mit Robert Carlyle, Stockard Chaning, Jena Malone, Julianna Margulies, Matthew Modine, Liev Schreiber, Peter Stormare, Friedrich von Thun, Peter O'Toole, Zoe Telford, Terence Harvey, Justin Salinger, Chris Larkin, James Babson, Patricia Netzer
Regie: Christian Duguay
Drehbuch: John Pielmeier / G. Ross Parker
Kamera: Pierre Gill
Musik: Normand Corbeil
FSK 12
Kanada / USA / 2003

Nach Ende des Ersten Weltkrieges akzeptiert der Soldat Hitler das Angebot, die Deutsche Arbeiterpartei zu infiltrieren. Doch gerade die Nationalismus und Antisemitismus der Partei passen perfekt in sein krankes Weltbild. So schürt er das Feuer des Hasses mit den mythischen Legenden einer überlegenen arischen Rasse. Hitler fasst Fuß in der Politik und beginnt gandenlos immer mehr Macht an sich zu reißen. Als 1933 die Flammen den Reichstag verzehren, ist auch die Demokratie in Deutschland verloren. Jetzt ist Hitler nicht mehr aufzuhalten...


Es gibt ja nun wirklich mehr als genügend Filme, die sich mit dem zweiten Weltkrieg, dem damit verbundenen Holocaust und mit der Person des Adolf Hitler beschäftigen, doch dieses Werk von Christian Duguay widmet sich dem Werdegang des kleinen Gefreiten und zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise auf, wie es überhaupt zum unaufhaltsamen Aufstieg eines Mannes kommen konnte, der ganz Deutschland ins Unglück stürzte. Von frühester Kindheit an bekommt der Zuschauer hier die wichtigsten Eckpfeiler einer Karriere präsentiert, die wohl besser nie stattgefunden hätte und erhält dabei auch einen sehr tiefen Einblick in die offensichtlich kranke Psyche eines Menschen, dessen Charakter eine Mischung aus Fanatismus, Genie und absolutem Wahnsinn darstellt, was in vorliegendem Film ganz exzellent herausgearbeitet wird. Nun gibt es nicht gerade wenige Leute, die in Robert Carlyle (28 Weeks Later) eine absolute Fehlbesetzung in der Rolle des Adolf Hitler sehen, doch dieser Meinung muss ich energisch widersprechen, verkörpert Carlyle diese Figur doch nahezu perfekt und bringt insbesondere die verschiedenen Fawcetten des Charakters absolut brillant zum Ausdruck.

Insbesondere die Passagen, in denen es zu extremen Gefühlsausbrüchen kommt stechen hier ganz besonders hervor und vermitteln dabei einen höchst authentischen Eindruck über die offensichtlich kranke Psyche eines Mannes, der durch sein vollkommen verzerrtes Weltbild eine ganze Nation ins Verderben führte. Man kann sich ein gutes Bild darüber machen, wie Hitler durch seine flammenden Reden die Massen begeistern konnte, die nur zu bereitwillig die Hass-Tiraden gegen die Juden in sich aufnahmen und damit endlich die Schuldigen für die damals fatale Situation in Deutschland gefunden hatten. Gleichzeitig hatten Großteile des deutschen Volkes in Hitler endlich eine starke Persönlichkeit gefunden, mit dessen fanatischen Ansichten sie sich identifizieren konnten, gleichzeitig gab es aber nur wenige Menschen die hinter die Fassade geschaut haben und die Bedrohlichkeit erkannt haben, die von diesem Mann ausging. Doch es ist nicht nur die kranke Weltanschauung, auch das gestörte Verhältnis Adolf Hitlers gegenüber Frauen kommt hervorragend zum Ausdruck, so wird beispielsweise seiner krankhaften Liebe zu seiner eigenen Nichte eine Menge Aufmerksamkeit geschenkt. Auch in diesem Punkt brilliert Carlyle einmal mehr durch extrem intensives und ausdrucksstarkes Schauspiel und verleiht der von ihm dargestellten Figur ein Höchstmaß an Authenzität. Ich möchte sogar behaupten, das der schottische Schauspieler seine Rolle nicht nur darstellt, sondern richtiggehend lebt und das merkt der Zuschauer in jeder einzelnen Einstellung dieses fantastischen Filmes.

Es ist einfach absolut faszinierend, den Aufstieg eines kleinen Gefreiten zum mächtigsten Mann in Deutschland mitzuverfolgen, der sich auch von diversen Niederlagen und etlichen Rückschlägen zu keiner Zeit von seinem Weg abbringen ließ. Selbst ein gescheiterter Putsch-Versuch gegen die damalige Regierung und eine damit verbundene Gefängnisstrafe konnten nichts daran ändern, das Hitler unbirrt seine Ziele verfolgt hat. Dabei waren ihm alle Mittel recht, Intrigen und das Einsetzen von exzessiver Gewalt gegenüber seinen Gegnern gehörten dabei zum Tagesgeschäft. Hinzu kamen ausserdem seine Überzeugungskraft und seine manipulativen Fähigkeiten, er hat es einfach immer wieder geschafft, die Menschen in seinen fast hypnotisch erscheinenden bann zu ziehen. Gleichzeitig wird in diesem Film aber auch sehr deutlich, das durch seine Unberechenbarkeit ein extremes Angsgefühl bei vielen Menschen ausgelöst wurde, selbst Anhänger aus den eigenen Reihen haben mit der Zeit eher Abstand von ihm genommen, da sie die Gefahr gespürt haben, die von diesem fanatischen und offensichtlich kranken Menschen ausgegangen ist.

Natürlich kann "Hitler - Der Aufstieg des Bösen" trotz einer Laufzeit von gut 3 Stunden nur die wichtigsten Eckpfeiler eines Aufstiegs bearbeiten, tut dies aber dennoch mit einer teils erschreckenden Intensität und beschert dem Zuschauer damit einen sehr guten Überblick darüber, wie es überhaupt möglich war, das Adolf Hitler zum mächtigsten Mann in Deutschland wurde. Den jeweiligen Stationen dieser bedauernswerten Karriere wurde dabei aber genügend Aufmerksamkeit geschenkt, so das man letztendlich zu einem sehr guten Gesamteindruck gelangen sollte. Erstklassigen Schauspielern und einem absolut überragendem Robert Carlyle ist es dabei zu verdanken, das man eigentlich sehr selten den Eindruck hat, einen richtigen Spielfilm zu sehen, denn nicht selten überkommt einen das Gefühl, eine Art realistische Dokumentation zu sehen. Regisseur Christian Duguay ist es wirklich hervorragend gelungen, seine Geschichte gleichzeitig schockierend und faszinierend zu gestalten, was gleichzeitig für ein mehr als nur interessantes Filmerlebnis sorgt. Wenn man dieses Werk gesehen hat bekommt man meiner Meinung nach ein viel besseres Verständnis dafür, wie es überhaupt möglich war, das ein einzelner Mensch dazu in der lage war, durch seine maipulativen Fähigkeiten und nahezu blinden Fanatismus Großteile des deutschen Volkes hinter sich zu bringen. Durch geschicktes Ausnutzen der damaligen Situation in Deutschland und die scheinbare Unfähigkeit einer schwachen regierung war es überhaupt erst möglich, das ein kleiner österreichischer gefreiter die macht an sich reissen konnte und so der Weg für die folgenden Greueltaten geebnet war, die jedem von uns sicherlich noch im Gedächtnis sind.


Fazit:


"Hitler - Der Aufstieg des Bösen" zeichnet sehr eindrucksvoll und authentisch den Werdegang des Adolf Hitler nach, der schon in frühen Jahren die Anzeichen einer psychischen Krankheit erkennen lässt. Durch herausragendes Schauspiel wird dem Zuschauer dabei ein Bild eines Menschen gezeigt, der optisch eher unscheinbar wirkt, aber durch seine Redegewandheit und Überzeugungskraft die Massen mobilisieren konnte. Durch geschickt manipulatives Verhalten und das Einsetzen etlicher illegaler Mittel wurde ein schier unhaufhaltsamer Aufstieg eingeleitet, der ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nicht mehr aufzuhalten war. Ein alles überragender Hauptdarsteller sorgt hier dafür, das man einen tiefen Einblick in das kranke Seelenleben eines Menschen erhält, der unter Einsatz aller Mittel sein vollkommen verzerrtes Weltbild durchsetzen wollte, was später Millionen von Menschen das Leben kosten sollte.



8,5/10
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon dr. freudstein » 22. Jun 2011, 20:07

Diesen Film hab ich schon etliche Male gesehen, weil er mich fasziniert und abschreckt zugleich. Hier wird sehr auf die Psyche des Einwanderers eingegangen und vor allem die Vorgeschichte des Tyrannen, wie es überhaupt zum Erfolg und der Gewaltherrschaft kommen konnte. Aber der H1966 hat ja schon alles notwendige gesagt, auch die Meinung zum Carlyle, der ich mich anschließe.

Ich erhöhe auf 9/10.
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon dr. freudstein » 11. Nov 2013, 01:41

Komisch, das den nur 2 Leute hier kennen :o

Auch vor kurzem gesichtet, mal wieder und ich finde den Film auch sehr beeindruckend und Carlyle mag optisch nicht so gut dem Hitler entsprechen, aber er spielt den kranken Charakter faszinierend und glaubwürdig. Viele Passagen im Film kennt man, aber hier wurden sie sehr gut in Szene gesetzt und somit auch optisch sichtbar gemacht. Und eben nicht nur die historischen politischen Ereignisse, sondern auch sehr viel aus dem privatem Bereich,welches wohl auch sehr authentisch ist. Vieles kam mir in Erinnerung, ich las vor ca. 20 Jahren mal eine umfangreiche Biographie, da wurden viele Szenen, die man in den zahlreichen Dokus nicht zu sehen bekommt, ähnlich beschrieben. Besonders die mit seiner Nichte. Der Film zeigt wirklich sehr gut die kranke Psyche des Mannes. Wer ihn nicht liebt, den hasst er und tut ihm weh. Selbst diejenigen, die Adolf liebt oder glaubt zu lieben, denjenigen insbesondere Frauen, denen tut er meist noch mehr weh. Ein Mann wie ein Sturm oder besser Orkan. Eine gewaltige Kraft, die aber auch alles zerstört. Selbst als Gegner vom Hitlerismus (und natürlich Nationalsozialismus/Faschismus, aber in erster Linie war dies vor allem auf eine Person ausgerichtet) fasziniert aber auch erschreckt der Mann. Faszination natürlich nicht im Sinne von Begeisterung. Aber kalt und unberührt lässt er niemanden, auch lange nach seinem Tod nicht (die vielen Jahre, die er unerkannt in Argentinien gelebt hat zähle ich jetzt mal nicht mit :lol: ) . Aber wie sollte er auch, schliesslich hat er die grösste Zerstörung hinterlassen wie kein anderer vor ihm. Auch wenn es natürlich viele andere Diktatoren und Massenmorde gab, aber Hitler war der Mann, der die Medien am intensivsten ausnutzte, sie zu seinem Machtinstrument machte und diese Technik und deren Entwicklung wie auch das Fernsehen und Kameras vorantreiben liess. Er war der meistgefilmte Mann aller Zeiten und ist es wohl bis heute geblieben. Und er war ein Diktator der gewählt wurde und sich wie einen Popstar feiern liess (man bekam natürlich auch nur solche Szenen zu sehen). Das machte er wirklich geschickt bzw. seine zahlreichen Speichellecker verhalfen ihm dazu. Goebbels wäre auch in jedem anderem System wahrscheinlich ein erfolgreicher Medienmacher geworden, aber nur bei Hitler konnte er sich so austoben. Aber zurück zum Film. Grade der Werdegang von seiner Kindheit bis zur (legalen) Machtergreifung ist ein sehr interessanter Abschnitt, den man sonst nicht so sehr zu sehen bekommt, weil aus der Zeit nicht sehr viele Aufnahmen stammen, man sich zumeist auf die Aussagen von Zeitzeugen stützen musste. Un eben, das es hier mehr um die Psyche als nur um die politisch-historischen Ereignisse ging, machen den Film absolut sehenswert und er wird nicht ein einziges Mal langweilig und wirkt zudem sehr glaubwürdig und authentisch. 3 Stunden Spielzeit verteilt auf 2 Disc vergehen trotzdem wie im Fluge und fast hätte man sich noch mehr gewünscht.

9/10
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon purgatorio » 11. Nov 2013, 07:42

dr. freudstein hat geschrieben:Komisch, das den nur 2 Leute hier kennen :o


ich habe den vor vielen Jahren mal im TV gesehen! Bin mir aber im Moment unsicher, wie ich den fand. Viel blieb nicht hängen :|
Zuletzt geändert von purgatorio am 11. Nov 2013, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon dr. freudstein » 11. Nov 2013, 08:49

Kauf dir den Film. Gerade als Geschichtsinteressierter :opa:
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon purgatorio » 11. Nov 2013, 09:08

dr. freudstein hat geschrieben:Kauf dir den Film. Gerade als Geschichtsinteressierter :opa:


vielleicht fand ich den ja blöd... ich kann mich erinnern, dass mich der Hitlerdarsteller ganz schön genervt hat. Allerdings bin ich mir unsicher, ob es am Schauspieler oder an seiner verkörperten Rolle gelegen hat :lol:
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon Adalmar » 11. Nov 2013, 11:18

Ich habe den Film ausschnittweise gesehen und fragte mich zeitweise, ob die Szenen doch teilweise recht privater Natur wohl durch irgendwelche glaubwürdigen Aussagen von damaligen Bekannten Hitlers untermauert sind. Aber da ich mich mit der Quellenlage zu Hitler nicht gut auskenne, bleibt es vorerst beim Zweifel.
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon dr. freudstein » 11. Nov 2013, 11:21

ich denke, wohl eher an der Verkörperung, denn da hat er sicher sehr genervt, zumindest mich. Aber ich denke Hitler, hat an sich nur genervt, zumindest mich. Dennoch kommt und kam man an ihm nicht herum, dafür war seine Rolle in der Geschichte einfach zu groß, selbst wenn man nicht an der deutschen Geschichte interessiert ist. Also der Hauptdarsteller konnte seine Rolle gar nicht so spielen, ohne zu nerven, weil er ja den Hitler spielte. Ich denke, er hat es aber sehr gut gemacht, hat sehr gekonnt genervt und gerade deswegen auch ein wenig Authenzität vermittelt. Wenn man diesen Film sehen will, muss man sich auf Generve auch einlassen (müssen), denn wen Hitler nicht genervt hat, war wohl auch eines seiner Gefolgsleute (oder eben eines derr nachkommenden). Ich glaube kaum, das der Kerl einen heute noch mitreissen könnte, er wäre eher eine Witzfigur, selbst wenn er die inhaltlichen Themen angepasst hätte (Juden und Kommunisten dürften heute nicht mehr so reizen, aber sehr wohl der herrschende Kapitalismus und die Ausbeutung der Menschen, damit verbunden Hartz IV), aber unberührt im positiven wie im negativen Sinne haben seine Reden und Worte wohl niemanden gelassen. Ein sehr zweischneidiges Schwert war er in jedem Fall. Und er herrscht nach wie vor - in den Köpfen von Geisteskranken (denen ich ihr Lebensrecht aber nicht absprechen möchte, dafür sind die Nazis ja selbst, somit also gegen sich selber, aber das ist nur objektiv...)
Zuletzt geändert von dr. freudstein am 11. Nov 2013, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon dr. freudstein » 11. Nov 2013, 11:28

Adalmar hat geschrieben:Ich habe den Film ausschnittweise gesehen und fragte mich zeitweise, ob die Szenen doch teilweise recht privater Natur wohl durch irgendwelche glaubwürdigen Aussagen von damaligen Bekannten Hitlers untermauert sind. Aber da ich mich mit der Quellenlage zu Hitler nicht gut auskenne, bleibt es vorerst beim Zweifel.


Ich habe wie gesagt vor gut 20 Jahren eine Biographie gelesen und vieles kam der Erinnerung zufolge auch so dort drinne vor. Woher diese Quellen stammen, ist natürlich fragwürdig. Zum Teil wohl auch von seinen Geschwistern und Cousins oder anderen Familienangehörigen, die ja totgeschwiegen wurden bzw. mit Geld ruhig gehalten wurden. Verbürgen würd ich mich für nichts (als Spätgeborener sowieso nicht), aber zumindest war nichts überraschend neues für mich dabei. Ich denke, weniges war spekulativ, im Detail umgesetzt sicher einige wenige Punkte, weil man nicht dabei war und sich dieses konstruieren musste bei der Regiearbeit.
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Re: Hitler - Der Aufstieg des Bösen - Christian Duguay

Beitragvon purgatorio » 11. Nov 2013, 12:39

Adalmar hat geschrieben:Ich habe den Film ausschnittweise gesehen und fragte mich zeitweise, ob die Szenen doch teilweise recht privater Natur wohl durch irgendwelche glaubwürdigen Aussagen von damaligen Bekannten Hitlers untermauert sind. Aber da ich mich mit der Quellenlage zu Hitler nicht gut auskenne, bleibt es vorerst beim Zweifel.


ich tippe einfach, dass entweder die Hitler-Biografie von Ian Kershaw oder die von Joachim Fest zu Grunde liegen. Das sind international die wichtigsten Bücher. Alles andere (und da kommt noch so einiges) ist mehr oder weniger nett, im Schatten dieser beiden aber auch unnötig. Mehr, als das, was sich in deren Büchern findet, muss zu Hitler nicht gesagt werden.
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