Heat - Michael Mann (1995)

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Heat - Michael Mann (1995)

Beitragvon dr. freudstein » 24. Jul 2011, 23:18

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Originaltitel: Heat

Herstellungsland: USA / 1995

Regie: Michael Mann

Darsteller: Al Pacino, Robert De Niro, Val Kilmer, Jon Voight, Danny Trejo, Tom Sizemore, Diane Venora u.a.

Story:
In Los Angeles treiben der Berufsverbrecher Neil McCauley (Robert De Niro) und seine Bande ihr Unwesen. Obwohl perfekt geplant, ging ihre letzte Aktion schief und der knallharte FBI-Agent Vincent Hanna (Al Pacino) wird auf die Bande aufmerksam. Da Hanna das Team auf frischer Tat ertappen will, schlägt er erst bei einem groß angelegten Banküberfall zu. In der folgenden Straßenschlacht zwischen der Polizei und den Verbrechern wird Cauleys Team zerschlagen. Obwohl Cauley zunächst fliehen kann, kommt es schließlich zum finalen Duell der beiden Vollprofis.

http://www.ofdb.de/film/2706,Heat
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon horror1966 » 24. Jul 2011, 23:29

Allein schon die Tatsache, das hier mit Robert De Niro und Al Pacino wohl 2 der besten Schauspieler unserer Zeit in einem Film vereint sind, bietet ein Grundmaß an Qualität. Unverständlicherweise gibt es sogar Leute, die diesen Film als langweilig oder einschläfernd bezeichnen. Ich kann mir das nicht erklären, denn der Film hat eine sehr gute Story, die meiner Meinung nach auch alles andere als langweilig umgesetzt wurde.

Sicher reiht sich hier nicht eine Actionszene an die nächste an, aber die Frage ist doch auch, ob das unbedingt notwendig ist. Ich sage nein, denn der Film ist so wie er ist, genau richtig. Spannung ist, wie ich finde,mehr als reichlich vorhanden, auch die Atmo ist extrem dicht. Am besten aber gefällt mir das Katz - und Mausspiel, das sich zwischen den beiden Hauptprotagonisten abspielt. Allein die Szene, wo die beiden zusammen im Cafe sitzen und sich unterhalten, ist einfach nur genial.

Neben sehr guten Actionszenen bietet der Film auch etliche qualitativ hochwertige Dialoge und vor allem hervorragende darstellerische Leistungen.Auch besitzt der Film so einiges an Tiefgang, teilweise hat er sogar tragische und dramatische Züge. Für mich persönlich ist "Heat" auf jeden Fall einer der mit Abstand besten Action/Thriller,ein Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Und trotz seiner Laufzeit von über 2,5 Stunden ist der Film zu keiner Zeit langweilig oder gar einschläfernd.



10/10
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon dr. freudstein » 25. Jul 2011, 00:08

Die Fakten:

Michael Mann, Regisseur:
Mir persönlich gar nicht bekannt, die einzigen Filme die ich von ihm kenne, sind die MIAMI VICE Serie und haben tue ich MIAMI VICE (2006, noch nicht gesehen) und diesen HEAT (1995)

Robert De Niro
mir bislang bekannt aus GODSEND, JACKIE BROWN, HEAT, MARY SHELLEY's FRANKENSTEIN (hab ich nur als GB Tape da, noch nicht gesehen), THE FAN, als der junge DER PATE, TAXI DRIVER

Al Pacino
Kenne ich aus DONNIE BRASCO, HEAT, DER PATE , SCARFACE

Hier erwartet uns ein 164min. Epos amerikanischer Art.
Die DVD hab ich aus dem Nachlaß meines Stiefdaddys gesehen, mittlerweile zum 2. Mal, aber die Erinnerungen daran sind total verblaßt, so daß der Bux und ich eine gemeinsame Sichtung planten. Normalerweise wäre noch ein Dritter im Bunde gewesen, aber die Zeiten sind vorbei :nixda: :(

Auf der einen Seite haben wir einen besessenen Cop (Al Capino), auf der anderen Seite einen Verbrecherboß (Robert De Niro) und beider Berufe und "Berufe" sind deren Lebensinhalt mit nachteiligen Auswirkungen auf deren Privatleben.
Während Vincent Hanna sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Verbrechern nachzustellen, hier halt dem Neil McCauly und dadurch seine Ehefrau vernachlässigt, plant letzterer, hervorragend dargestellt durch Robert De Niro einen Coup nach dem anderem, immer auf Aussicht nach dem allerletztem Coup, der so viel einbringt, daß ihm ein arbeitsfreies Leben beschert. Wer denkt nicht an so etwas, nur daß ihm sein Job natürlich auch viele Neider und Widersacher beschert. Denn dieser Job bringt auch so einige Entlassungen aus dem Leben nach sich, sprich einigen Menschen ereilt hier durch der Tod und das ist ja bekanntlich verboten. So muß es also auch Menschen geben, die dieser Arbeit Einhalt gebieten und Revision einfordern. Haben wir gefunden, nämlich im Vincent Hanna, dem sein eigener Mini Fernseher wichtiger ist als seine Ehefrau, die ihm fremdging. Al Pacino spielt hier einen völlig psychopatischen Bullen, übereifrig gar, aber niemals entmutigt, seinen Rivalen zur Strecke zu bringen. Doch dieser ist sehr gerißen und entzieht sich gar jeder Festnahme. Vincent muß ihn auf frischer Tat ertappen und nicht nur als Einbrecher, sondern als Drahtzieher, das macht die ganze Sache schwierig. Er lädt ihn sogar auf einen Kaffee ein und Neil schwört "Niemals mehr gehe ich in den Knast", was sich letztendlich sogar bestätigt, leider, denn er ist mein Sympathieträger gewesen.
Auch das dort angedrohte Duell findet statt, trotz persönlicher Sympathien für einander, aber der Job duldet jeweils keine Gefühlsduseleien. Aber Respekt vor einander und der wird hier auch dargeboten. Neil hingegen ist immer auf der Suche nach einer harmonischen Partnerschaft gewesen, doch blieb ihm diese ob seines Jobs verwehrt, nur durch Lügen konnt er eine halbgare aufbauen.

Was mir hier etwas bitter aufstößt, ist die in die Länge, durch zu sehr ausgedehnte Liebes- und Charakteraufbauende Szenen gezogene Geschichte. Typisch amerikanischer Grundton und natürlich der Kampf des Guten (The Judge, die Cops...) gegen das Böse (die Verbrecher...), der erwartungsgemäß in dem mündet, nämlich das trotz Sympathien für den Verbrecherboß letztendlich doch das "Gute" siegt. Auch diese ganzen Liebesplänkeleien hätte man nicht zu sehr ausbauen müßen. Als Ansatz zum Verständnis sicher gut, aber leider zu ausufernd, so daß zwischen ´durch doch Langeweile aufkam.
Was dem Bux und mir gleichermaßen auffiel war, daß keiner bei den Telefongesprächen sich verabschiedet, sondern gleich auflegt :?

Eine 7/10 kann ich mir abringen wegen vieler positiver Aspekte, aber mit weniger amerikanischer Propagandaeinflüßen und in unnötiger, in die Längen gezogener Kapiteln wäre hier mehr drin gewesen.

Die Schießerei nach dem Bankraub (bzw. dem geklautem Geld aus einer Bank, die Bank steht ja noch da) war audiophil ein Wahnsinn, da hat sich der 5:1 Sound vollends gelohnt :thup:
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon horror1966 » 25. Jul 2011, 00:49

Lieber Doc, für die Bewertung hättest du eigentlich eine Sperre verdient :mrgreen: , hier gibt es keinerlei in die Länge gezogene Kapitel, der Film ist nämlich absolut perfekt. Allein schon wegen des brillanten Schauspiels der beiden Haupt-Charaktere zählt "Heat" ganz eindeutig zu den hochklassigsten Thrillern, die es gibt. Und warum bitte kennst du eigentlich nur so wenig der brillanten Werke, in denen Pacino oder De Niro mitgewirkt haben, das ist ja eine absolute Frechheit. :opa:
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon untot » 25. Jul 2011, 01:13

:mrgreen:
De Niro und Pacino sind Gott!! :thup:
"Heat" ist ein klasse Werk, daran gibts absolut nichts auszusetzen, ich finde ihn auch nicht langweilig, oder zu lange, ich weiß aber was der Doc meint, die Amis klotzen lieber statt zu kleckern und manch einer hat das eben nicht so gern.
Wie dem auch sei, ich mag den Film wirklich sehr und er beschert mir am Ende jedes mal einen Kloß im Hals, mir knallhartem Weib! :kicher:
Da ich aber Filme kenne, mit den beiden, die ich noch lieber mag, gibts hier...
8/10
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon dr. freudstein » 25. Jul 2011, 01:22

Och Menno :(
Mein Gebiet ist doch das Italo-Genre :opa:
Klassiker wie TAXI DRIVER sind natürlich auch nicht an mir vorbei gegangen, aber ansonsten meide ich ja, so gut es geht, dem Mainstream besonders den US ;)
Doch, dieser Film hatte seine Längen :opa:
Aber wie auch beim :pino: ist Länge nicht alles, sondern die Technik ist verantwortlich für das Gesamtvergnügen :mrgreen: . Teils hatte der Film hatte seine 10/10, dann aber wieder (u.a. wegen dem amerikanischem) auch seine unterdurchschníttliche Wertung, im Endeffekt also seine 7/10.
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon Arkadin » 25. Jul 2011, 10:27

Ich gehe da eher mit Horror und untot. Toller Film in einer fast perfekten Umsetzung. Zudem sind die Charaktere wirklich scharf gezeichnet, die Dialoge pointiert und das ganze Tableau in überwältigende Bilder gefasst. Der schon mehrfach erwähnte Banküberfall inklusive Schießerei hat dabei absoluten Referenz-Charakter.
Den Michael Mann mag ich eh ganz gerne. "Collateral" hat mir auch gut gefallen. Und "The Insider" ist auch ganz, ganz großes Kino. Sogar "Ali" konnte ich einiges abgewinnen. Nur mit "Miami Vice" (also den Spielfilm) konnte ich so gar nichts anfangen. Den mochte ich gar nicht. Und "Public Enemies" fand ich auch nur so-so. Ich bin aber trotzdem schon gespannt, was sein nächstes Projekt sein wird.
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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon buxtebrawler » 27. Jul 2011, 23:51

In US-Regisseur Michael Manns auf Epos-Länge aufgeblähter Action/Thriller/Drama-Mixtur aus dem Jahre 1995 kreuzen sich die Wege Neil McCauleys (Robert De Niro, „Taxi Driver“) und Vincent Hannas (Al Pacino, „Scarface“) – während McCauley ein professioneller, smarter Berufsverbrecher ist, der nur die ganz großen Dinger dreht, handelt es sich bei Hanna um einen unnachgiebigen, aufbrausenden FBI-Agenten, einen harten Hund. Beiden gemein ist die Unfähigkeit, sich auf funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen einzulassen. McCauley ist stets um Sachlichkeit und emotionale Abschottung bemüht, während Hannas Verbissenheit und Cholerik sowie seine berufsbedingte Verrohung sein privates Glück auf die Probe stellen.

In „Heat“ wird der Zuschauer Zeuge, wie ein Coup nicht so abläuft, wie es sich McCauley gedacht hat – der neu zur Bande hinzugestoßene Waingro (Kevin Gage, „May – Die Schneiderin des Todes“) entpuppt sich als unberechenbarer Soziopath und erschießt mehrere wehrlose Opfer kaltblütig -, woraufhin sich Hanna an die Fersen McCauleys & Co. heftet, bis es letztlich zu einem finalen Showdown kommt.

Ob es Michael Mann, der mit seinen Filmen „Blutmond“ und insbesondere „Der Insider“ bei mir punkten konnte, tatsächlich beabsichtigte, die US-amerikanische Großstadt als einen chaotischen, der Anomie nahen Ort zu zeichnen, in der jeder machen kann, was er will, wenn er nicht gerade mehrere Cops killt, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls stoßen McCauley & Co. bis zum Disput mit Waingro kaum auf Widerstand, holen sich wie selbstverständlich Insiderinfos ein und verhalten sich nach einem Raubmord alles andere als unauffällig (besuchen z.B. einen vollbesetzten Fast-Food-Imbiss und schlagen dort auf Waingro ein). Allgemein scheint mir das Ambiente doch arg der Realität entrückt, um die passende Spielwiese für die Protagonisten dieses Films zu schaffen – womit ich bereits meinen ersten Kritikpunkt genannt hätte, denn in einer als lebensecht(er) empfindbaren filmischen Umgebung entwickelt ein Gangsterthriller meines Erachtens einfach mehr Spannung.

„Heat“ ist aber dennoch durch und durch US-amerikanisch: Es hagelt vulgär-pseudocoole Sprüche en masse, bei Telefongesprächen wird sich grundsätzlich nicht verabschiedet, sondern einfach eingehängt und viele Nebenrollen wirken wie vom Reißbrett für US-Action-Kost. Ja, es ist eine unbarmherzige, ruppige Welt, und wer sich ihr nicht anpasst, kommt in ihr um – so oder so ähnlich scheint das altbekannte Motto zu lauten. Seine Qualitäten im Actionbereich werden jedoch bei einer sauber choreographierten, packenden und die Adrenalinausschüttung ankurbelnden, minutenlangen Schießerei auf offener Straße ausgespielt, die zahlreiche Opfer fordert – das ist wirklich großes Actionkino; eine Ballerorgie wie die, vor denen Pädagogen so gerne warnen, weil sie den Zuschauer zu einer blutrünstigen Bestie machen, die möglichst viele Opfer sehen will und auf eine effektive Dezimierung der jeweils gegnerischen Seite hofft. Dass man hierbei mit den Gangstern mitfiebert, löst noch einmal einen besonderen Kick aus, der sich mit der Panik vermischt, dass deren Plan misslingen könnte. Grandios!

Doch vornehmlich geht es natürlich um die Charakterisierung McCauleys und Hannas; und diese fiel höchstens in ihren Ansätzen leicht klischeebehaftet aus, denn man erlaubt dem Publikum einen tiefgehenden Einblick in die Gefühlswelt beider zunächst recht vertraut erscheinenden Pole (Gentleman-Gangster und Härtner-Bulle), der auf intelligente Subtilität setzt, zum Mitdenken anregt und den Holzhammer im Werkzeugkeller lässt. Irgendwo dort muss aber auch die Stoppuhr verschütt gegangen sein, denn manch Szene des Drama-Anteils wurde doch sehr ausgedehnt, bis auch der Letzte kapiert hat, dass die Beziehungskisten der beiden so nicht funktionieren und sie trotz ihrer ausfüllenden Jobs meilenweit von wirklichem Glück entfernt sind. Statt Holzhammer die „Steter Tropfen“-Methode sozusagen. Hier hätte etwas Straffung wirklich gut getan, denn ein Michael Mann ist kein Coppola, „Heat“ trotz Überüberlänge kein Epos und eine Action-Thriller/Drama-Mischung alles andere als einen stringenten Filmgenuss ungefährdend. Will sagen: Mir ist das zuviel des Guten, trotz Umgehung der Kitschfalle zu dick aufgetragen, zu breitgewalzt, zu – uninteressant, wenn ich eigentlich wissen will, wie der nächste Job der Jungs läuft und ob Hanna seine Schlinge enger zieht. Aber was weiß ich elender Ignorant schon, zahlreiche Kritiken beweisen, dass ich mit meiner Meinung eher auf verlorenem Posten stehe...

Bevor meine Notizen ähnliche Ausmaße annehmen wie die von mir gerade kritisierten Szenen, versuche ich mich kurzzufassen: Der Gangster-Action-Thriller-Anteil ist sehr unterhaltsam und technisch einwandfrei, relativ komplex mit seinen vielen Namen, mit denen um sich geworfen wird und die zumindest bei der Erstsichtung bisweilen etwas Verwirrung stiften können und De Niro ist einmal mehr verdammt großartig. Pacino als Hanna wird von De Niro nach Punkten geschlagen und erscheint mir ein wenig überzeichnet, wertet aber allein durch seine Präsenz bereits jeden Film auf. Positiv sind ferner der Verzicht auf patridiotische Gut/Böse-Schwarzweißmalerei zumindest innerhalb der moralischen Bewertung der beiden Hauptcharaktere und ihrer engsten Verbündeten (mehr kann man im Action/Thriller-Bereich vermutlich nicht verlangen bzw. würde sonst so ein Film nicht funktionieren) sowie der melancholisch-düstere Ansatz besonders der visuellen Umsetzung, beispielsweise mit wunderschönen Nachtpanoramen der von Neonlichtern erleuchteten Stadt, der für meinen Geschmack stärker betont hätte werden dürfen. Das unbefriedigende Ende, das nach dem starken ersten direkten Aufeinandertreffen McCauleys und Hannas und dem daraus resultierenden inhaltsschwangeren Dialog, welcher spätestens zu jenem Zeitpunkt für eine eindeutige Sympathieverteilung zugunsten der Gangster sorgt, natürlich bewusst so gewählt worden ist, verfehlt leider seine angestrebte Gänsehautwirkung bei mir knapp, denn ein Leone ist Michael Mann auch nicht.

Fazit: Sehr interessanter, eigenständiger Film mit Top-Besetzung, dessen Zutatenwahl und –gewichtung mir mit meinem eigenartigen Geschmack und meiner Skepsis nicht zu 100% zusagt, ich aber sehr gut nachvollziehen kann, weshalb er vielen anderen so gut mundet. Letztlich bin ich froh, diese Wissenslücke geschlossen zu haben, sehe weniger überambitionierte, stilistisch etwas anders gelagerte Filme aber weiter oben als „Heat“.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon buxtebrawler » 28. Jul 2011, 00:05

dr. freudstein hat geschrieben:Robert De Niro
mir bislang bekannt aus GODSEND, JACKIE BROWN, HEAT, MARY SHELLEY's FRANKENSTEIN (hab ich nur als GB Tape da, noch nicht gesehen), THE FAN, als der junge DER PATE, TAXI DRIVER


Schau dir irgendwann unbedingt auch mal "In den Straßen der Bronx" und "Sleepers" an!

dr. freudstein hat geschrieben:Al Pacino
Kenne ich aus DONNIE BRASCO, HEAT, DER PATE , SCARFACE


"Insider" und "Hundstage" solltest du dir auch mal anschauen, die dürften dir gefallen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Heat - Michael Mann

Beitragvon dr. freudstein » 28. Jul 2011, 02:06

@Bux: angesicht des schmalen Geldbeutels wäre mir ein Griff in deine Videothek momentan lieber, um diese Empfehlungen wahrzunehmen ;)
Aber danke für die Tips :thup:
MAN HUNTER von 1986 kenne ich dann auch noch :D
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