Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Moderator: jogiwan

Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon horror1966 » 6. Nov 2011, 19:55

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Freitag der 13. - Jason im Blutrausch
(Friday the 13th Part VII : The New Blood)
mit Lar Park-Lincoln, Kevin Spirtas, Susan Blu, Terry Kiser, Susan Jennifer Sullivan, Elizabeth Kaitan, Jon Renfield, Jeff Bennett, Heidi Kozak, Diana Barrows, Larry Cox, Craig Thomas
Regie: John Carl Buechler
Drehbuch: Daryl Haney / Manuel Fidello
Kamera: Paul Elliott
Musik: Harry Manfredini / Fred Mollin
SPIO / JK
USA / 1988

Tina verfügt über telekinetische Kräfte und ist der festen Überzeugung, als kleines Mädchen am Tod ihres Vaters schuldig zu sein. Nach vielen Jahren kehrt sie an den See zurück und hat ihre Mutter und ihren Psychiater im Schlepptau. Noch am selben Abend befreit sie Jason mit Hilfe ihrer telekinetischen Fähigkeiten aus seinem Grab im See. Sie ist auch die Einzige, die ihn jetzt noch aufhalten kann...


Dem Titel nach zu urteilen müsste dies ja eigentlich einer der härtesten Teile mit dem größten Bodycount sein, aber eher das Gegenteil ist der Fall. Die Morde sind hier zewar teilweise etwas kreativer gestaltet, aber es gibt im Gegensatz zu den anderen Teilen eher wenige zu sehen. Sicher, eine Menge ist dem R-Rating zum Opfer gefallen, doch insgesamt gesehen geht es streckenweise sogar recht unblutig zur Sache. Auch ansonsten ist dieser mittlerweile siebte Teil wohl eher zu den schwächeren Teilen zu zählen und ehrlich gesagt, wirkt er teilweise auch etwas albern, ich empfinde das jedenfalls so. Das hier Telekinetische Kräfte mit ins Spiel kommen, ist ja gut und schön, aber dann hätte man es doch nicht so plump darstellen sollen, wie es hier teilweise der Fall ist. Dabei kommt mir zuerst das Ende in den Sinn, das ich doch als äusserst gewöhnungsbedürftig empfunden habe.

Ansonsten gilt auch hier wieder das übliche Schema, nachdem Jason durch die eben genannten Kräfte wieder befreit wird, geht er wieder seinem liebsten Hobby nach, dem morden. Und wie immer macht es ihm wieder sehr viel Spaß, unterstützt wird er dabei von einer recht dichten Atmosphäre und einem, sagen wir einmal, soliden Spannungsbogen. Es handelt sich wirklich um keinen schlechten Film, jedoch will bei mir selbst nach der x-sten Sichtung nier der Funke überspringen. Dabei ist es wirklich ersichtlich, das sich John Carl Buechler alle Mühe gegeben hat, das typische "Freitag der 13. Feeling" zu erschaffen, doch leider ist das nur streckenweise gelungen. Gute Ansätze werden immer wieder durch diverse kleine Spannungseinbrüche zerstört, so das das Szenario keineswegs so harmonisch ist, wie in den vorangegangenen Teilen.

Sicher liegt es immer im Auge des Betrachters, aber am meisten hat mich wirklich die Thematik mit den telekenetischen Fähigkeiten gestört, denn irgendwie passt das ganz einfach nicht in die Reihe. Was innovativ und abwechslungsreich erscheinen soll bewirkt genau das Gegenteil und lässt den gesamten Film leicht albern wirken. Die dabei entstehende unfreiwillige Komik beeinträchtigt den Filmgenuss doch erheblich, so das dieser Film doch ziemlich negativ aus der Reihe hervorsticht. Ich will Buechlers Beitrag zur Reihe nicht schlechter machen als er im Endeffekt ist, mich jedoch konnte die Thematik nicht wirklich überzeugen.

Letztendlich handelt es sich immer noch um einen äusserst soliden Slasher, der aber die Härte und Kompromisslosigkeit der anderen Teile vermissen lässt. Auch in atmosphärischer Hinsicht sind einige Mankos zu erkennen, denn zu keiner Zeit erreicht das Geschehen die Intensität der Vorgänger, auch wenn viele Leute das sicherlich ganz anders sehen werden.


Fazit:


Für mich handelt es sich ganz eindeutig um die schwächste Fortsetzung von allen, wobei "Jason im Blutrausch" immer noch über einen soliden Unterhaltungsfaktor verfügt. Dennoch werde ich mit diesem Film wohl nie so richtig warm werden, da mir das Gesamtpaket nicht wirklich zusagt.


6/10
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Bu

Beitragvon buxtebrawler » 6. Nov 2011, 20:09

Eigentlich ein guter Horrorfilm. Jason sieht in diesem Teil einfach großartig aus. Leider setzt der Film zwischenzeitlich immer wieder auf billige Effekthascherei und ist ist etwas zu unblutig ausgefallen. Von der hanebüchenen Story ganz zu schweigen. Trotzdem: Ich mag diesen Film.

7/10
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Bu

Beitragvon Blap » 6. Nov 2011, 20:30

Für mich ein ganz starker Beitrag zur Reihe, der leider beim Schnitt einige Federn lassen musste.
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Bu

Beitragvon italofreak1970 » 7. Nov 2011, 08:00

Finde auch das er eher zu den schwächeren Teilen der Serie gehört. Da gibt es deutlich bessere Filme der Reihe. Auch die Morde fand ich ziemlich unspektakulär und unblutig, da man ja nur wenig zu sehen bekommt. Gehört für mich mit Teil 6 zu den schwachen Friday Movies.
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon Seth_LCF » 23. Jul 2014, 11:53

Meine 2 Cent:

Ich erinnere mich noch dass bei der ersten Sichtung, Ende der 80ér Jahre, überhaupt nichts mit diesem Teil anfangen konnte.
Wie auch oftmals von Fans bemerkt, mochte ich die Jason gegen Carrie Idee nicht.
Im Laufe der Jahre ist Part 7 aber mit mir gewachsen.
Nie sah Jason besser aus als hier!

Ich mag es wie Teile seiner Zähne durch die gebrochene Maske zu sehen sind. Überhaupt wird der Verwesungszustand von Zombie Jason sehr gut dargestellt. Auch die freigelegte Wirbelsäule und Rippen lassen ihn zombiehafter denn je erscheinen.

Im Vergleich finde ich The new Blood auch relativ „logisch“ umgesetzt.
Wenn ich mich recht erinnere ist dies auch der einzige Teil in dem das Finale nicht auf eine Fortsetzung hindeutet.
Rundum ein sehr gelunger Trip an den Crystal Lake!
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon supervillain » 23. Jul 2014, 13:34

Seth_LCF hat geschrieben:(...)Nie sah Jason besser aus als hier!

Ich mag es wie Teile seiner Zähne durch die gebrochene Maske zu sehen sind. Überhaupt wird der Verwesungszustand von Zombie Jason sehr gut dargestellt. Auch die freigelegte Wirbelsäule und Rippen lassen ihn zombiehafter denn je erscheinen.


Nicht ganz ubegründet aber auch fern von Jasons Make-up Design, wird meiner Meinung nach völlig zurecht, weltweit von vielen Fans die Darstellung von Kane Hodder als Jason gelobt, die hier am brachialsten zur Geltung kommt.
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon buxtebrawler » 9. Jan 2015, 20:52

Der Mörder ist immer der Gärtner

Zwei Jahre nach Serien-Slasher Jason Voorhees‘ erfolgreicher Wiederbelebung als Zombie mit übermenschlichen Kräften kam im Jahre 1988 der mittlerweile siebte Teil der Reihe, „Jason im Blutrausch“, in die Kinos, entstanden unter der Regie John Carl Buechlers, der zuvor bereits für „Herrscher der Hölle“ und „Troll“ im Horror-Genre aktiv war. Zwischen beiden „Freitagen“ lagen Schlitzerfilme wie „Die Todesparty“, der karikierende „Return to Horror High“, der fulminante dritte Auftritt Freddy Kruegers und die italienischen Beiträge „Body Count“ und „Stage Fright“. Das übernatürliche Element der Zombifizierung Jasons wurde verstärkt durch seine Gegenspielerin in diesem Teil, die telekinetisch veranlagte Tina Shepard (Lar Park-Lincoln, „House II – Das Unerwartete“), deren Rollenname als Reminiszenz an John Shepherd, den Darsteller Tommy Jarvis‘ aus Teil 5, zu verstehen ist.

Als Kind floh Tina vor ihrem gewalttätigen Vater an den Crystal Lake, wo sie ihn mittels ihrer telekinetischen Fähigkeiten ungewollt ums Leben brachte. Geplagt von tiefsitzenden Schuldgefühlen und dem nicht verarbeiteten Trauma kehrt sie im Rahmen ihrer Therapie mit ihrem Psychiater Dr. Crews (Terry Kiser, „Die Nacht der Schreie“) und ihrer Mutter Armanda (Susan Blu, „Killer Kid“) an den Ort des Geschehens zurück. Da sie ihre in Zuständen starker emotionaler Erregung auftretenden Telekinese-Anfälle nicht kontrollieren kann, befreit sie den am Grund des Sees angeketteten untoten Massenmörder Jason Voorhees (Kane Hodder, „Wishmaster“), indem sie versehentlich seine Ketten sprengt. Jason ist wieder aktiv und hat es zunächst einmal auf die jugendlichen Gäste einer Geburtstagsparty abgesehen…

Auch diese Fortsetzung beginnt mit Szenen vorausgegangener „Freitag der 13.“-Filme, ein Sprecher aus dem Off liefert Erklärungen. Tina erleidet einen ihrer Alpträume hinsichtlich des Tods ihres Vaters, der ebenfalls als Rückblende dient. Mit Jasons Befreiung beginnt der neue Mörderreigen; Jason stapft eindrucksvoll aus dem Wasser und Tina fällt in Ohnmacht. Als sie wieder Herrin ihrer Sinne ist, besucht sie zusammen mit dem netten Jungen Nick (Kevin Spirtas, „Im Todestal der Wölfe“) die Geburtstagsparty, während Jason das erste sich fleischlichen Gelüsten hingebende Pärchen meuchelt. Auf der Party bekommt sie Visionen von Jasons Morden und sucht erschrocken das Weite. Die Charaktere sind hier klar umrissen; selten war der Großteil der Jugendlichen derart eindeutig Jasons Machetenfutter, sodass sie in ihrer Klischeehaftigkeit lediglich grob skizziert denn charakterisiert wurden. Anders verhält es sich bei den für den Film bedeutenderen Rollen: Mit der unzweideutig von Stephen Kings respektive Brian De Palmas „Carrie“ inspirierten Tina stellt man Jason eine starke, erstmals selbst über übernatürliche Fähigkeiten verfügende Gegnerin gegenüber, die in der Lage ist, ihm ordentlich Paroli zu bieten. Nick, der mit ihr anbändelt, ist ein (für einen Film dieses Subgenres) angenehm mehrdimensional konzipierter Charakter, der sowohl vom unbedarften Party-Teenie als auch vom integren, einfühlsamen und sympathischen Gegenentwurf zur oberflächlichen Bums- und Kiff-Party-Klientel etwas an sich hat. Tinas Mutter ist die gütige, besorgte Witwe, die für ihre Tochter nur das Beste will, doch genau wie Tina auf den schmierigen Dr. Crews hereinfällt, der ein falsches Spiel treibt.

Diesem obliegt es schließlich auch, die Leichen im Wald zu finden, die von Jason kurioserweise diesmal u.a. mit allerlei Gartengerät sowie einer Tröte (!) dahingerafft wurden und werden. Trotz origineller Waffenwahl geht die ganze Chose relativ unblutig vonstatten, denn fürs R-Rating wurden die anscheinend ziemlich splatterigen Spezialeffekte leider massiv kastriert. Generell betrieb man diesmal viel grafischen Aufwand, so sah Jason nie so großartig aus wie hier: Faulig und modrig, in zerfetzten Klamotten, die einen Blick auf seine zum Teil freiliegende Wirbelsäule gestatten. Unter der Maske steckt erstmals der bullige, hochgewachsene Stuntman Kane Hodder, der zu dem Jason-Darsteller schlechthin avancierte und das „Muttersöhnchen“ auch in den darauffolgenden drei Teilen spielen sollte. Nicht zwingend nötig gehabt hätte Buechler, wiederkehrend auf billige Effekthascherei zurückzugreifen und trotz offensichtlich trockenen Wetters bei Auftritten Jasons Gewitterblitze zucken und in Suspense-Szenen Donner grummeln zu lassen. Evtl. wären Jasons unmittelbare Auswirkungen auf das Wetter aber auch einmal einer eigenen Analyse wert… Wenig zu analysieren gibt es beim Sleaze-Faktor, denn Tina bleibt „anständig“ und hat wahrlich andere Sorgen als ihre sexuelle Libido, der Rest treibt’s munter miteinander, doch die Kamera bleibt (bzw. die Schauspielerinnen bleiben) keusch, lediglich Elizabeth Kaitan („Jäger der verschollenen Galaxie“) bietet offen ihre Auslagen feil. Und das macht überhaupt nichts, denn Buechlers Beitrag zur Reihe ist böser und ernster als die beiden zuvor, so dass die üblichen Nackedei-Spielchen des Jungvolks hier fehl am Platze wären. Albernen Klamauk sparte man konsequent aus, lediglich die schwarzhumorige Essenz des Treibens Jasons blieb erhalten.

Dieser knöpft sich schließlich auch die Erwachsenenwelt vor und um das Finale einzuläuten, erinnerte man sich daran, dass es mit Dr. Crews Leichenfunden noch nicht getan sein kann, so dass man stilecht den Genrekonventionen genügend Final Girl Tina in den Wald zur Leichenbeschau schickt, woraufhin der große Showdown entbrennt – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Tina gelingt es, ihre telekinetischen Kräfte gegen den Unhold einzusetzen, der erst demaskiert und im Anschluss angezündet und in die Luft gesprengt wird, aber immer noch lebt. Nun ist guter Rat teuer und anscheinend wusste man sich in Sachen Drehbuch nicht besser zu helfen, als sich einer äußerst fragwürdigen Pointe zu behelfen (Achtung, Spoiler!): Tina reanimiert ihren toten Vater, der Jason zurück in den Crystal Lake zieht. Wie auch immer das per Telekinese möglich sein soll... Damit wird „Freitag der 13. VII – Jason im Blutrausch“ endgültig hanebüchen, nachdem ich mich bereits mit der Idee der Telekinese in einem solchen Film nicht so ganz anfreunden konnte. Dies ist ebenso ein Wermutstropfen wie die Sünde des rabiaten Zensurschnitts, denn bis heute ist keine Unrated-Fassung in Sicht. Ansonsten aber weiß der siebte „Freitag“, der gemäß logischen Zeitstrahls ebenfalls in der Zukunft der 1990er spielt (und dies ebenso wenig thematisiert oder sich ansehen lässt wie die vorherigen beiden Teile), gut zu gefallen und wirkt mit viel Leidenschaft inszeniert, bisweilen ebenso geschauspielert und die Möglichkeiten des neuen Zombie-Jasons prima ausschöpfend. Dieser kann hier übrigens gern als Brachial-Metapher auf verdrängte Schuldgefühle und ihre destruktive Wirkung verstanden werden. Ein wahrlich solider Abschluss des Backwood-Sujets der Reihe, denn im nächsten Film verschlägt es Jason nach New York. Aber das ist ein anderes Kapitel...
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon Arkadin » 12. Jan 2015, 10:02

buxtebrawler hat geschrieben:nachdem ich mich bereits mit der Idee der Telekinese in einem solchen Film nicht so ganz anfreunden konnte. Dies ist ebenso ein Wermutstropfen wie die Sünde des rabiaten Zensurschnitts, denn bis heute ist keine Unrated-Fassung in Sicht.


Bei uns hieß der früher imemr nur "Jason Vs. Carrie".
Ich erinenre mich dunkel daran, dass der weitaus weniger geschnitten wirkte, als die direkten Vorgänger.
Früher war mehr Lametta
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon buxtebrawler » 27. Dez 2016, 21:29

Erscheint voraussichtlich am 02.02.2017 bei '84 Entertainment als Blu-ray/DVD-Kombination im Mediabook:

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Extras:
• Killer Commentary mit John Carl Buechler, Lar Park Lincoln und Kane Hodder
• Friday the 13th Chronicles Part 7
• Secrets Galore Behind the Gore Part 7
• Slashed Scenes
• Makeover by Maddy
• Making of Part 7
• Mind over Matter
• Originaltrailer
• 28-seitiges Booklet mit Text von Christoph N. Kellerbach

Bemerkungen:
- 3-Disc Limited Special Edition im wattierten Mediabook mit Halbschuber
- Inklusive der Deleted Unrated Scenes als Bonusmaterial
- Limited 2000 Edition, wattiert, Lederfolie, Halbschuber

Quelle: http://www.ofdb.de/view.php?page=fassun ... &vid=76678

Haben sich die Unrated-Szenen also doch noch angefunden...? Dafür kostet das Ding dann auch gleich mal 40 Flocken, oder wie?
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Re: Freitag der 13. (Teil 7) - Jason im Blutrausch - J.C. Buechl

Beitragvon jogiwan » 25. Feb 2017, 09:29

Nachdem der untote Serienmörder mit der Hockeymaske im Teil 6 auf den Grund des anscheinend mittlerweile wieder rückbenannten Crystal Lakes befördert wurde, wird dieser in „Freitag der 13. Teil 7 – Jason im Blutrausch“ ja durch eine junge Frau namens Tina mit telekinetischen Fähigkeiten wieder per Zufall aus seinem feuchten Grab befreit. Anstatt Dankbarkeit zu zeigen, geht Jason aber sofort wieder seinem gewohnten Treiben nach und hat dieses Mal neben Tina, deren Mutter und einem zwielichtigen Mediziner aber auch eine Handvoll junger Leute im Visier, die sich eigentlich zwecks Überraschungs-Geburtstagsfeier am Crystal Lake eingefunden haben. Diese fällt naturgemäß ziemlich ins Wasser und statt Spaß und kollektives Besäufnis steht wenig später auch Schmodder und blutiges Gekröse am Programm. Über die darstellerischen Fähigkeiten des jungen Ensembles und die telekinetische Komponente des Streifens kann man ja durchaus geteilter Meinung sein und Tinas Fähigkeiten sind ja auch nur teilweise hilfreich, während sich Jason, der hier erstmals von Kane Hodder dargestellt wird, mit allerlei Handwerkszeug weit weniger schwer beim eifrigen Morden tut. Irgendwie aber etwas schade, dass es nicht etwas vom Humor des direkten Vorgängers in diesen Teil von Regisseur John Carl Buechler geschafft hat und auffällig scheint auch, dass von einem „Blutrausch“ nur teilweise die Rede sein kann und bei einigen Morden wohl bereits im Vorfeld die Schere* angesetzt wurde und diese nicht so wirken, als wären sie in der vorliegenden Form auch von Regisseur und Effektteam auch so beabsichtigt gewesen. Abgesehen davon und der „Nachwuchs-Carry“ bleibt aber alles beim Alten, sodass auch Teil 7 der langlebigen Slasher-Serie den Fan dieser Filme zwar nicht wirklich begeistert, aber auch nicht wirklich enttäuscht und sich meines Erachtens irgendwo im soliden Mittelfeld einpendelt.

* gerade gesehen: die "Unrated"-Szenen kann man sich in mieser Qualität auch auf DuRöhre angucken.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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