Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Moderator: jogiwan

Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon horror1966 » 19. Dez 2010, 22:44

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Freitag der 13.
(Friday the 13th)
mit Jared Padalecki, Daielle Panabaker, Amanda Righetti, Travis Van Winkle, Aaron Yoo, Derek Mears, Jonathan Sadowski, Julianna Guill, Ben Feldman, Arlen Escarpeta, Ryan Hansen, Willa Ford, Nick Mennell, America Olivo, Kyle Davis
Regie: Marcus Nispel
Drehbuch: Damian Shannon / Marc Swift
Kamera: Daniel Pearl
Musik: Steve Jablonsky
Keine Jugendfreigab
USA / 2009

Auf der Suche nach seiner spurlos verschwundenen Schwester begibt sich Clay in die unheimlichen Wälder des legendären Crystal Lake, wo er über die Überreste verfaulter alter Holzhütten stößt, die sich hinter mit Moos bewachsenen Bäumen verbergen. Aber das ist nicht das Einzige was sich im Unterholz verbirgt. Gegen den Rat der Polizei und Trotz Warnungen der Bewohner der Gegend verfolgt Clay die wenigen Hinweise, die er hat. Unterstützt wird er nur von einer jungen Frau, die er in einer Gruppe von Collegekids, die auf dem Weg zu einem aufregenden Party Wochenende sind, kennenlernt. Sie können ja nicht ahnen, dass sie das Reich eines der furchterregendsten Phantome der amerikanischen Filmgeschichte betreten haben - des berüchtigten Mörders, der in Crystal Lake mit seiner Machete seiner blutigen Arbeit nachgeht... Jason Voorhees!


Nach Rob Zombies "Halloween" wurde wohl kaum ein Film so sehnsüchtig erwartet, wie die Neuauflage von "Freitag der 13.". Doch dieses Werk von regisseur Marcus Nispel wirklich fair und einigermaßen objektiv zu bewerten, fällt gar nicht einmal so leicht. Gingen bei Zombies Version eines Horror-Klassikers die Meinungen schon ziemlich stark auseinander, so dürfte der hier vorliegende Film die Lager der Fans noch mehr spalten. Als erstes einmal sollte man anmerken, das es sich hier nicht um ein Remake des ersten Teils der Kultreihe um Jason Vorhees handelt, denn gerade wegen der Tatsache, das Jason im ersten Teil gar nicht auftritt, hat man sich wohl dazu entschlossen, hier Passagen aus mehreren Filmen der Reihe zusammenzufügen, was aber Fans der Originalteile vielmehr den Eindruck verleiht, es hier mit einem "Best of Freitag der 13." zu tun zu haben. Sicher gibt es einige leute, die das sogar als innovativ ansehen mögen, doch in meinen Augen wirkt es viel eher befremdlich und extrem gewöhnungsbedürftig.

So sollte man den Film dann auch nicht als Remake ansehen, da er in dieser Beziehung vollkommen versagt, denn es ist rein gar nichts vom Flair der Originalteile zu verspüren. Selbst der Versuch, hier das typische Chrystal Lake-Feeling zu erschaffen, das die alten Filme so sehr ausgezeichnet hat, ist vollkommen in die Hose gegangen. Jedoch ist das größte Problem dieser Neuinterpretation Jason selbst, der eigentlich rein gar nichts mehr mit der Kultfigur der 80er Jahre gemeinsam hat. Statt des etwas behäbig und klobig wirkenden Killers bekommt der Zuschauer hier eine Kampfmaschine präsentiert, die schnell spurten kann und seinen Gegnern auch gedanklich immer eine Spur vorraus ist. Dieser schnelle und anscheinend intelligente Jason hat jegliche Bedrohlichkeit verloren, die ihn doch einst so ausgezeichnet hat und dafür Sorge getragen hat, das dem Betrachter doch so manch kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist. Doch davon ist hier leider nichts mehr zu spüren, phasenweise überkommt einen sogar das Gefühl, das die Figur irgendwie deplaciert wirkt.

Während der gesamten Laufzeit waren die Macher des Films bemüht, eine bedrohliche und angsteinflössende Atmosphäre aufzubauen, was ihnen aber nur bedingt gelungen ist. Denn trotz düster gehaltener Schauplätze und unheilvoll wirkender Sound-Untermalung kommt zu keiner Zeit eine Grundstimmung wie in den alten Teilen der Reihe auf. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, das hier alles etwas zu sehr auf Hochglanz poliert ist, dadurch aber atmosphärisch doch eine Menge auf der Strecke geblieben ist. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu sehr Nostalgiker, das ich dieser Neuauflage nicht wirklich viel Positives abgewinnen kann, jedenfalls dann nicht, wenn man den Film mit den alten Teilen vergleicht.

Sieht man Nispels Werk aber als das, was es wirklich ist, nämlich eine vollkommen neue Interpretation von "Freitag der 13.", der lediglich einige eher lockere Anlehnungen an die alten Teile beinhaltet, so bekommt man einen recht ordentlichen Slasher geboten, der alle Zutaten beinhaltet, die ein Film dieser Art braucht, um gut zu unterhalten. Die Morde sind gut und teilweise blutig in Szene gesetzt, was für einen durchaus angemessenen, aber nicht übertriebenen Härtegrad sorgt, es gibt die üblichen sehr gut aussehenden, aber teilweise dümmlich agierenden Teenies und einen recht konstanten Spannungsbogen. Es ist also alles vorhanden, was einen guten Slasher ausmacht und wenn man die Originale nicht kennt, dann ist dieser Film eigentlich auch richtig gut. Doch leider kann ich dieses Werk nicht so unbefangen als eigenständigen Versuch ansehen, einer Kultreihe neues Leben einzuhauchen, denn dieser Versuch ist gründlich misslungen.

Marcus Nispel wollte neue Wege gehen, indem er einen Zusammenschnitt mehrerer Freitag-Teile kreiert hat, doch diese Wege haben sich eindeutig als zu weit entpuppt, nichts ist mehr vom Charm und Flair der alten Teile zu verspüren, "Freitag der 13. (2009) wirkt in vielen Passagen viel eher wie ein handelsüblicher 08/15 Slasher, der zwar etwas aus der Masse hervorsticht, aber in keiner Art und Weise mit der Original-Reihe konkurrieren kann, da diesem Film hier ganz einfach die Seele fehlt. Vielleicht ändert sich meine Sichtweise, wenn ich den Film öfter gesehen habe und ich ihn als rein eigenständiges Werk ansehen kann, doch im Moment herrscht doch die Enttäuschung vor.


Fazit:


"Freitag der 13. (2009)" ist ein solider Slasher, der alle Zutaten beinhaltet, die ein Film dieser Art braucht, aber gleichzeitig auch ein vollkommen misslungener Versuch, mehrere Filme in einem zu vereinen. Dadurch entsteht der Eindruck, eine wahllose Aneinanderreihung von Clips präsentiert zu bekommen, die in der Gesamtheit keine richtige Einheit ergeben wollen. Ein Film, der vor allem die jüngere Generation wohl durchaus begeistern wird, jedoch dürften Fans, die mit der Reihe aufgewachsen sind, doch eher etwas enttäuscht sein. Denn hier ist zwar etwas Neues entstanden, doch durch Nispels neue Version wird gleichzeitig die langlebigste Horrorreihe des Genres zu Grabe getragen.


als eigenständiger Film 6/10

als Remake 3/10
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon Blap » 19. Dez 2010, 23:48

Als uralter Fan der alten Reihe, war ich natürlich recht skeptisch. Doch insgesamt bin ich zufrieden mit dem "Teil 1-3-gewissermaßen-Remake".

Kurzkommentar (Januar 2010), Cover der UK-BD eingefügt:

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Friday the 13th - Remake / Extended Cut aka Killer Cut (USA 2009, Originaltitel: Friday the 13th)

Auch in diesem Fall dürfte die Handlung bekannt sein. Jungvolk treibt sich im finsteren Wald herum, dabei wird gesoffen, gekifft und gerödelt. Jason Voorhees kommt vorbei, und verarbeitet einen nach dem anderen zu Mettgut...

Das Original aus dem Jahr 1980 zählt zu meinen Lieblingsfilmen im Bereich Slasher, die zahlreichen Fortsetzungen können mich ebenfalls erfreuen. Natürlich konnte ich mir das Remake nicht entgehen lassen, dazu bin ich einfach viel zu "slashergeil". Regisseur Marcus Nispel hat 2003 -unter der Knute von Produzent Michael Bay- das Remake von "Texas Chainsaw Massacre" eingetütet. Damals liefen meine Alarmsirenen heiss. Um Satans Willen.... ...lasst nicht zu, dass sich ein Michael Bay an diesem Stoff vergreift. Doch Nispel gelang -völlig unerwartet- ein sehenswerter Neuaufguß, obschon das Original natürlich überdeutlich verfehlt wurde. Bei "Freitag der 13." sieht es ähnlich aus: Die liebenswerten Qualitäten des Originals werden teils kopiert, es gibt jede Menge Anspielungen, doch der Spassfaktor und die Atmosphäre der Vorlage, werden um Lichtjahre verfehlt.

Die Schauspieler machen genau das, was man in einem Slasher von ihnen erwartet. Sie füllen die üblichen Klischees mit -mehr oder weniger- Leben auf, die Damen zeigen ihre Auslagen vor. Es gibt den unsympathischen Oberarsch, den "Helden", den Kiffer, den Spaßvogel, die notgeilen Damen, die züchtige Dame, die Begleiterin des Helden usw.. Mit Danielle Panabaker (bekannt aus der TV-Serie "Shark") und Amanda Righetti (bekannt aus der TV-Serie "The Mentalist"), gibt es sogar zwei vertraute Gesichter zu sehen. Die beiden Schauspielerinnen haben die Rollen der "guten Mädchen" inne, ergo ziehen sie nicht blank, den Job überlassen sie ihren preiswerteren Kolleginnen. Zum Ablauf der Geschehnisse ist zu vermerken, dass das Remake quasi die ersten drei Teile der alten Reihe zusammenfasst. Der Film beginnt mit dem Ende des ersten Ur-Freitag, dann durchlebt Jason seine "Kopfkissenbezug-vor-der-Fratze-Phase". Nach etwas mehr als 40 Minuten findet er seine geliebte Eishockeymaske, wird sind in Teil 3 angekommen. Was mir am neuen Jason nicht sonderlich gefällt, ist sein zu eindeutig menschliches Verhalten, und seine völlig normalen Bewegungaabläufe. Sicher, man wollte damit für frischen Wind sorgen, der Figur mehr Persönlichkeit verleihen, aber dies ging schon bei Rob Zombies Remake von John Carpenters "Halloween" nach hinten los(Nachtrag: Stimmt nicht, du Arsch). Figuren wie Jason Voorhees und Michael Myers beziehen ihren Reiz gerade aus der nahezu völligen "Entmenschtheit", egal ob wir uns im Jahr 1980 oder 2010 befinden (Ist ja gut...).

Ja, der Film hat seine Schwächen. Mir sagt der "echte" Jason einfach mehr zu, die Atmosphäre der Vorlagen ist ebenso weitaus besser gelungen. Doch trotz diverser Kritikpunkte hat mich das Remake gut unterhalten, meine Skepsis wurde mit jeder Minute kleiner, am Ende gammelte ein zufriedener, alter Mann auf dem Sofa vor sich hin. Wer sich den Film anschauen möchte, sollte auf jeden Fall zum "Extended Cut" aka "Killer Cut" greifen. In Deutschland hat man diese Fassung leider nicht veröffentlicht, es liegt lediglich ein DVD-Bootleg vor. Da die britische Blu-ray zum fairen Preis gehandelt wird -knapp 10£ bei Amazon.co.uk.- habe ich zu dieser Scheibe gegriffen. Die erweiterte Version enthält etwas mehr Gewalt und Handlung, vor allem aber mehr Möpse! ...und glaubt mir, die Damen packen wirklich knackige Fruchtkörbe aus! Besonders eine gewisse Julianna Guill hat mir in dieser Disziplin sehr zugesagt! In technischer Hinsicht gibt es an der BD nichts zu meckern, der Film liegt in schöner Qualität vor, ein paar nette Extras werden geboten.

Erwartet man keine Innovationen und Tiefenpsychologie, kann man mit diesem Streifen durchaus Freude haben. Natürlich braucht "eigentlich" kein Mensch diesen Film, denn die Originale sind eindeutig überlegen. Mir hat diese Betrachtungsweise des Stoffes aber weitgehend zugesagt, ich bekomme nie genug von Slashern. Aber ich bin ja schon längst kein Mensch mehr, sondern eher eine Art ranzige Sofakartoffel, vorwiegend festkochend.

Gut = 7/10

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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon untot » 20. Dez 2010, 05:05

Au weh, mit diesem Remake kann ich mich als Hardcore Fan der Reihe einfach nicht anfreuden!
Hier ist mir vieles suspekt, fängt schon damit an, das die Figur des Jason nach meiner Ansicht total verändert wurde, es fängt schon mit seiner Erscheinung an, lang dünn und schneller als sonst, das geht gar nicht und nimmt ihm viel von seiner Bedrohlichkeit.
Dann geht es damit weiter, das er Leute kidnappt und scheinbar trotz seiner geistigen Behinderung plötzlich zur Intelligenzbestie geworden zu sein scheint und sich im Wald eine Lichtanlage installiert, die einen Elektiker überfordert hätte.
Die Kameraführung so hektisch, das einem übel wird und kein Jason in Großaufnahme, wie er martialisch durch den Forst stapft und alles was ihm in den Weg kommt niedermäht!
Für mich hat dieses Remake mit Freitag der 13. nicht mehr viel zu tun, sämtlicher Charme ging hier leider flöten, echt nicht mein Ding! :thdown:

3/10
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon buxtebrawler » 20. Dez 2010, 13:26

Habe mir dieses Remake stilecht am Freitag, dem 13. im Kino angeschaut - und es hat mir gefallen, ich wurde nicht enttäuscht. Der überlange Prolog ist ein klasse Gag. Dass Jason intelligenter und schneller als zuvor ist, empfinde ich als nette Variation. Dass er zuerst mit 'nem Sack/Tuch über der Birne rumläuft und die Enthauptung seiner Mutter vorkommt, hat mich gefreut und war eindeutig eine Verbeugung vor den alten Teilen. Die Teenies sind im Prinzip genau richtig für einen "Freitag". Sympathieträger gibt's in Form von Clay und einer Schwester. Dass der Großteil dümmliches bis unsympathisches Machetenfutter ist, war nie anders und gehört sich m. E. genau so. Ich bin heilfroh darüber, dass es keine problemquatsch-beladene Sozialstudie der Charaktere wurde - dann vielleicht besser "O.C. California" gucken.

So richtig schön oldschool ist dann auch der hohe Tittenanteil. "Sex & Violence" eben, so soll es sein. Die Darstellung der Morde geht völlig ok und verfügt stellenweise über echte Schocks, wenn Jason auch auffällig oft von hinten kommt - teilweise aber an der Grenze zur zu hektischen Wackelkamera, was mich an vielen aktuellen Filmen nervt.

Meine Kritikpunkte:

1. Das "Jason-Sample", dieses "ch-ch-ch-ma-ma-ma", wird zu selten eingesetzt. Bei einigen Szenen habe ich richtiggehend darauf gewartet und konnte nicht fassen, dass man bei ihnen auf dieses positiv zur Atmosphäre beitragende Stilelement verzichtet hat.

2. Die Lautstärke der Soundeffekte bei Schockmomenten und Action ist VIEL ZU LAUT. So eine billige Effekthascherei hat dieser Film nicht nötig. Anscheinend geht der Trend heutzutage aber allgemein zu dieser Art der Übertreibung...

3. Ich denke, dass der Film mit leichten Drehbuchänderungen als Fortsetzung durchgegangen wäre. Als Remake funktioniert er nur bedingt und wird sicherlich von vielen auch gar nicht so unbedingt als eines empfunden. Und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand, der tatsächlich noch keinen anderen "Freitag" gesehen hat, mit diesem Remake allzu viel wird anfangen können. Ich glaube, für den Genuss dieses Remakes ist die Kenntnis des einen oder anderen Original-Freitags unabdingbar. Nispels Freitag-Remake hat m. E. einen Spagat zwischen der Orientierung/Anlehnung an Teil 1-4 und einer Neuinterpretation versucht. Das erkenne ich an und hat mich persönlich gefreut (Zombies "Halloween" im Hinterkopf habend). Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass wer die alten Teile gar nicht kennt oder mit ihnen nicht allzu viel anfangen kann, viele Szenen als überflüssig, halbgar oder störend empfindet und mit Tempo und Spannungsbogen unzufrieden sein wird. Insofern kann ich die eine oder andere durchwachsene Kritik gut nachvollziehen.
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon Reinifilm » 5. Jan 2011, 13:03

Um mal dezent zu spammen: http://badmovies.de/soap/client.php/Fre ... %282009%29 ;)
Wie man dem Artikel entnehmen kann, war ich ebenfalls ziemlich enttäuscht... Nispels "Pathfinder - Fährte des Kriegers" fand ich äußerst spaßig, aber das hier... nee. :|
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon buxtebrawler » 9. Jan 2011, 23:20

Reinifilm hat geschrieben:Um mal dezent zu spammen: http://badmovies.de/soap/client.php/Fre ... %282009%29 ;)
Wie man dem Artikel entnehmen kann, war ich ebenfalls ziemlich enttäuscht... Nispels "Pathfinder - Fährte des Kriegers" fand ich äußerst spaßig, aber das hier... nee. :|


Hab mir deine Kritik durchgelesen, liest sich sehr gut und unterhaltsam! Ich kann deine Enttäuschung aber nicht ganz nachvollziehen und habe allgemein den Eindruck, dass die "Freitag, der 13."-Reihe rückblickend etwas verklärt wird. Denn schlechter als ein Großteil der Filme ist dieser meines Erachtens nicht, schließlich verläuft er nach dem bewährten Schema F. Nur hätte man eben besser einfach eine Fortsetzung draus gemacht...
Onkel Joe hat geschrieben:Die Sicht des Bux muss man verstehen lernen denn dann braucht man einfach viel weniger Maaloxan.

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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon purgatorio » 29. Sep 2011, 15:08

buxtebrawler hat geschrieben:(...) und habe allgemein den Eindruck, dass die "Freitag, der 13."-Reihe rückblickend etwas verklärt wird. Denn schlechter als ein Großteil der Filme ist dieser meines Erachtens nicht, schließlich verläuft er nach dem bewährten Schema F. (...)

Kann man so unterschreiben! Als großartige Meisterwerke kann man keinen der "Freitag der 13."-Filme ansehen, auch wenn Jason schon ein verdammt cooler Charakter ist (das wäre Waldo auch, wenn man ihn öfter finden würde). Spannungsarmut gibt es im Remake natürlich in sehr übetriebenem Maße. Jason kommt einfach angerannt und metzelt die Leute nieder - macht Spaß, wird dem Charakter der Originale aber nicht gerecht! Zahlreiche Morde machen eben noch keinen spannenden Film. Als Partygranate passt der Streifen schon - als würdiger Nachfolger (darum gut, dass es nur ein Remake ist) würde der Film gnadenlos versagen!
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon DrDjangoMD » 30. Sep 2011, 21:42

horror1966 hat geschrieben:als eigenständiger Film 6/10

als Remake 3/10


Der Wertung kann ich mich 100% anschließen. Ich gehörte nie zu denen, die diesen Film stur verdammen. Hätte man ihn einfach "Freitag der 13. - Teil 12" (P.S. Ja, der nächste Teil ist der 13. Film der Reihe :D) genannt wäre er zwar immer noch nichts Besonderes gewesen, aber auch nicht schlechter als die letzten Jason-Filme. Er ist solide, aber nicht toll, unterhaltent bietet aber wenig Neues. So meine Meinung zu ihm als Film.
Als Remake sieht die Sache natürlich anders aus. Im Vergleich zum Original ist er unwürdig und beleidigend. Dafür kann aber der Regisseur nichts, der durchaus Atmosphäre zu erzeugen weis. Ganz gelang es ihm nicht immer, aber immerhin würde ich diesen "Teil" der Reihe (ignorieren wir einfach dass es ein Remake sein soll :nick: ) wertemäßig irgendwo etwas unterhalb der Mitte ansiedeln.
Fazit: :rambo: Michael Bay. Warum nennst du das ein Remake und nicht Teil 12. :rambo: (Ich weiß, du tust das weil es Geld bringt, aber trotzdem :rambo: )
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon horror1966 » 30. Sep 2011, 22:47

Nun ja, der Film soll ja eine Mischung aus den ersten 3 Originalteilen darstellen.
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Re: Freitag der 13. (2009) - Marcus Nispel

Beitragvon dr. freudstein » 15. Okt 2011, 18:24

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