Eva und der Mann für alles - Russ Meyer (1961)

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Eva und der Mann für alles - Russ Meyer (1961)

Beitragvon jogiwan » 10. Jan 2018, 08:53

Eva und der Mann für alles

Bild

Originaltitel: Eva and the Handyman

Alternativtitel: Eva und ihr Hausbesorger

Herstellungsland: USA / 1961

Regie: Russ Meyer

Darsteller: Eve Meyer, Anthony-James Ryan, Frank Bolger, Joseph Carroll

Story:

Die dralle Eva folgt und beobachtet in bester Detektiv-Manier einen namenlosen Hausmeister, der sich während seines aufregenden Arbeitsalltags in allerlei abenteuerliche Moment manövriert um drallen Frauen in den Ausschnitt zu gucken. Eva wird Zeuge, wie dieser seinen alten Wagen zum Laufen bringt, Toiletten schrubbt, in scheinbar lichten Höhen Fenster reinigt und auf unorthodoxe Weise ein Bäumchen pflanzt. Doch während Eva ihre Gedanken zu den schier heldenhaften Taten des Hausmeisters formuliert wird klar, dass diese mit dem Mann noch etwas Besonderes im Schilde führt.
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Re: Eva und der Mann für alles - Russ Meyer (1961)

Beitragvon jogiwan » 10. Jan 2018, 09:20

Auch der zweite Film von Russ Meyer handelt wie „The Immoral Mr. Teas“ von einem eher unscheinbaren Durchschnittstypen, der während seiner Tätigkeiten von einer mysteriösen Frau beobachtet wird und dazu ihren humorvollen Kommentar abgibt. Dabei wirken die Episoden im Leben des Mannes wie verfilmte Herrenwitze und das ganze Geschehen ist inklusive seinem eher kuriosen Finale auch stets sehr augenzwinkernd in Szene gesetzt. Natürlich bietet der harte Arbeitsalltag eines sogenannten „Mann für alles“ auch zahlreiche Möglichkeiten dem anderen Geschlecht näher zu kommen und der namenlose Mann lässt sich auch nur allzu gerne von weiblichen Reizen ablenken. Als mysteriöse Eva gibt es das ehemalige Pin-Up-Girl und damalige Gattin des Regisseurs zu sehen, die hier gleich mehrere Rollen übernimmt und von Herrn Meyer auch sehr verführerisch in Szene gesetzt wird. Insgesamt betrachtet ist der in San Francisco rasch heruntergekurbelte „Eva and the Handyman“ aber kein sonderlich auf- oder erregender Streifen, sondern eher ein kleiner Vorgeschmack auf spätere Werke und eine humorvolle Angelegenheit mit viel Zeit- und Lokalkolorit für Fans und für Zwischendurch.
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