Devil's Due - Teufelsbrut - Matt Bettinelli-Olpin/Tyler Gill

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Devil's Due - Teufelsbrut - Matt Bettinelli-Olpin/Tyler Gill

Beitragvon sergio petroni » 13. Mai 2017, 13:39

DEVIL'S DUE - TEUFELSBRUT

Bild

Originaltitel. Devil's Due

Alternativtitel: The Baby

Herstellungsland-/jahr: USA 2014

Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett

Darsteller: Allison Miller, Zach Gilford, Sam Anderson, Roger Payano, Vanessa Ray, Bill Martin Williams,
Geraldine Singer, Julia Denton, Colin Walker, Madison Wolfe, Joshua Shane Brooks, Aimee Carrero, ...

Story: Samantha und Zach McCall sind auf ihrer Hochzeitsreise. Nach einer rätselhaften Nacht, an die sich beide nicht mehr erinnern können, wird Samantha schwanger. Zach hält die Schwangerschaft mit der Kamera fest und bemerkt dabei, dass Samantha sich seltsam verändert, was das junge Paar aber zunächst dem Stress zuschreibt. Als die Monate jedoch vergehen, wird deutlich, dass die mysteriösen Veränderungen ihres Körpers und ihres Geistes einen viel unheilvolleren Ursprung haben...
(quelle: moviebrak.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Devil's Due - Teufelsbrut - Matt Bettinelli-Olpin/Tyler Gill

Beitragvon sergio petroni » 13. Mai 2017, 14:41

Zach und Samantha verbringen ihre Hochzeitsurlaub in der Dominkanischen Republik.
Wie schon sein Vater, möchte auch Zach die wichtigsten Momente seines Lebens mit
der Kamera festhalten. Wohin es die beiden auch verschlägt, die Kamera läuft mit.
Lediglich in der letzten Urlaubsnacht haben beide nach einem Discobesuch einen
gewaltigen Filmriß.
Kurz nach der Rückkehr in die Heimat, stellt Samantha fest, daß sie ungewollt schwanger ist.
Beide freuen sich über die unverhoffte Nachricht. Die Schwangerschaft verläuft zunächst
normal. Doch dann häufen sich Ungereimtheiten. Je weiter die Schwangerschaft
fortschreitet, desto mehr verliert Samantha an Bodenhaftung. Zach weiß
sich bald nicht mehr zu helfen. Aber die Kamera läuft weiter mit...

Nun, "Rosemaries Baby" bzw. "Das Omen" treffen Found-Footage. Wobei hier die Aufnahmen
des Hauptakteurs Zach nur einen Teil der Bilder ausmachen. Zusätzlich wird auf
Überwachungskameras in Supermärkten zurückgegriffen, sowie auf mehrere
Kameras, die offenbar ein Eindringling im Haus des Ehepaares installiert hat.
Der sich stetig steigernde Terror ist eigentlich ganz gut eingefangen. Trotzdem bin
ich der Ansicht, daß das Found-Footage-Genre das falsche zur Erzielung
maximaler Wirkung bei vorliegender Geschichte ist.
Wie dem auch sei, die Details zur Schwangerschaft (Unwohlsein, geschwollene Füße,
Heißhungerattacken, Stimmungsschwankungen,... :wart: ) werden ausführlich dargelegt
und verfehlen ihre Wirkung beim betroffenen Zuschauer nicht.
5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Devil's Due - Teufelsbrut - Matt Bettinelli-Olpin/Tyler Gill

Beitragvon jogiwan » 23. Mai 2017, 07:24

„Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form von Videomaterial aus dem Umfeld eine frisch vermählten Paares, dass im Urlaub einen gewaltigen Filmriss erlebt. Zurück in den Staaten ist das Mädel schwanger und der Mann happy, doch neben den üblichen Dingen wie Stimmungsschwankungen und Heißhungerattacken mehren sich auch die Vorzeichen, dass mit dem Baby etwas nicht stimmen könnte. Dabei ist die Mischung aus „Rosemary’s Baby“ und „Das Omen“ leider nur teilweise gelungen und obwohl sich die beiden Regisseure redlich Mühe geben, den Zuschauer alle paar Minuten ganz ordentlich zu erschrecken und die Effekte dabei auch gelungen sind, wollte der Film irgendwie doch nicht so wirklich funzen. Mit ihrer Geisterbahnfahrt durch die gesamte Palette apokalyptischen Vorzeichen haben es die Macher auch eine Spur zu gut gemeint und 10 Minuten weniger Laufzeit hätte wohl ebenfalls nicht geschadet. Ich bin ja auch wie Serschio der Meinung, dass die Geschichte auf andere Weise erzählt wohl besser gelungen wäre und für angehende Mütter und Väter würde ich das Teil ja auch nicht unbedingt empfehlen. So bleibt unterm Strich auch nur ein etwas durchschnittlicher Horrorstreifen im bewährten Look, bei dem das Gefühl zurückbleibt, dass er nicht gänzlich gelungen umgesetzt wurde.
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