Der Hexenclub - Andrew Fleming (1996)

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Der Hexenclub - Andrew Fleming (1996)

Beitragvon jogiwan » 3. Jan 2017, 08:25

Der Hexenclub

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Originaltitel: The Craft

Herstellungsland: USA / 1996

Regie: Andrew Fleming

Darsteller: Robin Tunney, Fairuza Balk, Neve Campbell, Rachel True, Skeet Ulrich

Story:

Die junge Sarah zieht mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter von San Francisco nach Los Angeles, wo sie schon bei ihrer Ankunft mit seltsamen Ereignissen konfrontiert wird. Ein Obdachloser bedroht sie im neuen Eigenheim mit einer Schlange und wenig später steht sie auch im Mittelpunkt der etwas freakigen Clique von Nancy, die in der ruhigen Schülerin die ideale Ergänzung für ihren Mini-Hexenzirkel sehen. Und tatsächlich scheint die psychisch etwas labile Sarah über magische Fähigkeiten zu verfügen und beim Versuch die dunklen Mächte zu beschwören, werden auch die ein- oder anderen Zaubersprüche ausprobiert, die zu funktionieren scheinen. Sarah wünscht sich die Aufmerksamkeit eines Jungen, während Bonnie von ihren Brandnarben geheilt werden möchte und Rochelle die Magie zur persönlichen Rache an einer verhassten Mitschülerin verwendet. Nur Nancy strebt nach Größeren und beschwört die Macht des Bösen um wenig später wahllos Angst und Schrecken zu verbreiten. Nur Sarah kann sich noch ihrer Freundin in den Weg stellen, die auch nicht bedacht hat, dass jeder Zauberspruch natürlich auch seine unabsehbaren Konsequenzen hat.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: Der Hexenclub - Andrew Fleming (1996)

Beitragvon jogiwan » 3. Jan 2017, 08:28

„Der Hexenclub“ von Andrew Fleming ist ein eher unspektakulärer Teen-Horror über schwarze Magie und Hexen aus dem Jahr 1996, der wie der Vorläufer der Serie „Charmed“ wirkt und in Punkto Horror eher nicht überzeugen kann. Die Geschichte über jugendliche Hexen ist jedenfalls voll und ganz auf ein weibliches Publikum von 14 – 18 zugeschnitten und langweilt den Zuschauer, der nicht zur Zielgruppe zählt mit Highschool-Problemchen, der ersten Liebe und einer etwas moralisch ausgefallenen Geschichte über Zaubersprüche und den damit verbundenen und unabsehbaren Auswirkungen. Alles in dem Streifen ist dabei eher harmlos gehalten und Andrew Flemings durchaus erfolgreicher Streifen wirkt dennoch wie eine TV-Produktion, was neben den ausgelutschten Zauber-Klischees aus der Mädchenzeitschrift auch an den zahlreichen Serien-Darstellern liegt, die hier neben der geschätzten Fairuza Balk zum Einsatz kommen. Neve Campbell und Skeet Ulrich spielten im selben Jahr ja auch in „Scream“, der sich trotz ähnlicher Vorzeichen aber wesentlich ironischer und zeigefreudiger zu Werke ging und im Gegensatz zu diesem lahmen Filmchen auch seinen Platz im Horror-Olymp verdient hat. „The Craft“ hingegen eignet sich maximal für einen verregneten Nachmittag oder um junge Menschen behutsam und gemächlich mit dem Horror-Virus anzufixen, aber den man sich als Erwachsener wohl nicht unbedingt nochmals antun muss.
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