Dark Mountain - Tara Anaïse (2013)

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Dark Mountain - Tara Anaïse (2013)

Beitragvon sergio petroni » 5. Jun 2017, 11:30

DARK MOUNTAIN

Bild

Originaltitel: Dark Mountain

Herstellungsland-/jahr: USA 2013

Regie: Tara Anaïse

Darsteller: Sage Howard, Andrew Simpson, Shelby Stehlin, Alan Sprague, Antony Puglisi, George E. Johnston,
Ron Eagle D'Andre II, Adam Haley, ...

Story: Irgendwo in den Superstition Mountains von Arizona soll eine längst verschollene Goldmine liegen und nur darauf warten, entdeckt zu werden. Angeblich sind die dort verborgenen Schätze bis zu 200 Millionen Dollar wert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollen Tausende Menschen versucht haben, sie zu finden. Doch viele sind dabei umgekommen und noch nie ist jemand mit nur einem Klümpchen Gold zurückgekehrt. Legenden besagen, dass die Mine verflucht sei. Im März 2011 begaben sich drei Filmemacher aus Los Angeles allem Aberglauben zum Trotz auf die Suche nach dem mysteriösen Ort, wobei sie ihre Expedition auf Video festhielten. Doch auch sie verschwanden schließlich spurlos. Einige Monate später allerdings wird ihr Equipment mitsamt ihren Aufzeichnungen wiedergefunden. Und was in den Aufnahmen zu sehen ist, zeugt von unbeschreiblichem Grauen...
(quelle: filmstarts.de)
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: Dark Mountain - Tara Anaïse (2013)

Beitragvon sergio petroni » 12. Jun 2017, 19:33

Die Superstition Mountains in Arizona. Eine Wüstenlandschaft mit bizarren Felsformationen
und vielen düsteren Legenden. Eine davon ist die der "Lost Dutchman's Gold Mine".
Ein deutscher Immigrant enthüllte auf seinem Totenbett das Geheimnis um die
von Ihm gefundenen Goldvorräte. Seither suchen immer wieder Abenteurer nach
dem Gold und erleiden zumeist einen unnatürlichen Tod.

Drei junge Filmemacher wollen aus der Legende eine Featurette erstellen
und erkunden mit Kameras und Proviant bestückt die Wüstenlandschaft.
Die Warnungen der Einheimischen ignorierend, wagen sie sich immer weiter
in den zum Verwechseln sich ähnelnden Felsformationen voran.
Je mehr die Drei auf sich alleine gestellt sind, desto mehr brechen
bislang unterschwellige Konflikte auf (zwei Kerle und ein attraktives Mädel
sind einer zuviel) und führen zu einem wahren Horrortrip.

Man nehme eine Wüstenlandschaft anstatt unendlich erscheinender Wälder,
des weiteren tote Tiere wie Opfergaben angeordnet und mysteriöse Hinterlassenschaften
offenbar vermisster Wanderer und fertig ist der späte Blair-Witch-Verschnitt.
Keineswegs schlecht gemacht ist der sich ständig steigernde Terror,
dessen Ursache lange im Dunkeln bleibt (vielleicht bis über das Ende hinaus?).
Kein Wunder, daß die beiden Jungs beim Anblick der sich in Hotpants die Pfade entlangwindenden
Sage Howard feuchte Träume und hohle Birnen bekommen.
So kann sich auch der Found-Fotage-Erfahrene voll und ganz der schönen An- bzw. Einblicke
erfreuen, denn ansonsten bleibt "Dark Mountain" aber sowas von auf Linie,
daß man den Blair-Witch-Machern eigentlich einen Obulus schuldet.

Schöne Landschaftsaufnahmen und ein recht gelungener, an indianische Rhythmen
angelehnter Soundtrack sowie ansehnliche Darsteller (auch schauspieltechnisch)
stehen null Innovation gegenüber.
4,5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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