388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Moderator: jogiwan

388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Beitragvon jogiwan » 13. Mär 2017, 08:33

388 Arletta Avenue

Bild

Originaltitel: 388 Arletta Avenue

Herstellungsland: Kanada / 2011

Regie: Randall Cole

Darsteller: Nick Stahl, Mia Kirshner, Devon Sawa, Charlotte Sullivan, Krista Bridges

Story:


James arbeitet in der Werbebranche und lebt mit seiner Frau Amy in einem hübschen Haus an der Arletta Avenue. Doch eines Tages geschehen seltsame Dinge, die James zunehmend an seiner Wahrnehmung zweifeln lassen. In seinem stets versperrten Auto findet sich eine fremde CD und auch seinem Rechner scheint irgendjemand manipuliert zu haben. Während Amy darüber scherzt, ist James jedoch weniger wohl bei der Sache und der Werbefachmann fühlt sich zunehmend auch in den eigenen vier Wänden beobachtet. Wenig später ist Amy nach einem kleinen Streit spurlos verschwunden und es geschehen weitere Dinge, die darauf schließen lassen, dass irgendjemand hinter dem Mann her ist, der auch genau über sein Leben Bescheid zu wissen scheint.
it´s fun to stay at the YMCA!!!



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Re: 388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Beitragvon jogiwan » 13. Mär 2017, 08:34

„Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form von Material aus unterschiedlichsten Überwachungskameras, mit denen ein Unbekannter ein junges Pärchen ausspioniert und verfolgt. „388 Arletta Avenue“ lebt dabei von der extrem beunruhigenden Idee, dass sich ein Unbekannter in das Leben eines unwissenden Pärchens einmischt und dieses rund um die Uhr mittels Überwachungstechnik verfolgt und ihrer Privatsphäre beraubt. Später müssen nur noch ein paar Parameter des täglichen Lebens geändert werden um das subjektive Gefühl des Verfolgt-Werdens zu erzeugen und das Ganze auf hübsche Weise eskalieren zu lassen. Die eigenen vier Wände als Ort der Bedrohung funzt ja irgendwie immer und auch darstellerisch ist der kanadische Streifen durchaus top. Leider hat man dem Streifen aber ein meines Erachtens etwas unbefriedigenden Ende verpasst, so dass es der Streifen dann doch nicht in die Top10 meiner persönlichen Found-Footage-Liste schafft. Zwar löst sich am Ende doch alles irgendwie auf, jedoch auf eine Weise, über die man als Zuschauer durchaus geteilter Meinung sein kann. Bis dahin ist Randall Coles Beitrag zum Genre ein durchaus packender Streifen, der bei mir mit seiner Thematik auch unbehagliche Gefühle und eine eingeschränkte Nachtruhe beschert hat.
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Re: 388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Beitragvon sergio petroni » 13. Mär 2017, 08:50

Danke für den Tipp!
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: 388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Beitragvon Tomaso Montanaro » 14. Apr 2017, 20:00

In quälender Langsamkeit breitet sich vor dem geneigten Zuschauer eine Handlung aus, die sich in der Inhaltsbeschreibung noch ganz interessant anhörte. Arletta Avenue 388 langweilt seine Zuschauer mit minutenlangen Einstellungen, in denen schlicht nichts passiert. Und das gleich von Anfang an, so dass man schnell das Interesse verliert. Zudem ist der Streifen sehr wortkarg. Mein sechsjähriger Sohn würde mit meiner Digitalkamera bessere Filme drehen - wenn ich denn eine Digitalkamera hätte. Und wenn ich einen sechsjährigen Sohn hätte.

Was für ein Schlafmittel!

3/10 Punkten
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Re: 388 Arletta Avenue - Randall Cole (2011)

Beitragvon sergio petroni » 24. Apr 2017, 20:40

Ein junges Pärchen wird von einem Unbekannten beobachtet. Dazu benutzt der Unbekannte
unzählige kleine Kameras. So sind zum Beispiel im Auto des Pärchens alleine vier davon
installiert. Die Kameras im Haus der Beobachteten sind Legion.
Im stillen Kämmerchen schneidet unser Spanner die Filmchen dann zu einem chronologisch
ablaufenden Ganzen zusammen.
Aber nur den Alltag der Zwei beobachten genügt unserem Peeping Tom nicht. Nach und nach
verändert er Dinge im Haus oder auch im Auto. Die Ausgespähten werden mißtrauisch,
Ziel des Mißtrauens: Der Partner!
Eines Tages ist die Frau spurlos verschwunden. Hatte sie zuviel von den Verdächtigungen
des Ehemannes? Wurde sie von dem Unbekannten entführt? Oder spielt der Ehemann ein
undurchsichtiges Spiel?
Nach und nach eskaliert die Situation, und die Kameras laufen weiter......

Die Story klingt vielleicht besser als die Umsetzung. Die erste Stunde gestaltet
sich recht zäh, und der Kamera-Overkill kam bei mir nicht gut an. Schade um
das Potential der Story. Auch das etwas aufgesetzte Ende a la NOTLD war etwas
prätentiös.
4/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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