100 Ghost Street - Martin Andersen (2012)

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100 Ghost Street - Martin Andersen (2012)

Beitragvon jogiwan » 24. Mai 2017, 07:20

100 Ghost Street: The Return of Richard Speck

Bild

Originaltitel: 100 Ghost Street: The Return of Richard Speck

Herstellungsland: USA / 2012

Regie: Martin Andersen

Darsteller: Jennifer Robyn Jacobs, Jim Shipley, Tony Besson, Jackie Moore

Story:

In einer einzigen Nacht im Jahre 1966 quälte, vergewaltigte und ermordete in Chicago der Berufskriminelle Richard Speck acht Krankenschwestern in ihrem Wohnheim. Im Jahr 2010 dringt eine Filmcrew in den seither versiegelten Tatort ein, um Kontakt aufzunehmen mit dem Geist des Massenmörders. Kurze Zeit darauf sind auch die Filmleute allesamt tot, barbarisch niedergemetzelt von einem Unbekannten. Nun, knapp zwei Jahre später, geben die Hinterbliebenen das Filmmaterial der Toten zur Besichtigung frei. (quelle: Cover)
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Re: 100 Ghost Street - Martin Andersen (2012)

Beitragvon jogiwan » 24. Mai 2017, 07:21

Found Footage“ die Drünfzigste, dieses Mal in Form von Aufnahmen eines verschwundenen Kamerateams, dass sich aus Recherchezwecken in ein verlassenes Krankenhaus begibt, um auf den Spuren eines berüchtigten Massenmörders zu wandeln. Der ist aber als Geist noch immer präsent und nach ein paar unrühmlichen Vorzeichen geht auch das große Schlachten los, wobei sich die unbedarften Filmemacher und Komparsen auch brav als potentielle Opfer anbieten. Dabei ist „100 Ghost Street“ wohl die Asylum-Variante von „Grave Encounters“ und wäre dabei auf durchschnittliche Art gar nicht mal so schlecht, hätte das von mir bislang größtenteils ignorierte Qualitätslabel „Great Movies“ nicht schon im Vorfeld dem Streifen vorsorglich um zwei Szenen gekürzt, was überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern hab ich natürlich auch erst hinterher erfahren, als es ganz handlungsbedingt leider ganz offensichtlich wird, dass etwas fehlt. Ansonsten gibt es in der Ami-Produktion aus dem Jahr 2012 die üblichen Zutaten und Schauwerte, die man sich in einem derartigen Streifen erwartet und die auch schon bei dutzend anderen Streifen funktioniert haben.
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Re: 100 Ghost Street - Martin Andersen (2012)

Beitragvon sergio petroni » 24. Mai 2017, 08:22

Da warte ich noch auf die Uncut-Fassung, die demnächst bei mir eintrudeln müßte.
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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Re: 100 Ghost Street - Martin Andersen (2012)

Beitragvon sergio petroni » 13. Jun 2017, 17:55

Die sensationsgeile Filmcrew hat sich diesmal ein ehemaliges Schwesternheim in Chicago
ausgesucht. Genau jenes, in dem 1966 Richard Speck in einer Nacht acht Frauen
ermordete. Klar, hier muß ein Geist sein Unwesen treiben!
Und wie üblich, findet die Erkundung des Gebäudes bei Nacht statt.
Kameras gecheckt, Akkus geladen, los geht die wilde Filmerei, die auch
bei Tod und Verderben keine Unterbrechung duldet.

Wie das ganze abläuft ist im Grunde genommen klar. Es geht somit nur noch um
das Wann und Wie. Gefangene werden keine gemacht und beim Wie geht's
recht blutig zur Sache. Allerdings wären die Schnitte in der deutschen Fassung
nach heutigen Maßstäbe nicht erforderlich gewesen.
Und immerhin bekommen die gutaussehenden Damen die Gelegenheit,
ab und zu blank zu ziehen. So kann man(n) auch in diesem Feld ein
Abgehaktkreuz machen.
Und eine eine kleine Reminiszenz an "Alien" hat hier auch noch Platz gefunden.

Die Geschehnisse um Richard Speck wurden schon unter dem Titel
"Born for Hell" 1976 mit Mathieu Carriere verfilmt. Der Handlungsort
wurde hierfür nach Belfast verlegt.

Kann man gucken, wenn man das Genre mag.
5/10
DrDjangoMD hat geschrieben:„Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, doch ach – es wankt der Grund auf dem wir bauten.“
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